Test: Asus ROG Swift PG248Q Gaming-Monitor

E-Sport-Monitor mit G-Sync bei 30 bis 180 Hz

Geschrieben von Robin Cromberg am 26.08.2016.

ASUS ROG Swift PG248Q Startbild

Der 24-Zöller Asus ROG Swift PG248Q scheint mit Full-HD-Auflösung und TN-Panel auf den ersten Blick zum absoluten Standard zu gehören – wäre da nicht Nvidias G-Sync-Technologie in Kombination mit einer gesteigerten Bildwiederholrate von bis zu 180 Hz.






Technische Daten

Bildformat 16:9
Bildschirmdiagonale 24 Zoll
Auflösung 1.920 x 1.080 Pixel (Full HD)
Panel TN
Bildwiederholfrequenz 180 Hz
Reaktionszeit 1 ms (Grau zu Grau)
max. Helligkeit 350 cd/m²
Kontrastverhältnis 1.000:1
Displayfarben 16,7 Mio
max. Blickwinkel 170° horizontal / 160° vertikal
Verstellbarkeit Höhenverstellbar, Pivotfunktion (90° Drehung), Schwenk, Neigung
VESA-Support ja
E/A-Schnittstellen 1x HDMI 1.4, 1x DP 1.2, 2x USB 3.0, Kopfhörerausgang
Gewicht 6,6 kg
Preis
~500 Euro

Lieferumfang

  • Asus Swift PG248Q Monitor
  • Netzteil
  • HDMI-Kabel
  • DP-Kabel
  • USB-Kabel
  • Bedienungsanleitung
  • Support-CD

Design & Verarbeitung

Beim Asus ROG Swift PG248Q wagt der taiwanische Hersteller keine großen Design-Experimente, sondern hält sich an die bewährte ROG-Formel: Der Gaming-Monitor ist durchweg anthrazitfarben gehalten und steht auf einem breiten, drehbaren Standbein, dessen Drehscheibe mit dem Maya-Muster der ROG-Marke versehen ist. Besonders schick ist bei diesem Modell der beleuchtete rote LED-Ring, der sich um den Drehteller zieht. Der gesamte Standfuß nimmt eine recht große Fläche ein, bietet so aber auch ein hohes Maß an Stabilität.

 
ASUS ROG Swift PG248Q - Gedreht ASUS ROG Swift PG248Q - Rueckseite oben 

Der Asus ROG Swift PG248Q kann unter anderem gedreht (li) und in der Höhe verstellt werden (re).

Der 24 Zoll messende Bildschirm kann um 120 Millimeter in der Höhe verstellt werden, ist neig- sowie schwenkbar und lässt sich um 90 Grad drehen (Pivot-Funktion). Der Rahmen ist relativ schmal gehalten und misst auf allen Seiten rund einen Zentimeter. An der rechten unteren Ecke gibt es eine kleine rote Status-LED, darüber weisen uns fünf Symbole auf die rückseitigen Bedienelemente hin, die vier Knöpfe und einen kleinen Joystick umfassen.

ASUS ROG Swift PG248Q - PivotEs ist auch möglich den Monitor um 90 Grad in die Pivot-Stellung zu drehen.

Die Rückseite des Monitors ist im Gaming-typischen Design gehalten und beherbergt auch die Anschlüsse. Neben je einem Anschluss für HDMI und DisplayPort bietet der Asus ROG PG248Q zwei USB-3.0-Anschlüsse und einen 3,5-mm-Klinkenausgang für Kopfhörer. Die Verarbeitungsqualität lässt keinen Anlass zur Kritik: Asus liefert hier ein Produkt von höchster Qualität ab. Auch die Bedienelemente sind gut verarbeitet und wackeln nicht in ihren Fassungen.

Technik & Bildqualität

Der 24-Zoll-Bildschirm wirkt zunächst unspektakulär, zumal die maximale Auflösung nur bei Full-HD liegt, was längst absoluter Standard in der Branche ist. Der Clou liegt jedoch wo anders: Wird der Asus ROG Swift PG248Q über DisplayPort angeschlossen, kann er eine maximale Bildwiederholrate von 180 Hz erreichen. Darüber hinaus ermöglicht der Monitor diese Frequenz bei aktiviertem G-Sync, wodurch ein besonders flüssiges, gleichzeitig aber auch störungsfreies Spielerlebnis möglich wird. Voraussetzung ist eine Nvidia GeForce GTX 650 Ti Grafikkarte oder höher. Für unseren Test haben wir eine Asus Strix GeForce GTX 1060 verwendet, mit der sich G-Sync und 180 Hertz problemlos betreiben lassen. Im Praxistest wird der Unterschied, den der Refresh-Boost bringt, besonders deutlich. Star Wars Battlefront, welches bereits für sich eine unbestreitbare Grafikpracht bietet, lief flüssig wie nie über den Bildschirm und dass die FHD-Auflösung noch Raum nach oben bieten würde, kam uns bei dem gebotenen Spektakel kaum in den Sinn.

 ASUS ROG Swift PG248Q - LED Ring ASUS ROG Swift PG248Q - Bedienfeld

Der rote Ring ist schick beleuchtet (li). Über die rückseitigen Tasten und den Joystick kann der Monitor bedient werden.

Der abgedeckte Farbraum liegt bei 16,7 Millionen Farben, allerdings fällt schnell eine Schwäche des TN-Panels auf: Zwar ist das Bild auch in größeren Betrachtungswinkeln noch relativ gut ablesbar, Weiß wirkt jedoch schon bei leichter Neigung eher gelblich. Die maximale Helligkeit gibt Asus mit 350 cd/m² an, bei unserer Messung mit dem X-Rite i1Display Pro Kolorimeter erreichten wir im Landsscape-Profil durchschnittlich 399 cd/m². Im für den Test aktivierten FPS-Modus waren es immerhin durchschnittlich 255 cd/m².

Beim FPS-Bildmodus wird der Kontrast extra für Shooter hochgeregelt, weitere Voreinstellungen bieten wie gehabt die diversen GameVisual-Displaymodi. Bei aktivierten 180 Hz ist eine minimale ungewollte Veränderung der Kontrastwerte in dunklen Bildbereichen zu vermerken, die allerdings beim Spielen weder auffällt noch stört. Für die professionelle Bildbearbeitung, bei der dieser Faktor schwerer ins Gewicht fallen würde, ist der Monitor mit seinem TN-Panel ohnehin nicht ausgelegt. Die Bedienung des OSD geht dank sinnvoller Bedienelemente sehr leicht von der Hand und ermöglicht schnelles Feintuning der genannten Einstellungen.

Fazit

Der Asus ROG Swift PG248Q fasst genau jene Aspekte ins Auge, die für den klassischen Gamer besonders ins Gewicht fallen dürften: Anstatt mit neuen Luxus-Features wie einem Curved- oder Ultrawide-Display allzu weit vom gewohnten Standard abzuweichen, liefert Asus einen scheinbar gewöhnlichen 24-Zoll-Monitor mit Full HD-Auflösung. G-Sync und 180-Hz-Wiederholfrequenz verbessern lediglich das bekannte Spielgefühl und machen den Unterschied des flüssigen, störungsfreien Bildes für das ungeübte Auge umso deutlicher. Eine höhere Auflösung würde diesen Effekt sicher noch weiter verstärken, sich aber auf der anderen Seite auch im Preis bemerkbar machen, der – wohl nicht zuletzt durch das kostspielige G-Sync-Modul – bereits bei rund 500 Euro recht hoch angesetzt ist. Für das gleiche Geld erhält man mit dem Asus MG24UQ einen 24-Zöller mit 4K-IPS-Display.

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Pro Contra
  • nettes Maya-Design samt LED und gute Verarbeitung
  • Preis
  • umfangreiche Verstellmöglichkeiten
  •  minimal geringere Kontraste bei 180 Hz
  • diverse Bildmodi, leichte Bedienung dank Joystick
 
  • G-Sync bei 30-180 Hz
 

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Robin Cromberg

Robin Cromberg

... studiert Asienwissenschaften an der Universität Bonn und ist als Redakteur hauptsächlich für das Ressort der Gaming-Peripherie von Allround-PC.com zuständig. Zwischen Roundup-Tests zu neuesten Gaming-Tastaturen und Co. testet er für APC außerdem Smartphones, Notebooks oder Gadgets wie Bluetooth-Speaker.

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