Segway-Ninebot Kickscooter T60: E-Scooter fährt selbstständig zur Ladestation

Geringere Betriebskosten für Anbieter von E-Scooter-Sharing 1 Min. lesen
News  / Niklas Ludwig
Ninebot Kickscooter T60 Beitragsbild

Segway-Ninebot präsentiert mit dem Kickscooter T60 einen neuen E-Scooter, der bei einem geringen Akkustand selbstständig zur Ladestation fahren soll. Der E-Scooter könnte die Kosten für Scooter-Sharing-Anbieter senken, da die elektrischen Roller derzeit von Mitarbeitern eingesammelt werden müssen.

Kickscooter T60 mit drei Rädern

Der Segway-Ninebot Kickscooter T60 unterscheidet sich von aktuellen E-Scootern, da er drei anstelle von zwei Rädern besitzt, um autonom zur Ladestation fahren zu können. Gao Lufeng, Geschäftsführer von Ninebot, nannte gegenüber Reuters die geringeren Wartungskosten als großen Vorteil des T60.

Ninebot Kickscooter T60

Bisher müssen die elektrischen Roller von Mitarbeitern zu Ladestationen gebracht werden. Einige Sharing-Anbieter setzen dafür auf Privatpersonen, die die Roller gegen eine kleine Gebühr wieder aufladen und zu zentralen Sammelstellen bringen. Mit KI-gesteuerten E-Scootern, die von der Cloud aus ferngesteuert werden, könnten die Wartungskosten gesenkt werden.

Uber und Lyft sollen erste Kunden sein

Zu den ersten Kunden sollen bekannte Sharing-Anbieter wie Uber und Lyft gehören. Julie Wood von Lyft hat gegenüber Reuters jedoch eine Bestellung des neuen E-Scooters dementiert, wenngleich man immer an neuen Innovationen von Partnern wie Ninebot interessiert sei.

Der Kickscooter T60 wird mit umgerechnet rund 1.420 US-Dollar über 1.000 US-Dollar teurer sein als aktuelle Modelle, die es für Sharing-Anbieter bereits zu Preisen von 100 bis 300 US-Dollar zu kaufen gibt. Ob und wann die autonomen E-Scooter in Deutschland zugelassen werden ist fraglich.


Quellen :

Reuters
Ninebot


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