Katastrophen-Drohne „Gimball“ überwindet Hindernisse unbeschadet

Ein flexibles Carbongerüst soll Katastrophengebieten trotzen 1 Min. lesen
News  / Robin Cromberg

Kürzlich fand in Dubai die erste Weltmeisterschaft für zivile Drohnen statt, gewonnen hat Gimball, ein rundes Gestell zur Aufklärung in Katastrophengebieten. Die Hersteller orientierten sich dabei an diversen Insekten, um die Drohne nicht nur gegen Kollisionen gefeit zu machen, sondern sie durch solche Zusammenstöße sogar zu leiten.

Entwickelt wurde diese Drohne vom Schweizer Start-Up „FlyAbility“ in Kooperation mit der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL). Beworben wird die Drohne als „the world’s first collision-proof drone“. Mit einem Durchmesser von 37 Zentimeter sieht die kugelförmige Drohne nicht unbedingt wie die wendigste ihrer Art aus, doch gerade das ausgedehnte Gehäuse macht die große Besonderheit von Gimball aus: Während das äußere Carbon-Gerüst der Drohne flexibel ist und die Kollisionen abfängt, bleibt der innere Ring samt Kamera auch bei heftigen Zusammenstößen starr und geschützt.

Mit dieser Ausstattung soll Gimball durch Katastrophengebiete fliegen können, die Menschen sonst nicht zugänglich sind. Wo andere Drohnen bei den kleinsten Hindernissen wie Schutthaufen an ihre Grenzen stoßen, soll diese Drohne nicht nur weiter vordringen, sondern sich sogar an diesen Hindernissen orientieren können.


Quellen :

Flyability
Süddeutsche Zeitung


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