Lenovo ThinkPad X1 Fold: Erstes Foldable-Notebook jetzt verfügbar

Mit Intel-Hybrid-Chip und flexiblem OLED-Display 2 Min. lesen
News lenovo  / Tim Metzger
Bild: Lenovo

Nach seiner Ankündigung im Frühjahr 2019 ist das Lenovo ThinkPad X1 Fold jetzt im Handel erhältlich. Es handelt sich um das erste marktreife Notebook mit faltbarem OLED-Bildschirm und obendrein steckt darin Intels Lakefield-Technik. Dies geht aber auch mit einem stolzen Preis einher.

Lenovo stellte im Mai 2019 einen ersten Prototyp des ThinkPad X1 Fold vor und zuletzt gab es ein ausgereifteres Modell auf der CES 2020 im Januar zu sehen. Nun hielt der Hersteller den im September verkündeten Verkaufsstart ein und bietet das Foldable-Notebook offiziell in Deutschland an. Es wird bereits bei mehreren Händlern als lagernd gelistet und im Lenovo-Onlineshop sind drei Varianten des X1 Fold gelistet.

Preise und Design

Das Basismodell kostet dort 2.660,21 Euro und kommt ohne Stylus und Tastatur daher. Für rund 670 Euro mehr, also insgesamt 3.329 Euro, sind letztere zwei Dinge enthalten und es kommt nicht die Home-, sondern die Pro-Version von Windows 10 zum Einsatz. Für nochmal 120 Euro mehr, insgesamt 3.449 Euro, fällt zusätzlich die 256-Gigabyte-SSD mit 512 Gigabyte doppelt so groß aus. Ansonsten sind die drei Varianten des Notebooks identisch. Im Lenovo-Konfigurator ist auf Wunsch auch eine 1-Terabyte-SSD auswählbar.

Bild: Lenovo

 

Da die Tastatur nicht fest verbaut ist, handelt es sich streng genommen um ein faltbares Windows-Tablet mit einem Gewicht von knapp einem Kilogramm. Der OLED-Bildschirm ist im 4:3-Format gehalten und misst diagonal 13,3 Zoll. Er löst mit 2.048 x 1.536 Pixeln auf, was QXGA entspricht, und soll eine Maximalhelligkeit von 300 Nits bieten. Dank eines integrierten Standfußes kann das Display in einer herkömmlichen Notebook-Position stehen bleiben. Sofern vorhanden, lässt sich die kompakte Tastatur mit Trackpad dann auf die untere Bildschirmhälfte legen.

Ausstattung des X1 Fold

Intern arbeitet ein Intel-Lakefield-SoC, konkret ein Core i5-L16G7. Dieser x86-Chip steckt etwa auch in einer Intel-Variante des Samsung Galaxy Book S und bietet fünf CPU-Kerne bei einer thermischen Verlustleistung (TDP) von sparsamen sieben Watt. Dazu sind acht Gigabyte LPDDR4-Arbeitsspeicher auf dem Package verlötet, die sich nicht erweitern lassen.

Bild: Lenovo

Der 50-Wattstunden-Akku soll für eine gemischte Nutzung von 8,5 Stunden beziehungsweise bis zu 10,4 Stunden Videowiedergabe genügen. Aufladen lässt er sich mit dem beiliegenden 65-Watt-Netzteil über USB-C. Des Weiteren gibt es Unterstützung von Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.1, eine 5-Megapixel-Webcam mit Windows Hello und insgesamt zwei USB-C-Ports mit jeweils bis zu zehn Gigabit pro Sekunde.

Quellen
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