Test: Kabelloses Zubehör von Rapoo

Geschrieben von Luca Höveler am 03.07.2013.

Rapoo Logo Über die bequeme Anwendung von mobilen Geräten lässt sich nicht streiten: Hat man ein Gerät in der Hand, so lassen sich Emailprogramme, soziale Netzwerke und Co. entspannt von der Couch verwenden. Geht es aber darum, mit einem Tablet, Smartphone oder Notebook einmal etwas intensiver zu arbeiten, muss auf kurz oder lang allerdings an Zubehör wie Tastaturen, Mäuse oder gar an ein Headset gedacht werden. Damit ihr euch im Dschungel des Zubehörs ein wenig besser orientieren könnt, haben wir im Folgenden einige Geräte aus dem Rapoo-Sortiment genauer unter die Lupe genommen: Im Inhaltsverzeichnis könnt ihr zwischen der Bluetooth-Tastatur E6300, dem Bluetooth-Headset H6080 sowie dem Kabellosen 5GHz-Set  8900P wählen.

E6300 – Bluetooth-Tastatur

Durch die Investition von rund 40€ erhält der Käufer eine kabellose Slim-Tastatur, die in ihrer Höhe gerade einmal 6 mm misst. Was die Verpackung aber nicht gleich offenbart, ist die Tatsache, dass sich etwa auf der Höhe der F-Tasten zusätzlich ein circa 7 mm-tiefer Kunststoffquader befindet, der der Optik leider einen kleinen Abbruch tut. So verhält es sich jedoch nicht mit der Haptik: Die Erhöhung sorgt für einen angewinkelten Stand, sofern die Tastatur auf festem Untergrund steht. Zudem sind in dem schwarzen Kunststoffelement On-/Off- sowie Connect-Schalter, die beiden Status-LEDs und ein Micro-USB-Anschluss zum Laden des Lithium-Akkus eingelassen.
Verbindet der User das Gerät via Bluetooth-3.0, so muss lediglich ein kurzer Code angegeben werden, den das zu steuernde Gerät schnell anzeigt, schon kann das Schreiben auf bis zu zehn Metern Entfernung beginnen. Dieses erweist sich allerdings als gewöhnungsbedürftig, da durch das kompakte Design auf Tastenabstände verzichtet wurde und somit erst einmal mit Vorsicht die richtigen Buchstaben gefunden werden müssen. Nach einer kurzen „Antastphase“ lässt sich der richtige Druckpunkt jedoch schnell finden und das Schreiben geht deutlich schneller von Statten als auf dem Touchscreen.  Für Liebhaber von Apple-Geräte bietet die E6300 besondere Features in Form von einer Reihe von Zusatzfunktionen, die sich auf den F-Tasten befinden. Auf einen Nummern-Block wurde natürlich verzichtet um das schlanke Design zu erreichen. Die Rückseite der Bluetooth-Tastatur ist mit rostfreiem Stahl versehen und wirkt optisch recht steril, stabil und unterstreicht natürlich das flache Erscheinungsbild. Alles in Allem ist die Optik als recht schlicht zu betiteln. Die Haptik ist reine Gewöhnungssache, erfüllt allerdings deutlich ihren Zweck gegenüber der Touchscreen-Tastatur eines Notebooks, Tablets oder gar Smartphones.

Rapoo E6300 - VerpackungRapoo E6300 - Front

 

H6080 – Bluetooth-Headset

Unter der -recht technisch wirkenden- Beschreibung H6080 vertreibt Rapoo ein Bluetooth-Headset, welches ebenfalls per Kabel genutzt werden kann. Über das mitgelieferte USB-Kabel muss das Gerät erst einmal aufgeladen werden. Ist dies geschehen lässt sich die Bluetooth-Verbindung schnell herstellen und die Wiedergabe von Medien genießen. Optisch wirkt das Headset eher spartanisch, als wäre es geradewegs aus dem Sitz eines Flugzeugs entnommen. Der Sound ist jedoch durchaus angenehm. Das schlanke On-Ear-Headset für rund 50 Euro gibt recht klare Höhen und kräftige Bässe von sich und auch die Verbindung lässt sich als frei von jeglichen Störungen bezeichnen. Durch den schmalen Kopfbügel gewinnt das Gerät jedoch an Mobilität: Es lässt sich bequem und platzsparend Falten. Die zweite Seite der Medaille zeugt aber von einem unangenehmen Kratzen der Faltgelenke, sofern das Headset im Standby-Modus am Hals getragen wird. Werden die Bügelkopfhörer eher der praktischen Telefonie verschrieben, so sollten allerdings die verschiedenen Kommandos einstudiert werden, die der Anleitung hervorgehen und an Morsezeichen errinnern, welche über den Powerschalter eingegeben werden.

Rapoo H6080 - FrontRapoo H6080 - Faltbarkeit 

 

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8900P – 5GHz-Maus-/Tastaturset

Dieses Set besteht aus einer Funk-Maus, die mit 1600 dpi arbeitet, sowie einer Funk-Tastatur, die sich via 5GHz-Frequenzband mit dem mitgelieferten USB-Nanoempfänger verbindet. Gewöhnlich sind Funk-Keyboards via 2,4 GHz-Verbindung angeschlossen, jedoch ergeben sich gerade bei paralleler Nutzung von Headsets und anderen kabellosen Eingabegeräten Probleme mit der gleichen Funkverbindung. Durch 5GHz-Technologie wird dieses Problem umgangen, da einfach eine andere Frequenz gewählt wird, somit steht das Gerät für mehr Zuverlässigkeit am Arbeitsplatz. Hier sollte sich lediglich vor den neidischen Blicken Anderer gerettet werden, denn vor Allem die Tastatur wirkt sehr schlicht und edel. Die Oberfläche besteht nahezu vollständig aus gebürstetem Aluminium in dunkelgrauer Farbe. Dies birgt ebenfalls den Vorteil, dass die schmale Handballenauflage eine kühlende Eigenschaft mit sich bringt. Neben einem Nummernblock sowie angenehmen Tastenabständen und recht flachen Druckpunkten bietet das Keyboard ebenfalls eine Reihe von Zusatzfunktionen auf der schwarzen Hochglanzzeile über den F-Tasten. Hier kommt eine Touch-Technologie zum Einsatz, die die Tasten erst dann aktiviert und dementsprechend beleuchtet, sofern sich die Hand des Users am Sensor befindet. Theoretisch klingt das ganz gut, allerdings leuchten die Multimediatasten während der Benutzung recht frequent auf, da sich ständig einige Finger auf der Höhe des Sensors befinden. Versehentliches Drücken wird allerdings durch ein leichtes Vibrationsfeedback vermieden. Schauen wir uns die Unterseite an, so fällt auf, dass auch hier alle Tasten in einem schlanken Stahlbett eingelassen sind. Die Batterien sowie der On-/Off-Schalter befinden sich auch hier in einer Kunststoffrolle, die auch hier für eine angenehme Anwinkelung sorgt.

Rapoo 8900P - Front Rapoo 8900P - Front 

 

Nicht zu vernachlässigen ist auch die Maus, die dem Set beiliegt. Diese ist sehr ergonomisch geformt und liegt somit angenehm in einer durchschnittlichen Hand. Der Funktionsumfang der Maus kann sich ebenfalls sehen lassen. Neben Vor- und Zurücktasten auf der Daumenseite befinden sich auf der Handauflage eine Zoom-Wippe, ein 4-Dimensionales Mausrad sowie ein dpi-Switch, der das Umschalten von 800 auf 1600 „dots per inch“ ermöglicht. Bei der Maus kommt allerding kein Alu oder Stahl zum Einsatz, lediglich die gummierten Seiten werten die Materialwahl des Kunststoffnagers ein wenig auf. Das Set ist für rund 70 Euro erhältlich, was in Anbetracht der hochwertigen Qualität grundsätzlich angebracht ist.vorlage_jul13-rapoo-8900p-k

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Luca Höveler

Luca Höveler

...ist nun seit vier Jahren als Redakteur auf ehrenamtlicher Basis bei Allround-PC.com tätig und studiert Technisches Management und Marketing an der Hochschule Hamm-Lippstadt. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit zahlreichen Sportarten, wobei das Schwimmen unter besonderem Fokus steht.

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