Test: PNY Riot O1 Gaming Maus

Optische Gaming-Maus zum Einsteiger-Preis

Geschrieben von Robin Cromberg am 26.07.2016.

PNY Riot 1 Beitragsbild

Preise für taugliche Gaming-Peripherie liegen oft weit jenseits der 100 Euro, kein Wunder also wenn sich viele, vor allem junge Gamer, oft auch mit rein zweckmäßigem Equipment zufriedengeben. Einsteiger-Mäuse wie die PNY Riot O1 bieten zuweilen dennoch eine Auswahl an Gaming-Features zum günstigen Preis. In diesem Test prüfen wir, ob die Budget-Maus auch anspruchsvollere Gamer bedienen kann.

Technische Daten

MaterialKunststoff
Sensortypoptisch (Avago ADNS-3050)
Auflösung4.000 dpi
Polling Rate1.000 Hz
Tastenzahl6 programmierbare Tasten (inklusive Mausrad)
Abmessungen (L x B x H)133 x 78 x 44 mm
Gewicht165 g
Anschlussartkabelgebunden
Kabellänge1,8 m
BesonderheitenSoftware, Beleuchtung, DPI-Switch
Preis~35 Euro

Lieferumfang

  • PNY Riot O1 Maus
  • Schnellstartanleitung

PNY Riot 01

Design & Verarbeitung

Die PNY Riot O1 ist zu großen Teilen aus rot-glänzendem Kunststoff gefertigt, wobei die beiden Maustasten und ein Stück des Mausrückens aus mattschwarzem Softtouch-Kunststoff bestehen und ein wenig aus dem restlichen Gehäuse hervorstehen. Zwei breite Rillen auf der rechten und eine auf der linken Seite bieten Platz für Ring-, kleinen Finger und Daumen und sind mit einem leichten Muster versehen. Links steht außerdem eine kleine Fläche hervor, auf der wir den Daumen ablegen können. Damit ist die Riot O1 klar für Rechtshänder ausgelegt. Eine milchig-durchsichtige Kunststoffplatte stellt den Boden der Maus dar und wird von mehreren LEDs in verschiedenen Farben zum Leuchten gebracht.

PNY Riot 01 Daumentasten PNY Riot 01 Mausrücken

Auf der linken Mausseite haben wir zwei silberne Daumentasten, die allerdings ein wenig in ihrer Fassung wackeln und leichte Kerben von der Herstellung aufweisen. An dieser Stelle merkt man der Maus ihre Preisklasse an, ansonsten konnten wir jedoch keine Mängel vorfinden. Eine weitere silberne Taste liegt zwischen den Maustasten und unterhalb des Mausrads. Mit dieser können wir schnell zwischen mehreren DPI-Stufen wechseln. Das Mausrad ist ebenfalls silbern, über die Mitte zieht sich ein leuchtender LED-Streifen. Das 1,8 Meter lange Kabel ist im Einklang mit der Maus rot-schwarz gesleevt.

Eigenschaften

Die PNY Riot O1 verwendet den optischen Avago ADNS-3050 Sensor mit einer maximalen Auflösung von 4.000 DPI, was für den Durchschnitts-Gamer voll ausreichend sein sollte. Mithilfe der Software können wir die vier DPI-Stufen anpassen und mit passenden Farben versehen. So lässt sich etwa auch eine Stufe auf bis zu 250 DPI herunterregeln, zu der wir im Spiel beispielsweise für präzise Sniper-Schüsse wechseln können. Die Software beschränkt sich auf ein einzelnes Übersichtsfenster und deckt die grundlegendsten Funktionen ab: Neben besagter DPI-Einstellungen wird hier außerdem die Polling-Rate angepasst und den einzelnen Tasten neue Funktionen zugewiesen.

Software 1 Software 2

Die PNY Riot 01 liegt angenehm leicht in der Hand und eignet sich durch ihre Länge und Wölbung vor allem für den Palm-, sowie einigermaßen für den Claw-Grip. Insgesamt wirkt sie ein wenig schmaler als vergleichbare Modelle, im Einsatz stört dies aber keineswegs.

Fazit

Die PNY Riot O1 richtet sich mit einem Preis von knapp 35 Euro vor allem an Einsteiger oder jene, die keine Unsummen in Peripheriegeräte investieren wollen (letzten Endes zählt immerhin das Können und nicht die Ausrüstung, richtig?). Die Gaming-Maus bietet genau die nötigsten Gaming-Funktionen, wie mehrere programmierbare Tasten und einen DPI-Switch, um dem Spieler einige nützliche Vorteile im Spiel einzubringen, ohne dabei mit Spielereien abzulenken. Die dezenten Beleuchtungseffekte können schick aussehen, letzten Endes sieht man der Glanzlack-Kunststoffmaus allerdings trotz schicker Softtouch-Elemente schnell an, dass es sich hierbei um kein High-End Topmodell handelt.

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ProContra
  • 6 umprogrammierbare Tasten
  • kein allzu hochwertiges Material
  • Software
 
  • 4 wechselbare DPI-Profile
 
  • Beleuchtung
 
  • Preis
 

 

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Robin Cromberg

Robin Cromberg

... studiert Asienwissenschaften an der Universität Bonn und ist als Redakteur hauptsächlich für das Ressort der Gaming-Peripherie von Allround-PC.com zuständig. Zwischen Roundup-Tests zu neuesten Gaming-Tastaturen und Co. testet er für APC außerdem Smartphones, Notebooks oder Gadgets wie Bluetooth-Speaker.

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