Zendure SolarFlow Hyper Angebot Anzeige
Zendure SolarFlow Hyper Angebot Zendure SolarFlow Hyper Angebot

Cyberpunk 2077: Auf diesen GPUs läuft Raytracing-Overdrive

Neuer Raytracing-Modus mit Pathtracing

Anlässlich der Game Developer Conference 2023 hat CD Project Red weitere Informationen zum neuen Raytracing-Modus „RT: Overdrive“ für Cyberpunk 2077 genannt. Der Modus soll per Patch am 11. April 2023 vorerst als Tech-Demo hinzugefügt werden und Pathtracing für eine deutlich bessere Optik bieten.

Wem der Begriff „Raytracing: Overdrive“ bekannt vorkommt, der hat womöglich bereits vor einem halben Jahr den ersten Ankündigungstrailer von Nvidia gesehen. In diesem wird der neue Raytracing-Modus in all seiner Pracht vorgestellt. Durch die Ergänzung von Pathtracing sollen eine bessere Lichtdarstellung und hochauflösende Reflexionen möglich sein.

Pathtracing wird bereits seit Jahren für CGI-Effekte in Animationsfilmen genutzt, dort allerdings in Offline-Rendering-Farmen generiert, die zuweilen Stunden für das Rendern eines einzigen Frames benötigen. In Videospielen, bei denen derartige Grafikeffekte dynamisch und in Echtzeit erzeugt werden müssen, sei diese Technologie erst mit der GeForce RTX 40-Serie und DLSS 3 möglich, so Nvidia.

Beleuchtungsqualität wie in Animationsfilmen

Folglich wird auch der „RT: Overdrive“-Modus also nur mit den neuesten Nvidia-Grafikkarten der 4000er-Serie funktionieren. Es bleibt jedoch fraglich, ob selbst die aktuellen Top-GPUs Cyberpunk 2077 bereits ordentlich mit dem neuen Overdrive-Modus stemmen können. Selbst grafisch weniger fordernde Spiele wie Portal RTX oder Minecraft RTX bringen eine RTX 4090 mit aktiviertem (regulären) Raytracing und maximalen Grafikeinstellungen an ihre Grenzen. Pathtracing wird daher zunächst als „Technology Preview“ angekündigt.

Bild: Nvidia

Die Unterschiede zwischen Raster-Rendering, regulärem Raytracing und Pathtracing sind anhand der Beispielbilder auf den ersten Blick ersichtlich. Wie genau Pathtracing funktioniert, lasst ihr euch allerdings besser von Nvidia selbst erklären, die diesem Thema einen ausführlichen Blog-Eintrag gewidmet haben.

Update #1 (05.04.23): Video zeigt Performance

In einem kurzen Trailer zeigt Nvidia die mögliche Performance des neuen Pathtracing-Modus in Kombination mit einer RTX 4090. Zu sehen sind ausgewählte Szenen von Cyberpunk 2077 in Ultra HD. Ohne „DLSS 3“ werden 16 bis 33 FPS erreicht, mit „DLSS 3“ sind hingegen zwischen 94 und 138 Bilder pro Sekunde möglich.

Update #2 (12.04.23): Patch 1.62 bringt RT: Overdrive-Modus

CD Project Red hat das Update 1.62 veröffentlicht, das unter anderem den mit Spannung erwarteten Overdrive-Modus in den Raytracing-Einstellungen hinzufügt. Dieser Modus führt Pathtracing ein und ist zunächst nur als Technik-Vorschau und nach Angaben der Entwickler nur für „für die leistungsstärksten PCs“ verfügbar. Per Newsletter präzisiert CDPR diese Hardwareanforderungen nun: Der „Raytracing: Overdrive“-Modus wird offiziell auf Nvidia-Grafikkarten der 40er-Reihe ab der GeForce RTX 4070Ti sowie der RTX 3090 unterstützt, bei letzterer jedoch nur mit Full-HD-Auflösung und 30 FPS. AMD-Grafikkarten werden nicht genannt.

Nicht unterstützte Raytracing-Grafikkarten mit mindestens 8 GB VRAM sollen über die Screenshot-Funktion zumindest einen Vorgeschmack auf die neue Technik bieten können. Im Fotomodus können ab sofort Screenshots mit Pathtracing erstellt werden, da hierbei nur ein einzelnes Bild gerendert werden muss.

Beitrag erstmals veröffentlicht am 25.03.2023

Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Mit dem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Verkaufsprovision, ohne dass du mehr bezahlst.

Quellen:
Redakteur Robin im grünen Pulli Robin Cromberg Redakteur

Robin schreibt seit 2014 News und Artikel für Allround-PC und ist hauptsächlich für die Ressorts der Eingabe- und Audiogeräte zuständig, berichtet aber auch über Produktneuheiten aus vielen anderen Bereichen. Für unsere Kanäle auf YouTube, TikTok und Instagram schneidet er regelmäßig Videos und ist hin und wieder auch vor der Kamera zu sehen.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher und diverser Sprachformen (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

^