Huawei Mate 20 Pro: Weitere Details und Fotos veröffentlicht

SuperCharge 2.0 und Konkurrenz zu Apples Face ID 3 Min. lesen
News huawei  / Alexander Lickfeld

Das Huawei Mate 20 und Mate 20 Pro sollen einige Verbesserungen gegenüber der vorherigen Generation mit sich bringen. Supercharge 2.0 und Wireless Fast Charging sollen bei der Pro-Variante ein schnelles aufladen mit und ohne Kabel ermöglichen.

Bereits letzte Woche berichteten wir über die ersten bekannten Informationen zum Huawei Mate 20 Pro. Doch jetzt sind auch die letzten Details zu den Smartphones durch eine geleakte interne Präsentation des chinesischen Unternehmens an die Öffentlichkeit geraten. Verschiedene Folien aus der internen Präsentation gelangten an den israelischen Tech-Blog Girafa, in denen die Funktionen des Huawei Mate 20 und der Pro Version erklärt wurden.

Supercharge und Wireless Fast Charging nur beim Mate 20 Pro

Daraus geht hervor, dass die teurere Version über die Schnellladetechnik Supercharge 2.0 verfügen wird. Diese ist noch mal um einiges schneller als die erste Generation und soll den 4.200 mAh Akku innerhalb von 30 Minuten auf 70 Prozent laden. Möglich gemacht wird dies durch ein neues Netzteil, dass statt 22,5 Watt ganze 40 Watt Leistung besitzt. Das günstigere Modell wird zwar ebenfalls einen mit 4.000 mAh recht großen Akku haben, muss aber ohne Supercharge 2.0 auskommen. Ebenfalls soll es möglich sein, das größere Modell über Wireless Fast Charging mit 15 Watt drahtlos aufzuladen. Obwohl der Akku des Mate 20 die gleiche Kapazität wie sein Vorgänger hat, soll es laut Huawei eine um 21 Prozent längere Laufzeit besitzen. Auch das Flaggschiff-Modell soll durch seine größere Kapazität länger durchhalten.

Huawei Mate 20 Pro Supercharge  Nur die Pro Variante wird über Supercharge 2.0 verfügen (Bild: Girafa)

Des Weiteren soll sich auch beim Display, im Vergleich zur ersten Generation, einiges getan haben. Angeblich wird die Pro Variante mit einem 6,9 großem Display mit 3.120 x 1.440 Pixeln ausgerüstet, während die kleinere Version ein 6,53 Zoll großes IPS-LCD mit 2.340 x 1.080 Pixeln bekommt. Aus der Präsentation gehen außerdem die Taktraten des Kirin 980 Prozessors hervor, der in beiden Smartphones verbaut ist. Er verfügt über insgesamt acht Kerne, von denen die beiden High-Performance-Kerne auf ARM Cortex-A76-Basis mit 2,5 Gigahertz laufen sollen, während die anderen beiden A76-Kerne 2,0 Gigahertz schaffen. Die vier stromsparenden ARM Cortex-A55 kommen auf höchstens 1,8 Gigahertz.

Huawei Mate 20 Pro KameraDas Mate 20 verfügt auf der Rückseite über drei Linsen (Bild: Winfuture)

Das Mate Pro wird mit mindestens 6 Gigabyte RAM und 128 GB Speicher auf dem Markt kommen. Mit gleicher Speichermenge und vier Gigabyte RAM wird das normale Mate in der Basisausstattung auskommen müssen. Beide können jedoch durch Huaweis neue NANOSD, die kleiner als eine MicroSD-Karte ist, um 256 GB erweitert werden. Des Weiteren werden beide Modelle eine Kamera mit 40-Megapixel-Sensor besitzen. Zusätzlich zum 20-Megapixel-Sensor soll eine weitwinklige Kamera eingebaut werden und in der Front eine 24-Megapixel-Kamera.

Schnellere Gesichtserkennung als beim iPhone X

Aus der geleakten Präsentation geht außerdem hervor, dass Huawei in dem Mate 20 Pro eine Konkurrenzsoftware zu Apples Face ID integrieren wird. Diese erfasst das Gesicht eines Nutzers mit Hilfe von Vertical Surface Emitting Laser (VSEL), Infrarot-Dioden und weiteren Sensoren. Das Mate 20 muss darauf verzichten und wird auf eine Erkennung durch die Frontkamera zurückgreifen. Einen weiteren Vorteil besitzt das Topmodell mit dem im OLED-Bildschirm integrierten Fingerabdrucksensor. Der Fingerabdruckleser beim normalen Mate 20 befindet sich hingegen auf der Rückseite des Smartphones. Außerdem ist das Mate 20 mit IP53-Zertifizierung ausgestattet und kann somit Wasserspritzer aushalten, während die Pro Variante IP67 zertifiziert ist und somit kurzzeitig vollständig in Wasser eingetaucht werden kann. Laut Girafa werden die beiden Modelle bereits Ende Oktober im Handel erhältlich sein.


Quellen :

Girafa
Winfuture


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