Spoke und Qualcomm: C-V2X für mehr Sicherheit im Verkehr

Mehr Kommunikation für weniger Unfälle 2 Min. lesen
News qualcomm  / Arian Krasniqi
Bild: Qualcomm

Qualcomm und Spoke arbeiten zusammen an Möglichkeiten, um die Sicherheit von Radfahrern und anderen Leichtfahrzeugen im regen Straßenverkehr zur sichern. Dabei sollen sowohl Hard- als auch Software-Komponenten zum Einsatz kommen. Die Grundlage bildet hierbei die C-V2X-Kommunikation, welche eine drahtlose Verbindung zwischen den Fahrzeugen ermöglicht.

Qualcomm ist seit Jahren einer der treibenden Kräfte, wenn es um die Entwicklung von „C-V2X“ (= Cellular Vehicle-to-Everything) geht. Dies kommt auch daher, da diese Technologie auf dem LTE-Standard basiert und demnächst auf 5G aufbauen wird. Entsprechend wenig verwunderlich ist es, dass sich Spoke den Halbleiterhersteller als Partner aussucht.

Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer

Die Implementation von C-V2X in Fahrzeuge aller Art, wie etwa Fahrräder oder andere Leichtfahrzeuge, soll eine Kommunikation zwischen diesen und der Verkehrsinfrastruktur ermöglichen. Dies geschieht dabei über das 5,9 GHz Netz, sodass diese Technologie vollkommen unabhängig vom Mobilfunk ist. Auch sollen geringe Latenzen und eine zuverlässige Übertragung für einen Fortschritt bei der Fahrzeugautomatisierung sorgen. Darüber hinaus wird eine Kompatibilität zum 5G-Netz und Cloud-basierten APIs neben Machine-Learning-Funktionen geboten.

Bild: Qualcomm

Die Technik soll vor allem Fahrassistenzsysteme wie etwa Kameras, Radar oder LIDAR ergänzen und damit die Sicherheit im Verkehr erhöhen. Dabei warnt das System den Fahrer über die Spoke-App oder das Infotainment-System, sobald eine Gefahr erkannt wird. Neben Fahrzeugen mit zu hoher Geschwindigkeit zählen auch andere Verkehrsteilnehmer, die beispielsweise leicht zu übersehen sind, dazu. Hierfür werden Informationen über den Standort, die Geschwindigkeit oder etwa die Flugbahn zwischen den Verkehrsmitteln in Echtzeit ausgetauscht. Dies geschieht in einem Radius von 1.000 Metern um das eigene Fahrzeug herum.

Frühstens ab 2022 im Einsatz

Eine solche Technik, welche auch Kleinstfahrzeuge im Straßenverkehr mit einschließt, kann durchaus begrüßt werden. Immerhin ist der Anteil der Verkehrstoten bei Radfahrern in den USA in den letzten zehn Jahren um fast 40 % gestiegen. Von daher kann solch ein System eventuell viele Verkehrstote verhindern oder zumindest die Zahl der Unfälle senken. Eine erste Implementation dieser Fahrzeugtechnik ist im Jahr 2022 zu erwarten. Dafür arbeitet Spoke unter anderem mit OEM-Partnern für Fahrräder, Motorräder und Motorrollern zusammen – aber auch mit diversen Autoherstellern.


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