Test: SteelSeries Sensei MLG Edition – Die Kernfusion?

Geschrieben von Niklas Steffen am 05.11.2012.

SteelSeries_Logo

Man nehme zwei eSport Giganten: die MLG (Major League Gaming), eine der größten eSport Ligen der Welt, welche seit 2002 ständig wächst, und den Hersteller SteelSeries, welcher eine bedeutende Rolle im professionellen Gamingbereich spielt und bei einigen der größten Teams, unabhängig, welches Spiel sie spielen, als Sponsor auftritt. Wenn diese beiden ihre Zusammenarbeit nun in Produktform manifestieren, erwartet man Großes. Ob die Erwartungen zu treffen, haben wir getestet.

Design

Betrachtet man die Sensei und die Sensei MLG Edition, so findet man auf den ersten Blick nur zwei signifikante Unterschiede: Das illuminierte Herstellerlogo musste dem MLG-Symbol Platz machen und das Kabel ist mit farblichen Fasern umwoben. Trotzdem ist die Maus weiterhin mit Multicolour-LEDs ausgestattet, was die Individualisierungsmöglichkeiten weiterhin zur Verfügung stellt. Sonst ist alles wie gehabt: schillernder Rücken, farbige Elemente und der altbewährte schlichte Eindruck, den man im Hause SteelSeries so schätzt. Weiche Konturen lassen die Sensei nach wie vor harmlos aussehen. Doch der Schein trügt. Wir haben es hier mit einem Wolf im Schafspelz zu tun.

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Technik

Natürlich kann die Sensei MLG alles, was die Sensei auch schon konnte, aber das war allen Beteiligten einfach immer noch nicht genug. Also verpasste man dem Sensor ein Upgrade, was sich sehen lassen kann: Unglaubliche 8201 DPI leistet der 32bit ARM-Prozessor im Inneren der Maus.

Per Software lässt sich das Ganze noch einmal verdoppeln. Diese Ansage steht im Raum und schreit nach Herausforderung. Die überarbeitete Software “SteelSeries Engine“ macht die Handhabung dieses Biests jedoch um einiges einfacher, als wir es von der Sensei oder der Xai kannten. Dabei hat die Software ein optisches Update bekommen, um die Übersichtlichkeit zu verbessern. Weiterhin beinhaltet diese nun ein Tool, welches jeden Klick analysiert und grafisch auswerteten, kann, um das Mausverhalten des Spielers analysieren zu können.

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Eigenschaften

Bei der Sensei MLG verhält es sich wie bei der namensgebenden Liga: Es geht verdammt zügig zu; und das auf allen erdenklichen Ebenen: Hardware, Software und sogar die Maus selbst, wenn man sie über das Mauspad scheucht. Nach wie vor handelt es sich hier um eine äußerst bequeme Gamingmaus die auch nach Stunden des exzessiven Spielens noch keine Schmerzen verursacht. Sie ist mit allen Mauspads kompatibel und lieferte im Test immer ein gutes Ergebnis.

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Fazit

Wenn sich zwei Institutionen zusammentun, geht es heiß her. Uns liegt hier das beste Beispiel vor. Die SteelSeries Sensei MLG hat einfach alles, was man braucht, um sein KD-Ratio, ELO oder andere Wertungen in astronomische Höhen zu treiben. Für knapp ungefähr 95 € ist diese professionelle Gamingmaus aktuell z.B. bei Amazon.de erhältlich . Die gute Verarbeitungsqualität und die sehr guten Spieleleistungen machen diese Maus zu einer sehr guten Wahl. Dürfen wir vorstellen? Der Turniersieger!

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Niklas Steffen

Niklas Steffen

..hat sein Abitur am Städtischen Gymnasium Rheinbach gemacht und arbeitet seit 2009 als freier Redakteur für Allround-PC.com. Neben einigen Messebesuchen und Interviews kümmert er sich vorwiegend um den Gaming Sektor der Seite. Nach Redaktionsschluss raucht Niklas ab und zu auch mal eine Zigarre und geht mit Freunden feiern.

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