Dreame D10 Plus im Videotest: Saugroboter mit Absaugstation

Nützlicher Helfer für Zuhause?

Dreames Staubsaugroboter-Portfolio bekommt mit dem D10 Plus weiteren Zuwachs. Der neue Sauger ist in gewisser Weise der Nachfolger des Dreame D9 (Plus) und erweitert den Saugroboter um eine automatische Absaugstation. In unserem Videotest wollen wir uns den smarten Haushaltshelfer genauer anschauen und feststellen, was er im Alltag taugt.

Derzeit wächst die Beliebtheit von Saugrobotern in Kombination mit einer automatischen Absaugstation. Die praktischen Haushaltsbegleiter halten die Wohnung weitestgehend sauber und müssen dank der Station nur selten entleert werden. Dreame schickt nun mit dem D10 Plus einen eigenen Kandidaten ins Rennen, der im Early-Bird bereits für 399,99 Euro verfügbar ist.

Von außen wie sein Vorgänger

Äußerlich unterscheidet sich der D10 Plus kaum vom Dreame D9. Auch hier setzt der Hersteller auf eine weiße Hochglanzoptik, die mit dem roten Lidar-Turm jedoch einen netten Akzent erhält. Für die Reinigung verbaut Dreame auf der Unterseite eine Hauptbürste, Seitenbürsten sowie eine Befestigung für einen Wischmopp. Letzterer wird angeklettet und kann entsprechend einfach zur Reinigung abgenommen werden. Weiterhin wird der Wischmopp durch einen 125 ml „großen“ Wassertank ergänzt.

Der Saugroboter kann mit einer Saugstärke von bis zu 4.000 Pa aufwarten, wobei ein 5.200 mAh starker Akku für die Energieversorgung zuständig ist. Die Akkulaufzeit fällt zwar gut aus, ist aber auch nicht überragend. Mit der Zeit verbessert sich die Laufzeit jedoch geringfügig, da der Sauger die Routen effizienter abarbeitet.

Im Fokus: Die Absaugstation

Das wirkliche Highlight des D10 Plus ist jedoch die neue Absaugstation. Diese ist 30 x 40 x 40 cm groß und fällt damit vergleichsweise kompakt aus. Weiterhin verfügt die Station über eine „DualBoost“-Technologie, die das Ausblasen sowie Absaugen über zwei Umluftwege ermöglicht. Der gesammelte Staub wird in einem 2,5 Liter Staubbeutel gesammelt, welcher laut Hersteller für bis zu 45 Tage ausreicht. Da es sich hierbei um Einwegbeutel handelt, müssen in regelmäßig neue gekauft werden. Im Lieferumfang sind bereits zwei enthalten.

Im Alltag kann der Dreame D10 Plus weitestgehend überzeugen. Bereits im Standard-Modus reinigt der Sauger zufriedenstellend, wobei größere Objekte – wie etwa Kaffeebohnen – eine höhere Leistungsstufe verlangen. Die Navigation ist präzise und Hindernisse werden meist langsam sowie mit leichtem Abstand umfahren. Lediglich kleinere Hindernisse wie Stuhlbeine werden gerne „überfahren“ bzw. gerammt.

Video: Dreame D10 Plus im Test

Fazit

Zu einem Early-Bird Preis von knapp 400 Euro bietet der Dreame D10 Plus ein faires Gesamtpaket, welches durch die mitgelieferte Absaugstation nochmals aufgewertet wird. Wer also aktuell auf der Suche nach einem günstigen Sauger mit Station ist, kann zu diesem Preis zugreifen. Danach „soll“ der Dreame D10 Plus etwa 500 Euro kosten, was in Anbetracht der etwas simplen Wischfunktion unserer Ansicht nach fast schon einen Tick zu viel ist. Falls man auf die Station verzichten kann, lohnt sich dann ein Blick auf den etwas älteren Dreame D9 (Plus) für aktuell knapp 280 Euro.

Pro

  • zuverlässige Saugleistung
  • gute Navigation mit smarten App-Funktionen
  • solide Akkulaufzeit
  • automatisches Absaugen an der Station
  • Absaugstation nicht allzu laut

Contra

  • Absaugfunktion leider mit Einwegbeutel
  • (etwas simple Wischfunktion)

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Arian Krasniqi …ist seit 2021 Teil des Teams und befasst sich vor allem mit Hardware-Komponenten sowie mit weiteren technischen Neuheiten. Auch aktuelle Spiele auf PC und Konsole gehören zu seiner Leidenschaft. Neben der Arbeit studiert Arian an der RWTH Aachen Umweltingenieurswissenschaften.

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