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Cooler Master TD500 Mesh V2 im Test: Luftiger Midi-Tower (Video)

Das perfekte Case für eine Custom-Wakü?
Cooler Master TD500 Mesh V2 Airflow Midi-Tower Gehäuse

Jetzt wird es wieder luftig, denn das neue Cooler Master TD500 Mesh V2 bietet eine offene Meshfront mit drei RGB-Lüftern dahinter – das sollte für grandiose Temperaturen sorgen, oder? Wir haben den Midi-Tower mit RGB-Lüfter-Trio in der Front für euch getestet.

Der Midi-Tower sticht besonders mit seiner Front hervor, hat jedoch ein paar feine Neuerungen gegenüber der ersten Version erhalten, die wir damals in unserem ersten White-PC-Build verwendet haben. Dazu hat uns Cooler Master noch die neuen Mobius-Lüfter geschickt, um das Case direkt mit der vollen RGB-Party ausschmücken zu können – doch dazu im Video mehr.

Im Lieferumfang des Cooler Master TD500 Mesh V2 befindet sich ein kleines Zubehörset mit allen wichtigen Schrauben und einigen Kabelbindern. Auch ein kompaktes Handbuch für die Montage ist mit dabei, das Gehäuse verfügt zudem über einen vorinstallierten RGB-Lüfter-Hub.

Video-Test: Kann das TD500 Mesh V2 überzeugen?

Praxiseindrücke

Für den Praxistest haben wir unser aktuelles Gehäuse-Testsystem in das Cooler Master TD500 Mesh V2 eingebaut. Wir setzen hierbei auf einen AMD Ryzen 7 5800X (8 Kerne, 16 Threads, max. 4,7 GHz), der auf einem MSI X570S Ace Max sitzt. Des Weiteren sind 16 GB Patriot Viper RGB DDR4-4133 Arbeitsspeicher, ein Arctic Freezer A35 ARGB Kühler und eine MSI GeForce RTX 3080 Gaming X Trio verbaut.

Und da muss ich sagen: Die Hardware-Installation ging echt komfortabel und flott vonstatten. Die große Hauptkammer bietet ausreichend Platz, um die Komponenten angenehm einsetzen zu können. Sehr hilfreich ist dabei auch der abnehmbare Deckel, wodurch vor allem das Kabelmanagement, aber auch die Installation von Lüftern oder einem Radiator erleichtert wird.

Ein paar Daten:

Besonders im Fokus steht natürlich die Kühlung, denn hierfür hat das TD500 Mesh V2 so einige Möglichkeiten anzubieten. In Front und Deckel finden jeweils bis zu 3x 120 mm Lüfter oder 2x 140 mm Lüfter Platz. Im Heck lässt sich zusätzlich ein 120er installieren. Vorinstalliert sind drei CF120 ARGB-Lüfter, die mit 500 – 1.300 Umdrehungen pro Minute laufen – was zugegebenermaßen etwas wenig für ein Airflow-Gehäuse ist.

Gesteuert wird das Trio vom Lüfter-Hub, der sich auf der Mainboard-Tray-Rückseite befindet. Darüber könnt ihr dann auch die Beleuchtung mit dem Frontpanel-Button anpassen. Maximal vier RGB-Lüfter lassen sich dann darüber betrieben, allerdings leider nur mit 3-pin Anschluss – und somit ohne PWM. Die Stromversorgung wird über SATA-Stromanschluss realisiert.

Temperaturen & Lautstärke

Für die Temperaturmessungen haben wir Prime95 mit Small FFTs und Furmark mit 4K-Auflösung angeschmissen. Hier erreichte der AMD Ryzen 7 5800X mit unserem Standard-Testsystem und den drei vorinstallierten Frontlüftern bis zu 90 Grad Celsius und taktete dabei mit durchschnittlich 4,1 GHz. Die MSI GeForce RTX 3080 Gaming X Trio kam dabei hingegen auf maximal 74 °C.

Das sind solide, aber auch keine wirklich beeindruckenden Werte für ein derart luftiges Gehäuse. Doch scheinbar können die drei Frontlüfter mit ihrer eher bescheidenen Maximaldrehzahl den CPU-Kühler nicht mit genug Frischluft versorgen und zudem nicht genug Druck erzeugen, damit die warme Luft nach hinten und oben entweichen kann.

Eine direkt umsetzbare Alternative wäre das Versetzen eines Frontlüfters ins Heck. Ansonsten könntet ihr natürlich auch weitere Lüfter im Deckel installieren – oder direkt auf andere Lüfter wechseln. Daher hat uns Cooler Master direkt eine Vollausstattung mit den neuen Mobius 120P ARGB Lüftern, die mit bis zu 2.400 rpm laufen und so deutlich besser durch das Gehäuse pusten, sowie dem Hyper 212 Halo Black Kühler mitgeschickt.

Tatsächlich spiegelt sich das auch in den Temperaturwerten wider. Die CPU erreicht im gleichen Testdurchlauf bis zu 87 Grad Celsius und taktet im Durchschnitt mit 4,3 GHz. Klar, drei Grad klingt nicht nach viel, doch der 5800X ist auch so ein kleiner Hitzkopf. Die GPU kommt dagegen auf maximal 68 Grad Celsius – was stolze 6 Grad weniger sind.

Allerdings sind die Mobius-Lüfter mit ihrer deutlich höheren Drehzahl auch um einiges lauter unterwegs als das vorinstallierte Trio. Die CF120 sind hingegen recht leise, aber auch nicht unhörbar. Vor allem bei niedriger Drehzahl könnten die Lüfter etwas ruhiger laufen. Bedenkt aber, dass es sich hier um ein offenes Airflow-Gehäuse handelt, welches Geräusche direkter nach außen gibt. Zudem sind sowohl Lautstärke als auch Temperaturen von eurer Hardware-Konfiguration abhängig.

Fazit

Das Cooler Master TD500 Mesh V2 kann vor allem mit seinem schicken und hochwertigen Design punkten. Mir persönlich gefällt der besondere Polygon-Look sehr gut, ich hätte aber wohl zum weißen Modell gegriffen. Durch das üppige Platzangebot im Inneren könnt ihr dann nicht nur größere Komponenten einbauen, sondern euch auch hinsichtlich Belüftung und Wasserkühlung ordentlich austoben.

Durch die offene Meshfront kommen besonders die vorinstallierten RGB-Lüfter gut zur Geltung, doch auch der Geräuschpegel dringt damit etwas direkter nach außen. Die Kühlleistung fällt zwar recht solide aus, doch durch die eher bescheidene Maximaldrehzahl der Frontlüfter verschenkt der Midi-Tower leider in viel Potenzial.

Die Hardware-Montage verlief hingegen sehr angenehm. Zudem sind Netzteil und Laufwerke entkoppelt. Weitere Pluspunkte sind das moderne Frontpanel mit USB-C sowie der integrierte RGB- und Lüfter-Hub. Nur die fehlende PWM-Steuerung ist ein klitzekleines Manko.

Alles in allem ist das Cooler Master TD500 Mesh V2 zum Preis von knapp 110 Euro eine gute Airflow-Basis, die nur wenige Schwachstellen aufzeigt und besonders für Systeme mit einer Wasserkühlung geeignet ist. Vor allem die feinen Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger fallen positiv auf.

Gehäuse
Allround-PC.com Award
04/2023
Cooler Master TD500 Mesh V2
Empfehlung

Pro

  • schickes Design mit guter Verarbeitung
  • genug Platz für große Komponenten
  • perfekt für eine Wasserkühlung
  • integrierter Lüfter- und RGB-Hub
  • entkoppelte Laufwerksplätze
  • modernes Frontpanel mit USB-C
  • einfacher Zugriff auf den Innenraum

Contra

  • vorinstallierte Lüfter zu schwach und leider einseitig installiert
  • Lüfter-Hub ohne PWM-Steuerung

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Leonardo Ziaja Portrait Leonardo Ziaja stellv. Chefredakteur

Ist vor allem für die Bereiche Smartphones und Mobile zuständig, testet aber auch andere Hardware-Highlights wie Gehäuse, Prozessoren und Mainboards. Darüber hinaus sorgt er für hochwertige Bilder in unseren Testberichten.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher und diverser Sprachformen (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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