AMD stellt Ryzen 3 CPUs vor

Echte, übertaktbare Quadcores für den Einsteiger-Markt
News  / Niklas Schäfer

Während alle PC-Enthusiasten auf Ryzen Threadripper warten, bedient AMD zuerst den Einsteiger Markt mit den Ryzen 3-Prozessoren. AMD stattet die Modelle mit vier echten Kernen aus und einem freien Multiplikator aus.

AMDs High End-Plattform steht quasi in den Startlöchern und wartet lediglich auf den offiziellen Startschuss. Anstelle der TR4-Prozessoren hat AMD heute die Einsteigermodelle der Familie Ryzen 3 veröffentlicht. Aktuell umfasst das Portfolio lediglich die Prozessoren Ryzen 3 1300X und Ryzen 3 1200. Beide CPUs vertrauen auf vier physische Kerne und unterscheiden sich nur leicht in ihrer Frequenz. Während der Ryzen 3 1300X mit einem Basistakt von 3,5 Gigahertz arbeitet, geht der Ryzen 3 1200 mit lediglich 3,1 Gigahertz zu Werke. Die Frequenzen im Boost-Modus liegen bei 3,7 beziehungsweise 3,4 Gigahertz.

AMD Ryzen

Das Mainstream-Segment ist nun komplettiert. Jetzt kann gespannt dem Threadripper-Launch entgegengefiebert werden.

Da die meisten Spiele ohnehin nur vier Prozessorkerne unterstützen, bieten sich die Einsteiger-CPUs auch für einige Gaming-Systeme der Mittelklasse an. Der Fokus liegt natürlich auf Office-Rechnern. Einer der großen Vorteile der Prozessoren besteht im freien Multiplikator, mit dem die Leistungsfähigkeit nach oben korrigiert werden kann. AMDs unverbindliche Preisempfehlung für den Ryzen 3 1300X liegt bei 135 Euro, während das etwas schwächere Modell mit 115 Euro beziffert wird. Zum Vergleich: Ein Intel Core i3-7100 wird mit einer UVP von umgerechnet 100 Euro angeboten, bietet jedoch nur 2 physische Kerne. Ob noch weitere Modelle wie ein Ryzen 3 1200X oder ein Ryzen 3 1300 folgen, bleibt abzuwarten.


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