Apples iCloud möglicherweise gehackt – Sicherheitslücke geschlossen

News  / Niklas Ludwig

Wie heute bekannt wurde, sollen sich Hacker Zugriff auf Apples iCloud verschafft haben und so an Privataufnahmen von Prominenten wie Jennifer Lawrence und Rihanna gelangt sein. Ausgerechnet die Angreifer verkünden nun, dass die Sicherheitslücke, die einen Zugriff ermöglicht haben soll, geschlossen sei. Apple hat sich hingegen noch nicht offiziell zu den Angriffen geäußert.

Die Angreifer verschafften sich ihren Zugang zu den iCloud-Dateien über den Dienst „Find my iPhone“. Dieser ist im Gegensatz zum direkten Login über die iCloud oder iTunes nicht vor Brute Force-Attacken – dem zufälligen Ausprobieren von Passwörtern eines Accounts – geschützt. Indem die Angreifer die E-Mail-Adressen ausfindig machten, sollen sie durch das Ausprobieren häufig genutzter Passwörter Zugang zu den iCloud-Dateien vieler Prominenter erhalten haben, da der „Find my Phone“-Account auch gleichzeitig der Account für andere Apple-Dienste ist. Die Gruppe hackappcom gab nun bekannt, dass die von ihr veröffentlichte Sicherheitslücke geschlossen wurde. Apple scheint demnach reagiert zu haben und hat sich des Problems angenommen. Eine offizielle Stellungnahme steht jedoch noch aus, wodurch nicht mit absoluter Gewissheit gesagt werden kann, ob die veröffentlichten Fotos von weit mehr als 100 Prominenten wirklich aus der iCloud stammen.


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