Nvidia RTX 4070: AD104-Chip mit 5.888 Shader-Einheiten?

Leistung auf dem Niveau der RTX 3080?
Nvidia

Es sind erste Gerüchte zur Nvidia GeForce RTX 4070 aufgetaucht. Demnach wird die Grafikkarte auf einem weiter beschnittenen AD104-Chip basieren und 5.888 Shader-Einheiten bieten. Damit wäre die GPU rechnerisch bis zu 25 Prozent langsamer als die RTX 4070 Ti.

Erst kürzlich sind genauer Details zur Nvidia GeForce RTX 4070 Ti aufgetaucht. Dank des Hersteller Colorful, wurden die Spezifikationen der GPU bereits vor der offiziellen Vorstellung bestätigt. Nun folgen die ersten Leaks zum nächstkleineren Modell der RTX 4000-Serie. So soll die RTX 4070 ebenfalls auf dem AD104-Chip basieren, der hier allerdings auf einige Shader-Einheiten verzichten muss. Demnach wird die GPU 5.888 Shader-Einheiten besitzen, womit sie auf rund 23 Prozent der ALUs verzichten müsste. Außerdem wird die RTX 4070 laut den Twitter-Nutzern @kopite7kimi und @harukaze5719 64 ROPs sowie 184 Tensor-Cores bieten.

Des Weiteren wird erwartet, dass der AD104-250-Chip eine Fläche von 292 mm² aufweist und ebenfalls in TSMCs N4-Verfahren gefertigt wird. Zudem soll es 12 Gigabyte GDDR6X Videospeicher geben, der über ein 192 Bit breites Speicherinterface angebunden ist. Die Speicherbandbreite würde analog zur RTX 4070 Ti bei 504 GB/s liegen.

Die GPU dürfte mit 2.610 MHz takten, womit eine theoretische Rechenleitung von 30,7 TFLOPs erreicht wird. Zum Vergleich: Beim Ti-Modell wird eine Rechenleistung von rund 40,1 TFLOP erwartet. Leistungstechnisch dürfte sich die RTX 4070 auf dem Niveau der GeForce RTX 3080 (Test: Asus TUF RTX 3080 OC) positionieren.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind diese Angaben jedoch mit Vorsicht zu genießen, da es sich um frühe Leaks handelt. Bisher ist nicht klar, wann die RTX 4070 tatsächlich veröffentlicht wird. Zur CES 2023 wird zunächst der Launch der RTX 4070 Ti erwartet, bei der es sich um eine umbenannte RTX 4080 12G handelt.

Quellen
Arian Krasniqi

…ist seit 2021 Teil des Teams und befasst sich vor allem mit Hardware-Komponenten sowie mit weiteren technischen Neuheiten. Auch aktuelle Spiele auf PC und Konsole gehören zu seiner Leidenschaft. Neben der Arbeit studiert Arian an der RWTH Aachen Architektur.

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