Cooler Master: Pi Case 40 und Pi Tool veröffentlicht

Raspberry Pi 4b-Gehäuse mit passiver Kühlung 3 Min. lesen
News coolermaster  / Leon Klein
Bild: Cooler Master

Das Pi Case 40 von Cooler Master startete ursprünglich als Kickstarter-Projekt und wurde in enger Zusammenarbeit mit dessen Community entwickelt. Das thermische Design des Gehäuses soll mit einer aktiven Komponentenkühlung vergleichbar sein.

Nach den Angaben von Cooler Master überflügelten die Einnahmen aus der Kickstarter-Kampagne das ursprüngliche Ziel um ca. 3500 Prozent. Mit dem gestiegenen Budget setzte der Hersteller während der Finanzierungsphase immer mehr Stretch-Goals und erweiterte das Gehäuse für den Einplatinenrechner Raspberry Pi 4b um zusätzliche Features sowie Verbesserungen.

Langlebiges Gehäuse mit Kühlfunktion

Cooler Master hat das Pi Case 40 als modulares, robustes Gehäuse mit einer langen Lebenszeit konzipiert.  Die Oberschale verfügt über einen Kühlblock, der direkt auf dem Raspberry-Pi-SoC aufliegt und die entstehende Wärme über das Aluminiumgehäuse abführt. Cooler Master betont, dass die passive Kühlung des Chips mit einer aktiven Kühllösung vergleichbar sein soll. Von außen ist die Schale mit einer Pulverbeschichtung versehen, die der Langlebigkeit des Cases zugutekommen soll.

Die Unterschale des Pi Case 40 ist hingegen aus Plastik gefertigt. Besonders in der Nähe der WLAN- und Bluetooth-Antennen kann Metall für schlechtere Empfangsqualität sorgen. Cooler Master möchte mit seinem Design sicherstellen, dass eine gute Empfangsqualität gewährleistet wird.

Der dritte und letzte Teil des Gehäuses ist ein Rahmen, der aus thermoplastischem Polyurethan (TPU) besteht. Dies soll im Fall der Fälle zusätzlichen Schutz beim Aufprall des Geräts bieten.

Konnektivität

In puncto Anschlussmöglichkeiten sind alle Schnittstellen des Raspberry-Pi 4b jederzeit zugänglich. Die GPIO-Pins verstecken sich jedoch hinter einer aufklappbaren Blende. Darüber hinaus verfügt das Gehäuse über vier VESA-Klammern mit Lochabständen von 75 x 75 oder 100 x 100 Millimetern. Ein Schalter am Gehäuse ermöglicht außerdem das einfach Ein- und Ausschalten des Geräts, ohne dass das Netzkabel gezogen werden muss.

Pi Tool: Monitoring- und Konfigurationsfunktionen

Softwareseitig wird das Pi Case 40 durch Cooler Masters hauseigenes Pi Tool vervollständigt. Das Programm gestattet dem Nutzer u. a. die Anpassung des Ein- und Ausschalters, sodass dieser auch z. B. zum Starten eines Skripts oder einer Anwendung nutzbar ist.

Weitere Aspekte des Pi Tools sind die Monitoring-Funktion und zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten. So können beispielsweise verschiedene Übertaktungsprofile ausgewählt werden, während das Programm gleichzeitig die Hitzeentwicklung des Raspberry Pi überwacht.

Das Pi Tool ist Open-Source-Software und kann somit von der Community mitgestaltet werden. Über GitHub ist das Programm für alle Nutzer zugänglich.

Erweiterungsoptionen, Preis und Verfügbarkeit

Cooler Master plant, das Pi Case 40 in Zukunft mit weiteren Materialien zu unterstützen. So sollen CAD- und 3D-Druck-Dateien verfügbar gemacht werden, mit denen sich die Community eigene Erweiterungen erstellen kann. Ein Beispiel dafür sind Basis-Designs für M.2- oder 2,5-Zoll-Ergänzungsmodule.

Das Cooler Master Pi Case ist ab sofort bei den Händlern reichelt.de und Conrad zu einem Preis von 24,99 Euro vorbestellbar. Der Marktstart des Gehäuses ist im November – dann sollen auch andere Händler das Produkt im Sortiment führen.


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