Tesla Model 3: Facelift startet mit bis zu 678 km Reichweite

Auslieferungen des E-Autos ab Oktober

Tesla hat kürzlich ein Facelift für das beliebte Model 3 enthüllt. Es startet zu Preisen ab 42.990 Euro im Oktober und schafft mit größerem Akku nun bis zu 678 Kilometer am Stück. Zudem gibt es zahlreiche Verbesserungen im Innenraum, wie belüftete Vordersitze.

Das neue Tesla Model 3, alias Highland, ist offiziell. Die technische Grundbasis wurde beim Facelift nicht verändert, dafür aber das Front- und Heckdesign, die Aerodynamik, der Innenraum und es gab Anpassungen für einen besseren Komfort. Das Modell mit Heckantrieb (57,5 kWh) kostet ohne Extras 42.990 Euro und bietet mit 18-Zoll-Felgen 554 Kilometer Reichweite. Für 51.990 Euro gibt es das Modell “Maximale Reichweite” mit Allradantrieb (75 kWh) und bis zu 678 Kilometern Reichweite. Die Homologisierung erfolgte jedoch mit den optionalen 19-Zoll-Felgen, weshalb auf der Tesla-Homepage oben mit 513 bzw. 629 Kilometern nach WLTP-Standard geworben wird.

Mehr Reichweite, niedrigere Höchstgeschwindigkeit

Die Reichweite lag zuvor bei maximal 491 bzw. 626 Kilometern. Tesla hat nämlich die Aerodynamik verbessert, weshalb der cW-Wert nun auf 0,219 gesunken ist. Zudem setzt der Hersteller auf optimierte Felgen und effizientere Reifen, um die Reichweite zu steigern. Dies hat jedoch eine Reduktion der Höchstgeschwindigkeit von 225 bzw. 233 km/h auf 201 km/h zur Folge. Der Stromverbrauch beträgt beim heckangetriebenen Model 3 laut Datenblatt 13,2 kWh/100 km und beim Allrad-Model-3 14,0 kWh/100 km. Das Allradmodell schafft 0 auf 100 km/h in 4,4 Sekunden, das Modell mit Heckantrieb benötigt dafür 6,1 Sekunden. Beim Allradmodell beträgt die Ladeleistung maximal 250 Kilowatt, beim Heckantrieb-Modell bis zu 170 Kilowatt.

Leiserer Innenraum jetzt mit Beleuchtung und Fond-Display

Der Innenraum wurde deutlich angepasst. So gibt es nun eine 360-Grad-Akustikverglasung und mehr Schalldämmung für eine 30-prozentige Reduzierung von Wind- und Umgebungsgeräuschen. Die Federung und Dämpfer sind zudem neu, was das Fahrgefühl und den Fahrkomfort verbessern soll. Die Sitze sind beim Facelift perforiert und nicht nur beheizt, sondern vorn auch belüftet. Das 15,4-Zoll-Hauptdisplay hat schmalere Ränder und eine höhere Helligkeit, im Fond verbaut Tesla neuerdings ebenfalls einen Touchscreen. Das hintere Acht-Zoll-Display soll für die Klimasteuerung und Entertainment dienen.

Eine weitere Neuerung stellt die anpassbare Innenraumbeleuchtung dar. Das Audiosystem wurde außerdem auf 17 Lautsprecher und zwei Subwoofer erweitert – beim günstigeren Modell sind es neun Lautsprecher und ein Subwoofer. In der vorderen Ladeschale lassen sich zwei Smartphones kabellos laden und drei USB-C-Ports im Auto laden mit bis zu 65 Watt, was selbst für Notebooks genügt. Die Mikrofone für die Freisprechanlage wurden ebenso verbessert.

Blinkerhebel entfällt

Des Weiteren hat der Hersteller das Lenkrad neu gestaltet und die Blinkerfunktion dort mit Tasten integriert – einen klassischen Blinkerhebel gibt es nicht mehr. Auf eine separate Tachoanzeige oder ein Heads-up-Display wurde erneut verzichtet. Die Geschwindigkeit wird rechts vom Fahrer im Hauptbildschirm angezeigt.

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Quellen:
Foto von Tim Metzger Tim Metzger Redakteur

Schreibt seit 2020 für Allround-PC zu Technik aller Art und hat schon in jedem Ressort Artikel verfasst. Abseits des Redakteur-Jobs studiert Tim Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

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