Test: Sharkoon Skiller SGM1

Einsteiger-Maus mit unzähligen Features

Geschrieben von Niklas Schäfer am 26.10.2016.

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Die Sharkoon Skiller SGM1 ist im unteren Preisbereich angesiedelt, bietet jedoch unglaublich viele Features für ihren Preis. Neben einem hochwertigen 10.800-DPI-Sensor und OMRON-Schaltern verfügt sie über zwölf programmierbare Tasten und eine RGB-Beleuchtung. Ob die vielen Funktionen auch sinnvoll umgesetzt sind, verraten wir euch im Test.

Technische Daten

Material

Kunststoff

Sensortyp

optisch (PixArt PMW3336)

Auflösung

10.800 dpi

Polling Rate

1000 Hz

Tastenzahl

12 programmierbare Tasten

Abmessungen (L x B x H)

122 x 82 x 42 mm

Gewicht

106-130g (ohne Kabel)

Anschlussart

kabelgebunden

Kabellänge

1,8 m

Besonderheiten

RGB-Beleuchtung, 4-Wege-Scrollrad

Preis

~40 Euro

Lieferumfang

  • Sharkoon Skiller SGM1
  • Tragebeutel
  • Benutzerhandbuch
  • Selbstklebender Aufkleber

Design & Verarbeitung

Die Sharkoon Skiller SGM1 ist ein für Rechtshänder geeigneter Nager und fällt mit Maßen von 122 x 82 x 42 Millimetern vergleichsweise klein aus. Designtechnisch vertraut der Hersteller auf eine hauptsächlich mattschwarze Oberfläche, die von dezent glänzenden Bereichen unterbrochen wird. Um die Maus farblich an die eigenen Vorlieben anzupassen, kann die RGB-Beleuchtung genutzt werden. Die LEDs sitzen im Scrollrad und hinter dem Hersteller-Logo auf der Rückseite.

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Durch die RGB-Beleuchtung kann die Maus den eignen Wünschen nach Belieben angepasst werden.

An der linken Seite finden wir neben den fünf Daumentasten auch noch eine Anzeige für die aktuell anliegende DPI-Stufe. Die Geschwindigkeit der Maus lässt sich per Tastendruck ändern, was über zwei Tasten hinter dem Scrollrad geschieht. Sharkoon hat der Gaming-Maus zudem ein Gewichtssystem spendiert, das aus sechs Gewichten á vier Gramm besteht. Um den Träger herauszunehmen, muss dieser über einen Schalter an der Unterseite entriegelt werden. Ansonsten ist nur der optische Sensor mit einer Auflösung von 10.800 DPI an der Unterseite vorzufinden. Ein weiteres besonderes Feature besteht im Vierwege-Scrollrad, das vor allem MMO-Spieler freuen sollte.

Die Verarbeitung fällt im Hinblick auf den vergleichweise kleinen Preis gut aus, was unter anderem an den verwendeten Materialien liegt. Obwohl wir es mit einem Kunststoffgehäuse zu tun haben, macht dieses einen hochwertigen Eindruck. Die Ausleuchtung des Mausrades und des Herstellerlogos an der Rückseite ist zwar nicht ganz homogen, erfüllt ihren Zweck jedoch ohne Probleme.

Eigenschaften

Sharkoon hat die Skiller SGM1 mit zwölf programmierbaren Tasten ausgestattet, wobei die beiden Maustasten miteingerechnet werden. Dadurch können wir sehr viele Makros sowie Multimedia-Funktionen über die Maus abrufen, wodurch wir uns einige Klicks oder Tastenanschläge sparen können. Dabei sollten wir den beiden hinteren Daumentasten eher die Funktionen zuweisen, welche nur sehr selten benutzt werden, weil diese eher schlecht erreichbar sind. Wahrscheinlich hätte man zwei der Daumentasten eher an einer anderen Position – beispielsweise neben der rechten Maustaste – unterbringen sollen.

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(li) Seitlich ist die SGM1 mit fünf Daumentasten ausgestattet. (re) Durch eine Rasterung ist das 4-Wege-Mausrad griffiger.

Was uns jedoch sehr gut gefällt ist die Verwendung von hochwertigen OMRON-Schaltern, mit denen eine Lebensdauer von mindestens zehn Millionen Klicks erreicht werden soll. Für uns stehen jedoch der deutlich angenehmere Druckpunkt und das genauere Feedback im Vordergrund, da diese Eigenschaften bei Mäusen des unteren Preisbereiches häufig auf der Strecke bleiben. Besonderen Wert hat der Hersteller auch auf das Scrollrad gelegt: Durch die Rasterung wird eine recht hohe Präzision erreicht, obwohl das Rad recht leichtgängig ist. Außerdem sorgt die geriffelte Oberfläche für Verbesserungen in den Bereichen Haptik und Rutschfestigkeit.

Was hingegen sehr praktisch ist, sind die vier LEDs an der linken Seite, welche die aktuelle DPI-Stufe angeben. Innerhalb der Software können wir bis zu sieben verschiedene Geschwindigkeiten hinterlegen, denen sich zudem eine eigene Farbe zuweisen lässt. Die Anzahl der Profile ist hingegen auf sechs limitiert. Wer also für jedes Spiel, das er oder sie gerade spielt, ein eigenes Profil anlegen möchte, kann dies ohne Probleme tun.

 

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Im Treiber lässt sich die Maus konfigurieren, indem Einstellungen an der Beleuchtung und den einzelnen Tasten der Maus vorgenommen werden.

In Sachen Handling konnte uns die Sharkoon Skiller SGM1 überzeugen. Der sehr hochauflösende Sensor sorgt dafür, dass auch feinere Bewegungen erkannt und verarbeitet werden. Einen Input Lag mussten wir nicht feststellen, weshalb sich die Maus sehr gut für die Gaming-Nutzung eignet. Natürlich lässt sie sich auch problemlos im Büro einsetzten, wobei die Optik recht unprofessionell wirken würde. Wir haben die Skiller SGM1 ausschließlich in Kombination mit einem Mauspad getestet und haben keine besonderen Eigenheiten oder Probleme im Bereich Handling feststellen können.

Die Software ist recht einfach und übersichtlich gehalten, bietet jedoch trotzdem alle nötigen Funktionen. Grundsätzlich lässt sich die Maus in drei Bereichen konfigurieren: Einerseits können wir einfache Anpassungen an der Maus selbst vornehmen, worunter zum Beispiel die Doppelklick-Geschwindigkeit oder die Sensibilität der einzelnen Achsen fallen. Des Weiteren können wir über den Makromanager die Funktionen der einzelnen Tasten anpassen. Als letztes bleibt die RGB-Beleuchtung zu erwähnen, mit der wir nahezu jedem Farbwunsch nachgehen können. Neben gleichbleibenden Farben stehen auch ein Pulseffekt sowie ein Farbwechsel zur Verfügung.

Fazit

Die Sharkoon Skiller SGM1 konnte uns mit ihrem hochwertigen optischen Sensor von PixArt sowie den verbauten OMRON-Switches überzeugen. Außerdem verfügt die Maus über ein einfaches Gewichtssystem, das wir selbst bei teureren Gaming-Mäusen nicht immer vorfinden. Leider hat der Hersteller versucht, besonders viele Tasten im Daumenbereich unterzubringen, weshalb zwei davon eher schlecht erreichbar sind. Die RGB-Beleuchtung sorgt hingegen für farbliche Akzente. Insgesamt bekommt man für 40 Euro eine sehr schöne Gaming-Maus mit vielen Features und Anpassungsmöglichkeiten, weshalb wir aufgrund des ausgesprochen guten Preis-Leistungsverhältnis eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

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Pro Contra
  • zwölf programmierbare Tasten
  • … die leider nicht alle optimal erreichbar sind
  • OMRON-Schalter
 
  • gerastertes Mausrad
 
  • RGB-Beleuchtung
 
  • Gewichtssystem
 

 

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