Rekordanstieg der SSD-Verkäufe 2012

News  / Hans Hoffmann

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Im letzten Jahr konnten die Solid State Drives einen deutlichen Auftrieb verbuchen. Durch Firmenübernahmen, neue Controller, bessere Herstellungsstrukturen und besonders durch einen durchschnittlichen Preisverfall von rund 38 Prozent stiegen die SSD-Verkäufe 2012 auf eine Rekordhöhe.

Bereits im März fielen die Preise für NAND-Flash-Speicher und führten zu einem deutlichen Preisverfall der SSDs. Anfang 2012 kostete ein SSD-Gigabyte noch rund 1,24 Euro – zum Jahresende nur noch 0,77 Euro. Den stärksten Preisrückgang mit fast 44 Prozent konnten die SSDs im Bereich von 240 bis 256 GB verbuchen. Das Kapazitätssegment von 120 bis 128 GB Speicher erreichte ein Preisnachlass von 34 Prozent. Die Preise der kleinen Modelle zwischen 60 und 64 Gigabyte sanken um knapp 28 Prozent.

(Bildquelle: Techreport.com)

Im 4. Quartal 2012 wurden die Preise jedoch wieder deutlich angehoben. Aufgrund von Manipulationsgerüchten um das Preisvergleichsportal Geizhals.at und einigen Fehleinschätzungen fiel die OCZ-Aktie um fast 50 Prozent in den Keller. Dies führte zu Massenentlassungen und letztendlich zu einem Preisanstieg der OCZ-Produkte. Andere Hersteller nutzten scheinbar diese Gelegenheit um ihre Preise ebenfalls anzuheben. So sind einige Produkte hinsichtlich des Preises Ende 2012 wieder um bis zu 25 Prozent gestiegen.


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