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Eizo FlexScan EV2781 im Ersteindruck: Ergonomischer Office-Monitor

Aktuellstes FlexScan-Modell ausprobiert

Der neueste Bürobildschirm von Eizo ist der FlexScan EV2781. Er bietet USB-C mit Ladefunktion, serientypische Ergonomie-Eigenschaften und Energiesparfunktionen. Wir haben den Monitor ausprobiert und schildern euch die Details.

Übersicht

Beim Eizo FlexScan EV2781 handelt es sich um den aktuellsten Office-Monitor des japanischen Herstellers. Er wurde im Juni 2022 vorgestellt und ist in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich. Offiziell kostet er 677 Euro, zum Veröffentlichungszeitpunkt dieses Beitrags bieten ihn Händler ab rund 565 Euro an. Das günstigste Eizo-Pendant, mit ebenfalls 27 Zoll und WQHD-Auflösung ist der FlexScan EV2760 (Test) für knapp 489 Euro.

Mit dabei sind eine fünfjährige Garantie inklusive Vor-Ort-Austausch, eine nachweislich nachhaltige Produktion sowie ein geringer Stromverbrauch.

Es gibt derzeit vier verschiedene 27-Zoll-Modelle der FlexScan-Serie (Farbvarianten ausgenommen). Die Merkmale des EV2781 und EV2785 stimmen größtenteils überein, jedoch löst der EV2785 im Gegensatz zu den anderen Modellen nicht in WQHD, sondern in UHD auf. Der EV2781 hat dagegen zwei zusätzliche USB-A-Ports und eine bessere Power-Delivery-Maximalleistung, aber einen HDMI-Anschluss weniger. Unter den WQHD-Modellen bleibt der EV2795 an der Spitze, da er noch Ethernet, einen KVM-Switch und einen zweiten USB-C-Port für Daisy-Chaining bietet.

Lieferumfang

Design, Ergonomie und Anschlüsse

Die FlexScan-Monitore sind für ihr minimalistisches Design bekannt und Eizo hat es unverändert von bisherigen Modellen übernommen. Beim Blick auf die flache Front fällt die gut einen Zentimeter hohe Unterkante auf, die sich vom ansonsten weniger als einen Zentimeter dünnen Rahmen abhebt – der Gehäuserand ist sogar nur einen Millimeter dünn. Sie beherbergt zwei Ein-Watt-Lautsprecher, einen Umgebungslichtsensor für Auto-EcoView und sieben berührungsempfindliche „Touch-Buttons“. Der Standfuß ist ein drehbarer Ring mit einem Durchmesser von rund 23 Zentimetern. Er ist mehrstufig aufgebaut und verfügt über zwei höhenverstellbare Teile. Mit dem Monitor wird er kurzerhand über ein Klicksystem verbunden.

Das Gehäuse des Eizo FlexScan EV2781 besteht komplett aus Kunststoff, wie auch bei den meisten anderen Büromonitoren. An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen, doch optisch sticht das Modell auch nicht aus der Menge hervor. Mit insgesamt 8,5 Kilogramm fällt er recht schwer für seine Größe aus. Die Abmessungen betragen 611 × 369–545 × 230 Millimeter (B × H × T).

Er lässt sich um bis zu 35 Grad nach hinten und um bis zu fünf Grad nach vorn neigen. Ebenfalls gut ist die Höhenverstellbarkeit um bis zu 17,6 Zentimeter, zudem lässt er sich sehr weit nach unten schieben. Ein Highlight ist der beidseitig um 344 Grad drehbare Standfuß. Des Weiteren kann man den Bildschirm im und gegen den Uhrzeigersinn um 90 Grad rotieren, auch bekannt als Pivot-Funktion.

Auf der Rückseite stehen DisplayPort, HDMI und USB-C für Videosignale zur Verfügung. Der Typ-C-Port dient zudem als USB-Uplink und lädt angeschlossene Geräte mit bis zu 70 Watt. Daneben gibt es noch einen normalen USB-3.0-Port sowie linksseitig drei weitere USB-A-Anschlüsse (USB 3.0) sowie einen Klinkenstecker.

Eigenschaften und Bildqualität

Das diagonal 27 Zoll große IPS-Panel löst in WQHD auf, was im 16:9-Format konkret 2.560 × 1.440 Pixeln entspricht. Meiner Meinung nach sollte ein aktueller Büromonitor dieser Größe mindestens diese Auflösung bieten, da die Pixeldichte darunter schlichtweg zu niedrig ist. Der Bildschirm ist flach sowie matt gehalten und bietet 60 Hertz. Dies ist im Alltag für diesen Einsatzzweck vollkommen ausreichend.

Laut Datenblatt beträgt die maximale Helligkeit 350 Nits, unser Testmodell hat höchstens 325 Nits in der Bildmitte erreicht, was innerhalb des Toleranzbereichs liegt und keinen sichtbaren Unterschied ausmacht. Hinsichtlich der Gleichförmigkeit konnte ich eine Abweichung von bis zu 9,85 Prozent feststellen, was sich bei diesem Helligkeitsniveau ebenfalls nicht bemerkbar macht.

Für die Farbraumabdeckung macht Eizo keine genaue Angabe und schreibt lediglich “max. sRGB”. Unseren Messergebnissen zufolge deckt der Bildschirm den sRGB-Farbraum zu rund 99 Prozent ab, bei Adobe RGB sind es nur 72 Prozent und bei DCI-P3 79 Prozent. Standardmäßig ist die Overdrive-Funktion auf Normal eingestellt, was in einer durchschnittlichen Reaktionszeit für ein 60-Hertz-Display resultiert. Bei höherer Overdrive-Stufe (verbessert) fallen beim UFO-Test starke Artefakte auf, weshalb diese Einstellung nicht gewählt werden sollte.

Bedienung und Stromverbrauch

Bedienen lässt sich der Monitor über die Sensortasten rechts am unteren Bildschirmrand. Sie bieten Schnellzugriffe für Signalquellen, Helligkeit, Energiesparmodi und Lautstärke. Das vollständige Einstellungsmenü ist intuitiv bedienbar und aufs Wesentliche beschränkt. Alternativ zur Tastensteuerung kann die Bedienung auch über die PC-Software Screen InStyle erfolgen.

Die typische Leistungsaufnahme beträgt laut Herstellerangabe 18 Watt und maximal 158 Watt bei Verwendung aller USB-Ports und Nutzung der vollen Ladeleistung über Power Delivery. Bei unserem Testmodell habe ich maximal 27 Watt gemessen. Dies war bei voller Helligkeit und ohne angeschlossene USB-Geräte – Die Notebook-Verbindung erfolgte lediglich über HDMI, um durch die Ladefunktion die Messungen nicht zu beeinflussen. Je nach Anzeige verbrauchte der Bildschirm bei 50-prozentiger Helligkeitsstufe 11,5 bis 12,7 Watt, bei 200 Nits und Vollbildweiß waren es 20,5 Watt. Durch die Energiesparmodi Auto-EcoView und EcoView Optimizer 2 sinkt der Stromverbrauch im Alltag, da die Helligkeit über einen Helligkeitssensor reguliert wird.

Ersteindruck

Hervorzuheben sind beim Eizo FlexScan EV2781 die erstklassigen Ergonomie-Eigenschaften und der geringe Stromverbrauch. Dank Umgebungslichtsensor bedarf es im Tagesverlauf auch keiner manuellen Anpassung der Bildschirmhelligkeit. Zu den positiven Merkmalen zählen ebenfalls die fünfjährige Garantie und die nachhaltige sowie sozialverantwortliche Produktion.

Die Auflösung, Helligkeit und Bildwiederholrate sind guter Durchschnitt für einen Office-Monitor. Alternativen mit vergleichbaren Eckdaten kosten weniger, für Unternehmenskunden und Selbstständige, denen die langfristigen Kosten durch den Stromverbrauch sowie eine langjährige Garantie wichtiger als der Anschaffungspreis sind, könnte sich ein FlexScan-Modell jedoch lohnen.

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Beitrag erstmals veröffentlicht am 21.07.2023

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Foto von Tim Metzger Tim Metzger Redakteur

Schreibt seit 2020 für Allround-PC zu Technik aller Art und hat schon in jedem Ressort Artikel verfasst. Abseits des Redakteur-Jobs studiert Tim Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher und diverser Sprachformen (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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