Test: ASUS ROG Gladius Gaming-Maus und GM50 Mauspad

Das schlichte Design täuscht: Diese optische Gaming-Maus hat es in sich

Geschrieben von Robin Cromberg am 02.02.2015.

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Gaming-Mäuse mit optischem Sensor sind wieder schwer in Mode. Das denkt sich wohl auch ASUS und präsentiert unter der eigenen Gaming-Marke Republic of Gamers die ROG Gladius, eine Gaming Maus, die trotz ihres optischen Sensors anderen High-End-Geräten in nichts nachstehen soll. Wir zeigen in diesem Test, was die ROG Gladius auf dem Kasten hat.




Technische Details

Sensortyp optisch 
Auflösung 6.400 dpi
Polling Rate 1.000 Hz
Kompatibilität Windows 7, Windows 8, Windows 8.1
Abmessungen L 126 mm x W 67 mm x H 45 mm
Gewicht 116 g
Anschluss USB
Kabellänge 2 Meter
Preis 69,99 Euro

Lieferumfang

ROG Gladius Lieferumfang2

  • ROG Gladius Gaming-Maus
  • zwei entfernbare USB-Kabel (2 Meter und 1 Meter)
  • Tasche
  • Omron Maus-Schalter
  • Rutschsicherungen

Design & Verarbeitung

Wer bei einer optischen Maus bisher eine weniger hochwertige Einsteigermaus vor Augen hatte, merkt spätestens beim Auspacken der Gladius, dass er damit falsch liegt. Die Maus ist gänzlich in der Farbe Stahlgrau gehalten, mit Ausnahme des Mausrads und des ROG-Logos am unteren Ende der Maus, die beide mit dem ROG-typischen Dunkelrot Akzente setzen. Die Beleuchtung des Logos pulsiert dabei stimmig. Die Maus ist aus Kunststoff gefertigt und wirkt zunächst sehr schlicht, allerdings heben sich die Seiten angenehm vom restlichen Design ab: Da hier der Daumen sowie Ring- und Zeigefinger aufliegen, hat ASUS der ROG Gladius an diesen Seiten je eine gummierte und damit rutschfeste Fläche spendiert, deren Musterung zudem an die Mayas angelehnt sein soll und frischen Wind in die Optik der Maus bringt.

ROG Gladius Kabel ROG Gladius Logo

 

Auf der linken Seite befinden sich zwei Daumentasten, die bei minimalem Kraftaufwand bereits auslösen, durch ihre Position allerdings kaum ungewollt ausgelöst werden können. Unterhalb des Mausrads gibt es darüber hinaus einen DPI-Schalter, der bei aktuellen Gaming-Mäusen fast zur Standard-Ausstattung gehört. Die ROG Gladius liegt außerordentlich gut in der Hand und begünstigt insbesondere den Palm Grip, bei dem die gesamte Handfläche aufliegt. Das USB-Kabel wird an der Vorderseite der Maus befestigt, ein manueller Schließmechanismus fixiert das Kabel, sodass es nicht versehentlich entfernt werden kann. Wer einen Gaming-Laptop benutzt, weicht vielleicht lieber auf das kürzere 1-Meter-Kabel aus, um einen Kabelsalat auf dem Schreibtisch zu verhindern.

Eigenschaften

ROG Gladius Oben2 ROG Gladius Unten2

Der Sensor löst mit 6400 dpi auf, was für eine optische Maus durchaus beachtlich und mehr als ausreichend für die meisten Gaming-Anforderungen ist. Die ROG Gladius bietet außerdem mehr Zusatzfunktionen, als man ihrem schlichten Design zunächst ansieht: Die beiden Daumentasten lassen sich per optional herunterladbarer Software programmieren und sogar die Switches der Maus lassen sich austauschen, indem die (ebenfalls austauschbaren) Rutschsicherungen an der Unterseite der Maus entfernt werden. Sollten die verbauten Switches der Maus also einmal das Ende ihrer Lebenszeit erreichen, lässt sich sofort das Ersatzpaar in Form der japanischen Omron-Switches einsetzen. Auch die Rasterung des Mausrads fällt besonders angenehm aus, da durch das deutliche haptische Feedback ein präzises Scrollen begünstigt wird. Beim Gewicht der Maus geht ASUS einen gelungenen Spagat zwischen „zu schwer für schnelle Bewegungen“ und „zu leicht für präzises Zielen“ ein.

ASUS ROG GM50 Mauspad

ROG GM50 gerollt ROG GM50

Wer noch auf der Suche nach einer passenden Unterlage für die ROG Gladius ist, für den könnte auch das ROG GM50 Mauspad interessant sein: Mit Abmessungen von 380 x 280 mm bietet dieses Mauspad ausreichend Fläche für ausschweifende Mausbewegungen, ein dicker Rand verhindert zudem, dass man versehentlich über diese Fläche hinaus rutscht. Die reibungsarme Stoff-Oberfläche soll nach Herstellerangaben die Sensorgenauigkeit und Präzision von optischen und Laser-Mäusen erhöhen. Eine erhöhte Präzision gegenüber anderen Mauspads konnten wir selbst nicht ausmachen, der Sensor der Gladius funktionierte allerdings auf allen getesteten Matten einwandfrei. Die gesamte Unterseite ist mit einer Gummibeschichtung versehen, mit der das Pad nicht verrutschen kann. Hinzu kommt ein rotes ROG-Gummiband, mit dem das zusammengerollte Mauspad in Form gehalten und einfach transportiert werden kann.
Aktuell kann das ROG GM50 Mauspad für 16,90 Euro erworben werden.

Fazit

ROG Gladius Seite2

Bei der ROG Gladius von ASUS handelt es sich um eine optische Gaming-Maus mit schlichtem aber ansehnlichem Design. Während der optische Sensor mit 6400 dpi eine sehr hohe Auflösung besitzt, liegt die wahre Stärke der Maus in der Ergonomie: Die Gladius liegt sehr gut in der Hand, besonders beim Claw-Grip, besitzt zwei rutschfeste Seitenflächen und ein ideales Gewicht für Freunde höchster Zielgenauigkeit. Ein DPI-Schalter, zwei programmierbare Daumentasten, sowie die austauschbaren Omron-Switches runden das Paket ab und verschaffen der ROG Gladius zu einer klaren Kaufempfehlung. Der Preis von 69,99 Euro ist angemessen.

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Pro Contra
  • Design & Verarbeitung
  • hohe Auflösung (6400 dpi)
  • hervorragende Ergonomie
  • austauschbare Tastenschalter
  • Programmierbare Tasten & DPI-Taste

 

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Robin Cromberg

Robin Cromberg

... studiert Asienwissenschaften an der Universität Bonn und ist als Redakteur hauptsächlich für das Ressort der Gaming-Peripherie von Allround-PC.com zuständig. Zwischen Roundup-Tests zu neuesten Gaming-Tastaturen und Co. testet er für APC außerdem Smartphones, Notebooks oder Gadgets wie Bluetooth-Speaker.

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