Bundesnetzagentur mischt sich in die DSL-Drosselung ein

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News  / Hans Hoffmann

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Nach der Bekanntgabe der Deutschen Telekom, Internetz-Nutzer nach dem Erreichen eines bestimmten Datenvolumen den Breitband-Anschluss zu drosseln, schaltet sich nun die Bundesnetzagentur ein und schickt einen umfangreichen Fragenkatalog an die Telekom.

Die Bundesnetzagentur sieht weiteren Klärungsbedarf hinsichtlich der Transparenz und Netzneutralität. Basierend auf den Fragenkatalog wird die Entscheidung fallen, ob die Behörde regulierend in die DSL-Drosselung eingreift. Besonders Fragen rund um das Entertain-Packet bzw. IPTV- Angebot sind von Bedeutung, da die übertragenen Daten dieses Dienstes nicht in das Datenvolumen mit einbezogen werden sollen. Zwar sieht die Deutsche Telekom selber kein Verstoß gegen die Netzneutralität, dennoch wäre mit der Drosselung ein VDSL-Kunde nicht in der Lage andere Video-on-Demand-Dienste wie zum Beispiel Zattoo zu nutzen. Das Datenvolumen wäre innerhalb weniger Tage aufgebraucht. Von außen betrachtet sieht es so aus, als möchte die Telekom mit seinen neuen Daten-Volumen-Verträgen die Kunden in den Entertain-Dienst drängen.


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