Was macht eigentlich der SSD-Controller?

1 Min. lesen
Storage  / Nils Waldmann

Das HerzstĂŒck eines Solid State Drives ist, wie bei fast allen elektronischen GerĂ€ten heutzutage, ein Mikroprozessor, der die Verwaltung der Datenströme ĂŒbernimmt. Im Falle von SSDs spricht man bei diesem Bauteil von dem SSD-Controller oder -Chipsatz.

Zusammen mit den verwendeten Speicherzellen hat der verwendete Controller wohl den maßgeblichsten Einfluss auf die Leistung des Laufwerks. Im Betrieb ĂŒbernimmt ein moderner Chipsatz aber nicht nur die Verwaltung der Datenströme, auch Funktionen, wie die Fehlerkorrektur oder die AusfĂŒhrung von bestimmten Funktionen, wie z.B. dem TRIM-Befehl werden durch den Controller ĂŒberwacht.

Dabei gibt es verschiedene LösungsansÀtze von verschiedenen Unternehmen, die sich derzeit einen harten Kampf um die Leistungskrone liefern. WÀhrend einige Modelle auf einen zusÀtzlichen Cachespeicher setzen, um Datenmengen zwischen zu puffern, verzichten andere Lösungen vollstÀndig auf einen solchen Zusatzspeicher und begegnen hohen Lastsituationen mit entsprechender Anpassung in der Firmware.

Beim Kauf einer Solid State Disk ist also unbedingt auf einen modernen Chipsatz zu achten, der effiziente Algorithmen zur Speicherzellenverwaltung einsetzt. Dies erhöht die Lebensdauer des Flashsspeichers deutlich und zeigt sich zudem in einer hohen Performance des Laufwerks.


Teilen:

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.