Test: CM STORM Sentinel Zero-G

Geschrieben von Luca Höveler. Veröffentlicht in Eingabegeräte.

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In der heutigen Zeit sind Mäuse schon längst nicht mehr das, was sie früher einmal waren: Ein DPI-Wert jagt den nächsten, immer präzisere Sensoren und noch mehr Beschleunigung, verpackt in ein LED beleuchtetes Gehäuse; das alles ist in der heutigen Zeit schon längst Alltag geworden. CM Storm hat mit der Sentinel Zero-G eine Maus auf den Markt gebracht, die sich unter Anderem durch ihre besonderen Gleiteigenschaften deutlich in den Vordergrund stellen soll. Ob wir es hier mit einer weiteren, nicht mehr wirklich grauen Maus oder einem Meisterwerk zu tun haben, haben wir für Sie getestet.






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Lieferumfang

  • Maus
  • Treiber-CD
  • Glidetapes
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    Technische Details

  • Maße: 135 x 83,5 x 40 mm
  • Gewicht: 161,5 g
  • Gewichtsanpassung: 5x 4,5 g
  • Sensor: Twin-Laser
  • Auflösung: 5.600 DPI
  • Maximale Beschleunigung: 50 G
  • Maximale Geschwindigkeit: ca. 6 m/s
  • Tasten: 8 (programmierbar)
  • Anschluss: USB (vergoldet)
  • USB-Signalrate: 1.000 Hz = 1 ms Reaktionszeit
  • Speicher: 128 KB
  • Lift-Distanz: 1 mm
  • Display: OLED (DPI / Logo)
  • Beleuchtung mit 5 wählbaren Farben
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    Die CM Storm Sentinel Zero-G wird zusammen mit einer Treiber-CD ausgeliefert.

     

    Design

    Das Design der Sentinel Zero-G ist vollkommen auf einen aggressiven Look ausgelegt: Gerade Linien sind deutlich dominant und erinnern an einen modernen Sportwagen. In ausgeschaltetem Zustand sieht die Sentinel schlicht und formschön aus. Die gesamte Maus ist mit mattschwarzem, griffigem Kunststoff beschichtet, der keinesfalls minderwertig wirkt. Die Handauflage wird von dem Meshbereich und dem OLED-Display geprägt. Tasten und Mausrad kommen problemlos ohne Schnörkel oder andere Designelemente aus, frei nach dem Motto: „Weniger ist mehr“.

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    Wird die Sentinel nun eingeschaltet bzw. an den PC angeschlossen, ist es vorbei mit dem schlichten Erscheinungsbild, da nun die LEDs erst wahrnehmbar werden. Zuerst fällt die beleuchtete Handauflage unter dem Meshbereich auf. Auf den zweiten Blick wird auch das wohl markanteste Designelement, die Front der Sentinel Zero-G samt LED-Beleuchtung sichtbar. Hier hat sich der Hersteller scheinbar an der modernen Luftfahrttechnik orientiert: Unter den Maustasten befinden sich zwei Kanäle, die an Lufteinlässen moderner Jets erinnern, in denen LEDs leuchten und somit den Raum vor der Maus ebenfalls in Szene setzen. Außerdem unterstützen diese das aggressive Design. Da die Farbgeschmäcker ja bekanntlich verschieden sind, hat man gleich fünf verschiedene Farben zur Auswahl. Alles in Allem lehnt das Design sehr stark an dem des Vorgängermodells an. Einzig die Auswahl an Farben wurde auf fünf begrenzt.In Sachen Verarbeitung gibt es bei der neuen CM Storm Maus nichts zu bemängeln.

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    Die leuchtenden Elemente sind bereits seit dem Vorgänger bekannt.

     

    Technik

    Die Sentinel Zero-G verfügt nicht nur über ein markantes Design, sondern auch über modernste Technik: Ausgestattet mit einem 5600 DPI-Doppellaser kann diese Maus sowohl rasante Shootermanöver, sowie gemäßigte Aufbauszenarien problemlos verarbeiten. Um jedoch auch innerhalb des Spiels flexibel zu sein, kann die DPI-Einstellung ganz einfach per Tastendruck on-the-fly angepasst werden. Das in der Handauflage integrierte OLED-Display gibt jederzeit über die aktuelle DPI-Zahl auf der X- und Y-Achse Auskunft und zeigt ein frei wählbares Logo, wie z.B. ein Clanlogo oder das CM Storm Firmenemblem. Des Weiteren hat der Hersteller der Sentinel einen 128 KB Speicher für bis zu fünf Profile mit individuellen Makro-, Beleuchtungs- und DPI-Einstellungen spendiert. Dieser ist übrigens doppelt so groß wie der des Vorgängermodells, der Sentinel Advance. Auch an die Reaktionszeit wurde gedacht, da diese jeden noch so schnellen Sensor ausbremsen kann.

     

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    So verfügt der CM Storm Nager über eine Signalrate von 1000Hz und zudem über einen vergoldeten USB-Stecker, damit die Übertragung optimal verläuft. Eine maximal Beschleunigung von 50G klingt schon enorm, aber dennoch übertrifft die maximale Geschwindigkeit von 6 m/s (entspricht 21,6 km/h) diese bei weitem. Damit die Reibung nicht zum Problem wird, wurde die Maus auf schlanke Mouseglides gesetzt, die nur ein Minimum an Reibung aufkommen lassen. Um der Sentinel den letzten Schliff und dem Gegner die letzte Salbung zu verpassen, hat die Maus austauschbare Gewichte, um das Gewicht nach eigenen Vorstellungen und Vorlieben zu beeinflussen. Das Gewicht der Maus kann nach Bedarf angepasst werden. Dabei sitzen die Gewichte fest in den dafür vorgesehenen Plätzen und werden nicht durch Rappel-Geräusche hörbar. Ergonomie Mit ihrem geraden, stromlinienförmigen Korpus passt die Sentinel sich hervorragend der Hand an und lässt diese auch nach sehr langen Sessions nicht ermüden, was gerade auf einer LAN-Party von enormer Bedeutung ist. Die Positionierung der Tasten ist ebenfalls gut gelungen, da jede Taste gut zu erreichen und zu benutzen ist, was besonders wichtig im Gamingbereich ist, da hier der Spielablauf möglichst flüssig sein sollte. Auch das Reaktionsverhalten ist sehr präzise und wirkt keinesfalls schwammig. Schade ist allerdings, dass sich die Maus nur für Rechtshänder eignet und dass ebenfalls nicht an das 4-dimensionale Mausrad gedacht wurde.

     

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    Bildquelle: CM Storm

     

    Fazit

    Die CM Storm Sentinel Zero-G ist eine Gamermaus für jeden, egal ob Actionheld oder Stratege. Sie besticht durch einzigartiges Design, hervorragende Ergonomie, modernste technische Ausstattung, einer Vielzahl an Extras sowie einem überragendem Preis-/Leistungs-Verhältnis. Vor Allem Features wie austauschbare Gewichte werden oft durch mangelhafte Verarbeitung geschmälert, die Sentinel Zero-G konnte aber auch in diesem Kriterium auf ganzer Linie punkten. Zu einem Preis von knapp 55 Euro ist die CM Storm Sentinel Zero-G im Handel erhältlich.

     

    Pro

  • Technik
  • Ergonomie
  • Design
  • Features
  • Preis/Leistung
  • zuverlässige und übersichtliche Software


  •  Contra

  • nur für Rechtshänder geeignet
  • fehlendes 4-dimensionales Mausrad


  • Anzeige:

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    Luca Höveler

    Luca Höveler

    ...ist nun seit drei Jahren als Redakteur auf ehrenamtlicher Basis bei Allround-PC.com tätig. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit zahlreichen Sportarten sowie als Trainer, wobei das Schwimmen unter besonderem Fokus steht. Beruflich ist Luca momentan als Au Pair in den USA einzuordnen und wird im kommenden Jahr voraussichtlich wieder nach Deutschland reisen und Allround-PC.com weiterhin mit spannenden News aus der Technikwelt versorgen.

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