Elektronische Geräte und Kälte – was kann passieren?

Das Risiko der Kälte für elektronische Geräte wird viel zu häufig unterschätzt!
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Besonders in der kalten Jahreszeit kommt es immer öfter zum Tod von elektronischen Geräten, die nach mehreren Stunden in der Kälte ins Warme gebracht werden und direkt angeschaltet werden. Elektronische Geräte und Kälte mögen sich nicht sonderlich, doch warum ist dem so?

Lässt man ein Gerät, nehmen wir beispielsweise mal ein Notebook, für eine längere Zeit in der Kälte stehen, nimmt dieses Notebook die Temperatur der Umgebung an. Holt man den Laptop dann ins Warme und schaltet ihn direkt an, erwärmen sich die Komponenten, wie Prozessor, Grafikkarte und Festplatte, im Inneren innerhalb weniger Minuten auf mindestens 30-40°C.

Durch den schnellen Temperaturwechsel kondensiert die Feuchtigkeit in der kalten Luft und kann daraufhin zum Kurzschluss führen. Dadurch kann es zu Defekten kommen, besonders aber Datenverluste werden dadurch häufig hervorgerufen.

Zur Vermeidung solcher Probleme sollte man seinen elektronischen Geräten nach einer Zeit in der Kälte, beispielsweise wenn das Gerät im Auto lag oder gerade von einem Paketdienst geliefert wurde, erstmal genügend Zeit zum Akklimatisieren geben. Erst wenn das Notebook einige Zeit auf Zimmertemperatur ist, sollte man es einschalten.

Dieses Risiko wird häufig unterschätzt und kann überraschend zum totalen Defekt eines elektronischen Geräts führen. Bei Festplatten oder auch einer SSD könnte noch eine professionelle Datenrettung sinnvoll sein. Viel besser ist es jedoch, dem Gerät eine gewisse Zeit zur Akklimatisierung zu geben!

Auch Akkus, wie wir sie in Smartphones, Smartwatches oder Notebooks finden, leiden unter der Kälte. Die Kapazität wird, je kälter es wird, deutlich verkleinert. Dadurch kann ein Gerät auf einmal ausgehen, obwohl es zuvor eigentlich noch genügend Akkukapazität angezeigt hat.

 

Quellen
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Leonardo Ziaja ... ist vor allem für die Bereiche Smartphones und Mobile zuständig, testet aber auch andere Hardware-Highlights wie Gehäuse, Prozessoren und Mainboards. Darüber hinaus sorgt er für hochwertige Bilder in unseren Testberichten.

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