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Asus Zenbook Duo OLED (UX8406): Doppel Display Notebook im Ersteindruck

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Asus Themen
Asus Zenbook Duo OLED 2024 mit zwei Bildschirmen, stehend auf Holztisch.

Was ein verrücktes Notebook: Asus stattet sein nagelneues Zenbook Duo OLED mit gleich zwei 14 Zoll großen OLED-Bildschirmen aus. Zusammen mit der abnehmbaren Bluetooth-Tastatur und dem integrierten Kickstand auf der Unterseite lässt sich der Laptop unvergleichlich flexibel einsetzen. Wir konnten das beeindruckende Notebook ausprobieren.

Asus experimentiert ja schon seit längerem mit „Zweitdisplays“ bei ihren Notebooks. Los ging es mit einem Display-Trackpad, danach gab es das erste ZenBook Duo mit vorgerücktem Keyboard und breitem Display dahinter, was schon ziemlich cool für Videoschnitt und Bildbearbeitung war. Doch jetzt hat sich Asus einfach gedacht: Weißte wat, wir machen einfach ALLES zum Display!

Wortwörtlich gilt das zwar eher für das Zenbook 17 Fold OLED, was wir auf der IFA 2022 erstmals gesehen haben. Allerdings war das faltbare Notebook mit über 3.500 Euro nicht gerade erschwinglich. Da kommt nun das neue Zenbook Duo OLED (UX8406) ins Spiel, welches ebenfalls mit ziemlich viel Displayfläche ausgestattet ist, aber weniger als die Hälfte kostet. Doch, wofür braucht man sowas?

Asus Zenbook Duo 2024 UX8406 in verschiedenen Positionen nebeneinander
Bild: Asus

Asus Zenbook Duo OLED (UX8406)

Das brandneue Asus Zenbook Duo, vorgestellt auf der CES 2024, setzt mit seinen zwei 14 Zoll großen OLED-Displays neue Maßstäbe. Mittels der ScreenXpert-Software lassen sich verschiedene Displaymodi auswählen. Unter der Haube kommen die neusten Intel-Prozessoren zum Einsatz.

Display(s): Doppelter OLED-Genuss

Asus verbaut zwei 14 Zoll große OLED-Panel, jeweils im 16:10-Format gehalten, mit einer Peak-Helligkeit von 500 nits und einer 100-prozentigen Abdeckung des DCI-P3 Farbraums. Beim Kauf habt ihr dann noch die Wahl zwischen zwei Auflösungen: Full-HD (1.920 x 1.200 Pixel) mit 60 Hz oder 3K (2.880 x 1.800 Pixel) mit bis zu 120 Hz. Durch das OLED-Duo lässt sich das Notebook nun in vier verschiedenen Positionen einsetzen: Laptop Mode, Desktop Mode, Dual Screen Mode und Sharing Mode.

Im Laptop Mode liegt die Tastatur auf dem unteren Display, wie auch bei einem klassischen Notebook. Mit 1,4 Millimeter Tastenhub lässt es sich damit im Übrigen echt ordentlich tippen. Auch das Trackpad macht mit gutem Druckpunkt einen sehr hochwertigen Eindruck. Im Dual Screen Mode wird die Tastatur dann abgenommen und das Notebook mit dem integrierten Kickstand auf der Unterseite aufgestellt. So könnt ihr mit beiden Displays übereinander und dem Keyboard davor loslegen.

Flexibel einsetzbar durch Kickstand!

Der Desktop Mode ist ähnlich, allerdings wird das Scharnier hierbei vertikal platziert, wodurch ihr zwei Hochkant-Bildschirme nebeneinander vor euch habt, was beispielsweise perfekt zum Programmieren oder zur Texterstellung ist. Und wenn ihr mit jemandem an einem Projekt arbeitet, bietet sich der Sharing Mode an. Hierbei wird die Anzeige auf dem unteren Display auf die obere gespiegelt, um eine Bearbeitung mit mehreren Personen zu ermöglichen. Da das Zenbook Duo aber nicht über ein 360 Grad Scharnier verfügt, lässt es sich nicht wie ein Zelt („Tent Mode“) aufstellen.

Ich könnte mir vor allem den Dual Screen Mode beim Videoschnitt auf Messen oder Events sehr gut vorstellen. Und wenn dann alles geschnibbelt ist: Keyboard draufsetzen, Notebook zuklappen, ab in die beiliegende Hülle und dann in den Rucksack damit – das ist schon wirklich sehr gut umgesetzt. Hinsichtlich Widerstandsfähigkeit ist es auch toll, dass Asus bei beiden Displays auf kratzresistentes Gorilla Glass setzt. Und zum Schutz der OLED-Panel selbst gibt es diverse Pflege-Softwarefeatures gegen Einbrennen und für eine hohe Langlebigkeit.

Video: Dieses Doppel Display Notebook verändert ALLES

Hardware: Intel Meteor Lake CPUs

Unter der Haube steckt ein Intel-Prozessor mit Meteor Lake Architektur, Arc-Grafikeinheit und NPU für KI-Funktionen. Das Basismodell verfügt über einen Core Ultra 5 mit 14 Kernen und bis zu 4,5 GHz, im Topmodell steckt hingegen ein Core Ultra 9 mit 16 Kernen und maximal 5,1 GHz Boost-Takt. Dazu gibt es dann wahlweise bis zu 32 Gigabyte RAM und 2 Terabyte SSD-Speicher.

Ein 75 Wattstunden Akku sorgt dann für die nötige Energie unterwegs. Hier dürften die neuen Low-Power-Kerne im Intel-Chip ins Spiel kommen und vor allem bei alltäglichen Aufgaben für eine gute Effizienz sorgen. Laut Asus hält das Notebook bis zu 13,5 Stunden Video-Wiedergabe mit einem Display und maximal 10,5 Stunden auf beiden Bildschirmen durch – das klingt erstmal recht solide. Geladen wird der Akku dann mit einem ausgesprochen kompakten 65 Watt USB-C Netzteil.

Design & Anschlüsse

Das dunkelgraue Gehäuse besteht aus einer Magnesium-Legierung. Damit kommt das Zenbook Duo auf ein angenehmes Gewicht von nur 1,35 Kilogramm und eine Dicke von 14,6 mm. Mit dem Keyboard zwischen den beiden Displays kommen dann noch ein paar Gramm und Millimeter dazu.

Anschlussseitig stehen 2x Thunderbolt 4, 1x USB-A 5 Gbit/s, eine 3,5 mm Klinke und ein vollwertiger HDMI 2.1 Anschluss zur Verfügung. Die Tastatur lässt sich übrigens per USB-C oder durch die Pogo-Pins aufladen, wenn sie auf dem unteren Display sitzt. Alternativ gibt es aber auch eine virtuelle Onscreen-Tastatur, wahlweise sogar mit Trackpad.

Für die Kreativen unter euch dürfte auch die Asus Dial-Software spannend sein. Hier lassen sich individuelle Widgets hinterlegen, die bestimmte Funktionen steuern, unter anderem auch in Programmen wie Photoshop, Lightroom oder Premiere Pro. Mit im Paket ist darüber hinaus der Asus Pen 2.0 mit 4.096 Druckstufen und vier verschiedenen Stiftaufsätzen – das Zenbook Duo OLED 2024 wird damit im Handumdrehen zum Digitizer-Tablet.

Abgerundet wird das Zenbook Duo von Wi-Fi 6E, einer Full-HD Webcam mit Windows Hello Infrarot-Gesichtserkennung und Harman Kardon Dolby Atmos Lautsprechern. Und die klingen im ersten Soundcheck wirklich sehr gut!

Fazit: Beeindruckend umgesetzt!

Insgesamt bin ich auf den ersten Blick echt vom neuen Zenbook Duo beeindruckt. Ich habe das erste Duo damals schon sehr lange genutzt und war vom Zweitdisplay überzeugt. Jetzt aber gleich ein zweites Display im Großformat zu haben, ist da nochmal ein ordentliches Upgrade – und auch einfach eine coole Idee!

Preislich geht es in der Basisvariante mit Core Ultra 5, 16 GB RAM und 1 TB SSD bei 1.599 Euro UVP los, was nicht günstig, aber deutlich attraktiver ausfällt, als vorab vermutet. Das Topmodell mit Core Ultra 9 und maximalem Speicher liegt dann bei 2.499 Euro UVP. Verfügbar ist das neue Zenbook Duo unter anderem im Asus Online-Store – schaut da bei Interesse gern mal vorbei.

Und schreibt doch gern mal in die Kommentare, was ihr vom Doppel-Display-Notebook haltet: Wäre das etwas für euch? Ich bin gespannt auf eure Meinungen. 😊

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Leonardo Ziaja Portrait Leonardo Ziaja

... ist vor allem für die Bereiche Smartphones und Mobile zuständig, testet aber auch andere Hardware-Highlights wie Gehäuse, Prozessoren und Mainboards. Darüber hinaus sorgt er für hochwertige Bilder in unseren Testberichten.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher und diverser Sprachformen (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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