PS5 und Xbox Series X|S: Abwärtskompatibilität der Konsolen

So laufen alte Spiele auf den Next-Gen-Konsolen 2 Min. lesen
News  / Tim Metzger

Die Sony PlayStation 5 und die Microsoft Xbox Series X|S sind in greifbarer Nähe und erste Testberichte klären genauer über die Abwärtskompatibilität auf. Zuweilen gibt es sogar Verbesserungen bei alten Spielen. Details dazu fassen wir nachfolgend zusammen.

Lange Zeit hüllte Sony den Mantel des Schweigens um das Thema Abwärtskompatibilität der PS5. Offiziell heißt es diesbezüglich, dass eine „überwiegende Mehrheit“ der erschienenen PS4-Titel spielbar sei. Sony listet lediglich zehn Spiele auf, die von der Abwärtskompatibilität ausgeschlossen seien. Bekanntere Titel davon sind Hitman: Go und Robinson: The Journey, ein PS4-Blockbuster ist jedoch nicht darunter. Dies ließ vermuten, dass es keine visuellen Verbesserungen von PS4-Spielen auf der PS5 gebe.

PS4-Spiele oftmals mit konstant 60 fps auf der PS5

Laut den Experten von Digital Foundry werden Spiele jedoch deutlich verbessert wiedergegeben, ähnlich wie bei der Xbox Series X. Bei der Xbox Series S laufen viele ältere Titel jedoch weiterhin nur auf der Qualitätsstufe der normalen Xbox One. Sofern ein PlayStation-Titel einen Grafikmodus mit unbegrenzter Bildrate oder eine Option zur Deaktivierung eines 30-fps-Limits hat, läuft es in den meisten Fällen mit 60 Bildern pro Sekunde.

Eine nachträgliche antisotrope Filterung oder Auto-HDR wie bei den neuen Xbox-Konsolen gibt es bei Sony jedoch nicht. Bei Titeln mit 30-fps-Limit gibt es jedoch keine Verbesserungen, sofern Entwickler dies nicht mittels eines Updates für die PS5 ermöglichen. Der Performance-Boost bei der PlayStation 5 sei laut Digital Foundry sogar größer als bei der Xbox Series X.

Bei Microsofts Xbox Series X|S sind auch Titel von der ersten Xbox und der Xbox 360 spielbar, während Sony die Abwärtskompatibilität auf PS4-Spiele beschränkt. Standardmäßig laufen Spiele der letzten Generation auf der Series S im Xbox-One-Modus und auf der Series X im Xbox-One-X-Modus. Durch Patches können die Spiele jedoch speziell für die neuen Modelle angepasst werden, was theoretisch sogar 120 Bilder pro Sekunde bei der schwächeren Series S ermöglicht.


Quellen :

Xbox
Eurogamer
ComputerBase


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