Der FlexScan EV2480 ist der neueste Office-Monitor aus dem Hause Eizo. Laut Hersteller hat er mit 23,8 Zoll genau die richtige Größe für den Normaleinsatz im Büro. Auch ein USB-C-Dock weist dieses Modell auf. Wir haben den EV2480 ausprobiert und stellen ihn nachfolgend vor.

Übersicht

Im Februar 2021 enthüllte der japanische Premium-Hersteller den FlexScan EV2480 und seit März ist er für 389 Euro verfügbar. Inzwischen ist er im Handel auf circa 320 Euro im Preis* gesunken. Dieser Monitor platziert sich zwischen dem EV2495 und dem EV2460. Mit dem EV2795 (Test) und EV2760 (Test) hatten wir bereits die 27-Zoll-Pendants in der Redaktion. Das spiegelt sich auch bei den Anschlüssen wider, doch mehr dazu gleich. Wie für alle FlexScan-Monitore bietet Eizo fünf Jahre Garantie. Erwähnenswert ist zudem die nachweislich nachhaltige Produktion ohne Kinder- und Zwangsarbeit sowie ohne Konfliktmineralien.

Anschlüsse

Im Lieferumfang befinden sich der vormontierte Monitor, ein Stromkabel und ein USB-Kabel mit beidseitigem Typ-C-Anschluss. Ein HDMI- oder DisplayPort-Kabel liegt leider nicht im Karton, doch bei modernen Notebooks und einigen Desktop-PCs genügt bereits eine USB-C Verbindung.

Der USB-C-Anschluss am EV2480 dient nicht nur zur Übertragung des Videosignals, sondern auch als Uplink für die vier USB-A-Ports und zur Stromversorgung. Verbundene Notebooks kann der FlexScan-Monitor über Power Delivery nämlich mit bis zu 70 Watt versorgen, was für herkömmliche Geräte eine ausreichende Ladeleistung ist.

Mit USB-C hebt sich das Modell in den eigenen Reihen vom EV2460 ab, während der teurere EV2495 zusätzlich noch Ethernet und eine Daisy-Chain-Funktion bietet. Übrigens gibt es am unteren Bildschirmrand noch zwei simple Lautsprecher und linksseitig einen Klinkenanschluss zum Anschluss von Kopfhörern.

Design und Ergonomie

Wir haben den 24-Zoll-Monitor neben dem Eizo EV2795 genutzt und größtenteils ist ihr Design identisch. Einzig vorne steht der untere Bildschirmrand beim EV2480 leicht hervor, aber größer als beim Vergleichsmodell fällt er nicht aus. Die sonstigen Seitenränder sind sogar dünner gegenüber dem 27-Zoll-Pendant.

Der Hersteller setzt auf sein typisch schlichtes Design, einen runden Standfuß sowie einen Monitorarm aus höhenverstellbaren Elementen. Eine abnehmbare Blende zum Führen der Kabel hinter dem Monitorarm gehört übrigens noch zum Lieferumfang. Sauberes Kabelmanagement ist damit also kein Problem. Auf dem Schreibtisch beansprucht der FlexScan EV2480 dank seines kompakten Standfußes zudem sehr wenig Platz und eignet sich somit auch für kleinere Tische.

Die namensgebende Flexibilität hebt FlexScan-Modelle von der Konkurrenz ab. Besonders hervorzuheben sind die hohe Schwenkbarkeit um 344 Grad sowie die überdurchschnittliche Höhenverstellbarkeit um rund 19 Zentimeter. Außerdem kann der EV2480 im und gegen den Uhrzeigersinn zu 90 Grad gedreht werden, um ihn im Hochformat zu nutzen. Der Bildschirm lässt sich des Weiteren um fünf Grad nach vorne und um 35 Grad nach hinten neigen.

Bildschirm

Als Bildschirm dient ein 24 Zoll großes IPS-Panel, das in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) auflöst. Die Bildwiederholrate beträgt reguläre 60 Hertz, was für normale Büroarbeit vollkommen ausreichend ist. Eizo gibt 250 Nits als Maximalhelligkeit an. Gemessen haben wir sogar bis zu 281 Nits, die durchschnittliche Helligkeit betrug bei unserem Sample 258 Nits.

Die Homogenität ist mit Abweichungen von durchschnittlich rund neun Prozent und maximal knapp 13 Prozent (ausgehend von der Bildmitte) noch im guten Bereich. Bei der Hintergrundbeleuchtung setzt der Hersteller auf seine Hybridtechnologie, welche die Vorteile von PWM und DC-Dimmung für eine flimmerfreie Anzeige vereint.

Bedienung und Stromverbrauch

Wie von FlexScan-Monitoren gewohnt, lässt sich der EV2480 über sechs Sensortasten an der Vorderseite bedienen. Das On-Screen-Display ist übersichtlich und intuitiv gestaltet. Ein Fünf-Wege-Joystick wäre zwar noch etwas angenehmer, doch grundsätzlich gehört Eizos Lösung eindeutig zu den besseren auf dem Markt. Ein Großteil der Einstellungen steht außerdem in der Windows-Software Screen InStyle zur Verfügung. Unter anderem ist ein Bildschirmprofil für den sRGB-Farbraum enthalten.

Die typische Leistungsaufnahme beträgt laut Datenblatt elf Watt. Wir haben bei voller Helligkeit rund 15 Watt gemessen. Dazu kommen gegebenenfalls noch 70 Watt, sofern Power Delivery über USB-C voll ausgenutzt wird. In der Regel fällt der Stromverbrauch jedoch noch geringer aus, da der integrierte Umgebungslichtsensor die Helligkeit über den Tag hinweg reguliert. Teilweise betrug die Leistungsaufnahme demnach nur zwischen sieben und acht Watt.

Zusammengefasst übertrifft der Funktionsumfang des FlexScan EV2480 gewöhnliche Office-Monitore. Dank der automatischen Helligkeitsregelung spart der Bildschirm nicht nur Strom, sondern schont auch die Augen. Die Ergonomieeigenschaften fallen zudem überdurchschnittlich aus. Dazu gibt es besonders dünne Bildschirmränder und USB-C mit einer praxistauglichen Ladefunktion für euer Notebook. Der EV2480 ist aktuell zu einem Preis von etwa 320 Euro im Handel* erhältlich, obendrauf gibt es eine Herstellergarantie von 5 Jahren.


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