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Urtopia Chord im Ersteindruck: Smartes E-Bike für die Stadt

Vorabversion angetestet!

Mit dem Urtopia Chord könnt ihr bald durch die Stadt düsen oder entspannte Wochenendtouren machen. Wir konnten das elegante E-Bike mit seinen smarten Funktionen schon vor Marktstart ausprobieren und geben euch einen ersten Eindruck, was der elektrische Drahtesel auf dem Kasten hat.

Im Herbst letzten Jahres konnten wir das Urtopia Carbon, ein E-Bike mit auffälligem und federleichtem Rahmen aus Kohlefaser, für euch testen. Mit einem Preis von 3.299 Euro UVP fiel das Rad jedoch nicht unbedingt günstig aus. Das neue Urtopia Chord hingegen setzt zwar auf einen Aluminiumrahmen, verfügt jedoch über die gleichen smarten Features und ist ab 2.299 Euro UVP bestellbar. Zu Ostern gibt es das Rad sogar mit 700 Euro Rabatt, wodurch ihr euch das Chord für nur 1.599 Euro sichern könnt – gebt dafür einfach den Couponcode „Chord700“ ein.

Zwar will Urtopia das neue Chord dann erst im Mai ausliefern, doch wir konnten uns jetzt schon ein erstes Bild des E-Bikes machen. Hierfür hat uns der Hersteller eine Vorabversion zukommen lassen. Der Prototyp ist fast final und weist nur kleinere, optische Makel auf. Es sind alle smarten Funktionen mit an Bord, nur die sonst mitgelieferten Schutzbleche fehlen bei unserem Modell.

Eleganter Look mit Piano-Inspiration

Urtopia hat sich bei der Entwicklung an der Erscheinung einer Klaviertastatur inspirieren lassen. Das lässt sich nun in vielerlei Hinsicht interpretieren, doch die geschwungene Rahmenform in Kombination mit der glänzenden Lackierung sorgt für einen stilvollen Look. Verfügbar ist das E-Bike in zwei Varianten: Als High-Step für eine Körpergröße von 170 bis 195 cm sowie als Step-Through für 160 bis 185 cm. Beide Modelle stehen dabei in Schwarz und Weiß zur Verfügung. Das weiße Modell erhält noch braune Lenkgriffe als Akzentfarbe.

Bilder: Urtopia

Gefertigt wird das Urtopia Chord aus 6061 Aluminium, wodurch es knapp 21 Kilogramm auf die Waage bringt. Das ist natürlich um einiges mehr als das Urtopia Carbon, welches um die 15 Kilogramm wiegt. Dennoch muss ich sagen: Ein paar Treppenstufen hochtragen geht völlig in Ordnung. Belastbar ist das Rad übrigens bis 130 Kilogramm, so Urtopia. Genaue Größenangaben findet ihr hier auf der Urtopia-Webseite.

Entnehmbarer Akku für bis zu 130 Kilometer Reichweite

Der 352 Wh große Akku ist recht unscheinbar unter der oberen Strebe untergebracht, dort wird er von unten eingesetzt und lässt sich bei Bedarf zum Aufladen entnehmen. In der uns vorliegenden schwarzen Variante fällt so nur kaum auf, dass es sich um ein E-Bike handelt. Bei der weißen Ausführung ist der schwarze Balken schon etwas auffälliger. Dennoch muss ich sagen, dass mir das Design gefällt – ich aber wohl persönlich zum weißen Modell greifen würde. Der All-Black-Look dürfte einigen aber sicherlich auch zusagen.

Laut Urtopia soll euch das Chord bis zu 130 Kilometer mit seinem 250 Watt starken Motor unterstützen. Wie in Deutschland gesetzlich festgelegt, werdet ihr jedoch nur bis 25 km/h vom E-Motor entlastet. Mit einer Leistung von bis zu 45 Nm Drehmoment lässt sich das Chord dennoch dynamisch um die Kurven jagen. Zwar fährt sich das E-Bike nicht ganz so spritzig wie das deutlich leichtere Urtopia Carbon, doch die verschiedenen Leistungsstufen und der Turbomodus machen Spaß – besonders beim Ampelstart. Zum Stehen bringt euch das Rad mit hydraulischen Scheibenbremsen von Tektro.

Shimano-Schaltung und Fahrkomfort

Ein Highlight ist jedoch die 8-Gang-Schaltung von Shimano, mit der das Radeln deutlich komfortabler wird. Einziges optisches Manko: Wer so groß ist wie ich (1,96 Meter), kann den aktuell gewählten Gang nicht so gut auf der Schalteinheit am Lenker ablesen. Hierfür müsstet ihr sowohl den rechten Bremshebel als auch das Schaltgehäuse etwas nach justieren, was allerdings ohne Probleme möglich ist.

Statt eines Carbon-Riemens wird das Chord jedoch mit einer klassischen Metallkette angetrieben. Dadurch lässt sich zwar eine Schaltung einsetzen, doch eine Kette springt eher ab und muss öfters gewartet werden. Zumindest ist das Kettenblatt am Tretlager mit einer Abdeckung versehen, damit ihr euch nicht immer direkt die Hose beim Radeln versaut. Zudem wird die hintere Rahmenstrebe vom Tretlager zur Hinterradnabe mit einer Gummiabdeckung geschützt.

Der von Urtopia mitgelieferte Sattel bietet eine gute Balance aus hohem Komfort und festem, sportlichem Sitz. Zur Höhenverstellung wird das Sattelrohr in den Rahmen eingeführt und durch eine kleine Halterung fixiert. Zwei Metallelemente werden dabei mit einer Schraube auseinandergedrückt und anschließend von einer Gummiabdeckung versteckt. Hier könnte Urtopia womöglich zu einem etwas festeren Gummi greifen, damit sich die Abdeckung besser an den Rahmen schmiegt und den eleganten Look beibehält.

Smartes Matrix-LED-Display & vielseitige App

Mitten auf dem Lenker sitzt erneut die sogenannte „Smart Box“, sie ist die Schaltzentrale des Urtopia Chord und zeigt euch Informationen per Matrix-LEDs an. Neben Geschwindigkeit, Leistungsstufe und restliche Akkukapazität, könnt ihr euch auch navigieren lassen und Musik per Bluetooth auf dem Lautsprecher abspielen. Mit dem davor sitzenden Fingerabdrucksensor lässt sich das Rad dann, sofern vorher aktiviert, entsperren.

Urtopia-App (Version 2.1.1)

Durch die integrierte eSIM, die sich ein Jahr kostenlos nutzen lässt, kann das Fahrrad jederzeit per GPS geortet werden. Sollte es also jemand trotz Diebstahlsicherung stehlen, könnt ihr es zumindest verfolgen (solange der Akku nicht leer und noch eingesetzt ist). Die Urtopia-App zeigt euch das Rad dann auf einer Karte an.

In der App könnt ihr zudem Einstellungen zu den Sounds vornehmen, die bei Aktivierung z.B. beim Wechseln der Leistungsstufe zu hören sind. Auch Software-Updates erhält das Urtopia Chord über die App, lädt diese dann jedoch selbstständig über Mobilfunk per 4G-Anbindung herunter.

Unser Vorab-Fazit

Das Urtopia Chord (hier mit Rabatt bestellbar!) macht Laune und ist ein hochwertiges E-Bike mit elegantem Design, guter Leistung und smarten Funktionen. Die Software könnte noch etwas Feinschliff vertragen (hier hakte ab und an die Bluetooth-Verbindung), ansonsten war unser Beta-Test recht erfolgreich. Wir warten jetzt auf die finale Version, die uns dann in Weiß erreichen wird – und auch Schutzbleche mit an Bord haben wird. Dann können wir für euch einen ausführlichen Test machen.

Schreibt also gern mal in die Kommentare, welche Aspekte euch besonders interessieren oder welche Funktionen wir etwas näher testen sollen. ?

Probefahrt, gefällig?

Übrigens könnt ihr das Urtopia Chord bei Interesse auch mal probefahren. Hierfür gibt es in Deutschland ein paar Standorte, an denen ihr das E-Bike ausprobieren könnt – unter anderem in Berlin und Münster. Darüber hinaus lässt sich auch das Urtopia Carbon fahren, beispielsweise in Hamburg, München, Köln, Leipzig, Stuttgart oder Nürnberg. Weitere Details findet ihr hier.

Beitrag erstmals veröffentlicht am 27.03.2023

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Leonardo Ziaja Portrait Leonardo Ziaja

... ist vor allem für die Bereiche Smartphones und Mobile zuständig, testet aber auch andere Hardware-Highlights wie Gehäuse, Prozessoren und Mainboards. Darüber hinaus sorgt er für hochwertige Bilder in unseren Testberichten.

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