Nvidias CEO äußert sich zur Speicherlimitierung der GTX 970

Aufruhr der Kunden sei lediglich der fehlerhaften Kommunikation geschuldet

Geschrieben von Niklas Ludwig am 25.02.2015.

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Nvidias CEO, Jen-Hsun Huang, hat sich in einem Blogbeitrag zu der Speicherlimitierung der GeForce GTX 970 geäußert. In dem Blogbeitrag geht er auf die fehlerhafte Kommunikation ein, die seiner Meinung nach erst zu der Entrüstung bei Kunden und Presse geführt habe. Eine richtige Entschuldigung bleibt er seinen Kunden jedoch schuldig.

Der Aufruhr war groß, als herauskam, dass die GeForce GTX 970 lediglich 3,5 von vier Gigabyte Grafikspeicher mit voller Geschwindigkeit ansprechen kann (wir berichteten). Jetzt hat sich Nvidias CEO in einem Blogbeitrag zu der Problematik geäußert. Laut Jen-Hsun Huang wurde mit Maxwell eine neue Speicher-Architektur eingeführt, die es unter anderem kleineren Modellen ermöglichen sollte, über einen größeren Framebuffer und somit über vier statt drei Gigabyte Grafikspeicher zu verfügen.

Er sieht in der GeForce GTX nach wie vor eine vollständige 4-GB-Grafikkarte, auch wenn er zugibt, dass die letzten 512 Megabyte lediglich mit verringerter Bandbreite angesprochen werden können. Huang sieht dies keinesfalls als Nachteil an und äußert sich wie folgt: „Das ist ein gutes Design, denn es war uns dadurch möglich, der GTX 970 einen zusätzlichen Gigabyte Arbeitsspeicher zu spendieren und unsere Software Ingenieure können weniger häufig benötigte Daten in dem 512-MB-Segment belassen.“ (Anmerkung der Redaktion: Zitat vom Redakteur übersetzt)

Den Grund für die negativen Reaktionen der Presse und Kundschaft sieht er darin, dass diese Information intern nicht an das Marketing-Team kommuniziert wurde und Redakteure vor dem Test der GTX 970 nicht entsprechend über die Speicheranbindung informiert wurden. Er könne zwar verstehen, dass die Kunden enttäuscht seien, anstatt sich über den zusätzlichen Arbeitsspeicher zu freuen, jedoch sei es lediglich Nvidias Absicht gewesen die beste Grafikkarte zu entwickeln. Abschließend verkündet er: „Soweit werden wir es nicht noch mal kommen lassen. Beim nächsten Mal werden wir es besser machen.“ Somit hat sich Nvidia offiziell zu der Problematik geäußert, eine richtige Entschuldigung sieht jedoch anders aus.



Quelle : Nvidia

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Niklas Ludwig

Niklas Ludwig

...ist stellvertretender Chefredakteur und zeichnet sich insbesondere für die Tests der Hardwarekategorie verantwortlich und füttert den APC-YouTube Kanal mit neuen Videos zu allerlei Produkten. Stehen keine größeren Hardwaretests an, widmet er sich Produkten der Consumer Electronics-Welt und fühlt neuen Lautsprechern, Kopfhörern oder mobilen Geräten auf den Zahn.

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