ASUS Z690 Mainboards: 19 Platinen für Intel Alder Lake vorgestellt (Update: Cashback-Aktion)

Vom Prime-Einstieg zu den ROG Maximus Boards für Gaming-Enthusiasten! 7 Min. lesen
News asus  / Leonardo Ziaja
Bild: ASUS

Mit Alder Lake hat Intel nun die 12. Generation der Core-Prozessoren präsentiert. Nachdem es mit dem LGA1700 einen frischen Sockel gibt, braucht es natürlich auch neue Mainboards. ASUS bringt daher gleich 19 Platinen in fünf verschiedenen Serien an den Start, ihr könnt in der Prime-Serie ab 218 Euro einsteigen oder auch zum ROG Maximus Z690 Extreme für knapp 1.100 Euro greifen. Wir haben euch die wichtigsten Features der neuen Platinen zusammengefasst.

Bei den neuen Intel Alder Lake Prozessoren steht vor allem eine Neuerung im Fokus: Die Hybrid-Architektur auf Intel 7 Basis mit 10 Nanometer Fertigung. Diese vereint leistungsstarke Performance-Kerne und energieeffiziente Effizienz-Kerne auf einem Die. Dazu gibt es – in Verbindung mit Windows 11 – den Thread Director, welcher Threads automatisch und effektiv auf die verschiedenen Kerne verteilt. Weitere Details zu Alder Lake und dessen Neuerungen erfahrt ihr HIER.

Mittlerweile haben wir auch das Flaggschiff der neuen Alder Lake Prozessoren für euch getestet: Intel Core i9-12900K im ausführlichen Test!

Update vom 05.11.2021: Cashback-Aktion gestartet

Solltet ihr ein Upgrade auf ein Z690-Mainboard und eine Alder-Lake-CPU planen, so bietet sich die Cashback-Aktion von ASUS an. Hier bekommt ihr bis zu 250 Euro zurück, wenn ihr ein Bundle bestehend aus ASUS Mainboard und Intel CPU kauft. Der Teilnahmezeitraum liegt vom 27. Oktober bis zum 30. November, einlösen könnt ihr das Cashback dann vom 18.11.2021 bis 14.12.2021. Teilnehmende Händler sind u.a. Caseking* sowie MediaMarkt* und Saturn*.

Ein paar Kombinationen zur Übersicht:

Modelli9-12900K/KFi7-12700K/KFi5-12600K/KF
ROG Maximus Z690 Extreme Glacial250€240€230€
ROG Maximus Z690 Extreme160€150€140€
ROG Maximus Z690 Formula / Apex / Hero120€120€120€
ROG Strix Z690-E/F/G/I Gaming WIFI100€90€80€
ProArt Z690-Creator WIFI100€90€80€
TUF Gaming Z690-Plus (WIFI) D490€80€70€
Prime Z690-A/P/M70€60€50€

Weitere Details und die Teilnahmebedingungen bekommt ihr auf der Aktionsseite bei ASUS.

ASUS ROG Maximus Z690 Hero – Unboxing & Hands-On


ROG Maximus – Extreme, Apex, Formula & Hero

Starten wir mit den neuen Topmodellen im ASUS-Portfolio und der Maximus-Reihe. Hier gibt es gleich vier neue Boards, die sich besonders an Gaming-Enthusiasten und Overclocking-Verliebte richten. Alle Maximum-Platinen besitzen mindestens Wi-Fi 6E, 2,5G LAN sowie die Hyper M.2 PCIe 5.0 Erweiterungskarte im Lieferumfang für zukünftige PCIe Gen5 SSDs. Dazu gibt es neben der Q-Latch zur einfachen M.2-SSD-Installation ganz frisch nun auch die Q-Release für den obersten PCIe-Steckplatz. Statt mühselig zwischen GPU und Luftkühler die Haltesicherung herunterdrücken zu müssen, wird diese per Knopfdruck durch einen Seilzug entriegelt – sehr praktisch.

Den „Einstieg“ macht hier das Maximus Z690 Hero mit 20+1 Power Stages mit bis zu 90A und neuer Polymo-Beleuchtung im Pixel-Design. Das Maximus Z690 Formula kommt in der neuen Farbvariante „Moonlight White“ auf den Markt und sticht daher mit dem weißen Design aus dem Portolio heraus. Onboard befinden sich jedoch auch ein EK-Wasserkühler für die 20+1 Power Stages mit bis zu 105 Ampere. Darüber hinaus erhält das Board ein Upgrade auf 10 Gbit LAN.

Speziell für Overclocker und eine Flüssigstickstoffkühlung gedacht ist das neue Maximus Z690 Apex. Es besitzt zwar nur zwei RAM-Bänke, sichert sich dadurch jedoch eine deutlich bessere Signalintegrität für den DDR5-Arbeitsspeicher. Laut ASUS sollen damit Geschwindigkeiten von bis zu 6.600 MHz möglich sein. Weitere OC-Features sind ein Slow-Mode-Schalter, ein Jumper für den LN-Modus, ein Temperatursensor-Header und acht „ProbeIt“-Messpunkte.

Das neue Flaggschiff der Serie ist das Maximus Z690 Extreme, welches über eine CPU-Spannungsversorgung mit 24+1 Phasen mit bis zu 105 Ampere verfügt. Natürlich besitzt auch das neue Extreme diverse OC-Features und ist für eine hohe Systemstabilität ausgelegt. Mit im Karton ist hier unter anderem das neue ROG True Voltician, ein USB-Oszilloskop zum Anzeigen von Spannungen und Taktfrequenzen. Als ultimatives „Top-Notch-Modell“ stellt ASUS des Weiteren das Maximus Z690 Extreme Glacial vor, welches über einen Monoblock von EK zur Kühlung von CPU-Sockel, Stromversorgung und drei M.2-Slots ausgelegt ist.

ROG Strix – Gaming-Quintett

Die Strix-Varianten sortieren sich im eher mittleren Preisbereich ein, bieten aber dennoch eine teilweise üppige Ausstattung. Alle Modelle setzen auf Wi-Fi 6E, 2,5 Gbit LAN sowie USB 3.2 Gen2x2 Typ-C. Auch M.2 Q-Latch sowie PCIe Q-Release sind mit von der Partie.  So erhält das Strix Z690-E Gaming WiFi beispielsweise 18+1 VRM-Phasen, 8+8 ProCool II Stromanschlüsse sowie eine Heatpipe-Kühlung für den obersten M.2-Slot. Im Lieferumfang befindet sich darüber hinaus eine Hyper M.2 Karte für zwei zusätzliche PCIe Gen4 SSDs. Dem Strix Z690-F Gaming WiFi verpasst ASUS für die CPU-Spannungsversorgung rund 16+1 Phasen. Das Feature-Set ist recht nah am Z690-E Gaming, verzichtet jedoch auf den M.2-Heatsink und die PCIe Gen5 M.2-Unterstützung.

Mit einem weißen Design sticht besonders das Strix Z690-A Gaming WiFi D4 hervor, doch auch die Unterstützung für DDR4-Arbeitsspeicher ist besonders. Intel Alder Lake kann mit beiden RAM-Standards umgehen, Platinen können jedoch nur „entweder oder“. Wer also nicht auf DDR5 upgraden möchte, kann hier zugreifen. Features sind unter anderem 16+1 VRM-Phasen mit bis zu 80 Ampere und 8+8 ProCool II Stromanschlüsse sowie. Für M.2-SSDs stehen vier Steckplätze zur Verfügung.

Bild: ASUS

Für Freunde des Micro-ATX-Formats kommt das Strix Z690-G Gaming WiFi ins Portfolio. Hier stehen 14+1 Phasen, Wi-Fi 6E sowie 2.5 Gbit LAN zur Verfügung. Außerdem sind USB 3.2 Gen2x2 Typ-C, HDMI 2.1 und eine RGB-Beleuchtung mit an Bord. Wer allerdings unbedingt ein Mini-ITX-Gehäuse auf dem Schreibtisch stehen haben möchte, kann zum Strix Z690-I Gaming WiFi greifen – das neue ITX-Board für Intel Alder Lake. Trotz kleinem Format gibt es 10+1 VRM-Phasen und ProCool II Stromanschlüsse. Dazu ist ein besonderes Triple-Deck mit 2x gekühlten M.2-Slots (inkl. Q-Latch) „on board“. Über die separate Front Panel SATA Card lassen sich vier SATA-Anschlüsse, Frontpanel-Header und ein ARGB Gen2 Header hinzufügen.

ProArt – Für Content Creator und kreative Köpfe

Abseits Gaming hat ASUS mit dem ProArt Z690-Creator WiFi auch eine Platine für Content Creator und Workstations anzubieten. Auf dem Mainboard gibt es gleich zwei PCIe 5.0 x16 Steckplätze, vier M.2-SSD-Slots und einen USB 3.2 Gen2x2 Typ-C Frontanschluss mit Quick Charge 4+ und bis zu 60 Watt Power Delivery. Rückseitige gibt es duales Thunderbolt 4, 10 Gbit sowie 2.5 Gbit LAN und Wi-Fi 6E. Softwareseitig soll es mit dem ProArt Creator Hub ein einheitliches Tool für alle ProArt-Geräte geben, sodass sich Farben kalibrieren und Einstellungen vereint anpassen lassen. Für Unternehmen steht darüber hinaus mit dem ASUS Control Center Express ein Echzeit-IT-Überwachungs- und Verwaltungstool zur Verfügung.

TUF Gaming – Der Gaming-Einsteiger

Mit dem TUF Gaming Z690-Plus WiFi D4 und der nahezu identischen Non-WiFi-Variante bringt ASUS zudem zwei DDR4-Mainboards für Gamer auf den Markt. Hier sind alle wichtigen Performance-Features, ein PCIe 5.0 x16 Steckplatz sowie vier PCIe 4.0 M.2-SSD-Slots mit an Bord. Auch 2.5 Gbit LAN, Wi-Fi 6E (natürlich nur beim WiFi-Modell) und USB 3.2 Gen 2×2 Typ-C sind dabei. Was bei einem Gaming-Board natürlich nicht fehlen darf: Eine RGB-Beleuchtung – die ist hier natürlich auch vorhanden.

Prime – Allrounder-Boards

Zu guter Letzt wird das Z690-Line-up von günstigeren Prime-Boards für den Einstieg in die Alder-Lake-Welt bei ASUS abgerundet. Dennoch gibt es Features wie PCI-Express 5.0, DDR5-Arbeitsspeicher (wahlweise stehen auch DDR4-Varianten zur Auswahl) und mehrere M.2-Slots. Für kompaktere Systeme gibt es mit dem PRIME Z690M-PLUS D4 unter anderem auch eine Micro-ATX-Ausführung.

Preise und Verfügbarkeit

Laut ASUS soll das komplette Line-up ab sofort im Handel erhältlich sein, tatsächlich haben erste Händler die Platinen bereits in ihr Portfolio aufgenommen. Die Preise starten bei 218 Euro UVP für das ASUS Prime Z690M-Plus D4, das ASUS ROG Maximus Z690 Extreme wird satte 1.095 Euro UVP kosten. Wer es ganz extrem möchte und sowieso mit einer Custom-Wasserkühlung plant, könnte zum ROG Maximus Z690 Extreme Glacial greifen – Preis: stattliche 1.947 Euro UVP.

Hier alle Preise in der Übersicht:

ModellPreis (UVP)
ROG MAXIMUS Z690 EXTREME GLACIAL1.947,00 €
ROG MAXIMUS Z690 EXTREME1.095,00 €
ROG MAXIMUS Z690 FORMULA730,00 €
ROG MAXIMUS Z690 APEX669,00 €
ROG MAXIMUS Z690 HERO608,00 €
ROG STRIX Z690-E GAMING WIFI 584,00 €
ProArt Z690-CREATOR WIFI 498,00 €
ROG STRIX Z690-F GAMING WIFI486,00 €
ROG STRIX Z690-G GAMING WIFI352,00 €
ROG STRIX Z690-A GAMING WIFI D4371,00 €
ROG STRIX Z690-I GAMING WIFI438,00 €
TUF GAMING Z690-PLUS WIFI D4322,00 €
TUF GAMING Z690-PLUS D4310,00 €
PRIME Z690-A296,00 €
PRIME Z690-P WIFI271,00 €
PRIME Z690-P259,00 €
PRIME Z690-P WIFI D4249,00 €
PRIME Z690-P D4233,00 €
PRIME Z690M-PLUS D4218,00 €
Quellen
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4 Kommentare

  • Michael Schuhknecht

    Hallo,
    an den neuen Z690 Mainboards befinden sich oft 2 Display-In Ports. Frage: Was kann ich damit eigentlich anfangen ?
    Meine Monitore hängen alle an den Display-Out-Ports normalerweise.
    Mit freundlichen Grüßen – Michael

    • Leonardo Ziaja

      Hey Michael,
      bisher ist uns da nur das ASUS ProArt Z690-Creator WiFi mit 2x DisplayPort-In bekannt. Tatsächlich sind die beiden Anschlüsse eine Art „Umweg“ für Thunderbolt 4. Wenn du einen Monitor mit TB4 (oder ein TB4-Dock mit angeschlossenem Monitor) an das Mainboard anschließt, aber auf die Power der dedizierten GPU zurückgreifen möchtest, wird das beiliegende DisplayPort-Kabel von der Grafikkarte in den DP-In-Anschluss am Mainboard gesteckt. Weitere Details kannst du im Handbuch des Mainboards nachlesen: https://www.asus.com/Motherboards-Components/Motherboards/ProArt/ProArt-Z690-CREATOR-WIFI/HelpDesk_Manual/ (Seite 2-20). 😊

      • Michael Schuhknecht

        Danke für die professionelle Erklärung – das wußte ich so noch nicht. Man lernt halt nie aus. :)

        • Leonardo Ziaja

          Kein Thema, war uns tatsächlich auch neu bis zu deinem Kommentar. Auch wir haben dadurch etwas Neues dazu gelernt. 👏

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