Xbox Series S / X: So teuer werden Speicher-Upgrades

Günstige Konsole, teurer Speicher? 2 Min. lesen
News microsoft  / Benjamin Lucks

Endlich gibt es Preise für die Speichererweiterungen der neuen Konsolen Xbox Series X und Series S! Denn nachdem Microsoft gerade bei der Xbox Series S mit einem günstigen Preis überraschte, fürchteten viele Microsoft-Fans teure Kosten für zusätzlichen Speicher. Wie viel müsst ihr für die von Seagate produzierten Erweiterungen ausgeben?

Sowohl Microsoft als auch Sony setzen bei ihren Next-Gen-Konsolen auf Varianten mit und ohne optisches Laufwerk. Während Sony seine PlayStation 5 lediglich in einer leicht günstigeren, digitalen Version anbietet, stellte Microsoft gleich zwei Konsolen vor. Die Xbox Series X kostet rund 500 Euro und soll 4K-Games in 120 Bildern pro Sekunde abspielen können. Die Series S hingegen ist mit 299 Euro deutlich günstiger, schafft es dafür aber nur auf 60 Bilder, wenn sie Spiele in 4K ausgibt. Ein weiterer großer Unterschied ist die Abwesenheit eines optischen Laufwerks.

Quelle: BestBuy

Nutzer der Xbox Series S müssen Spiele daher immer auf den internen Speicher der Konsole herunterladen und installieren. Da Microsoft die Xbox Series X werkseitig mit nur einem Terabyte an schnellem PCIe 4.0 NVMe-Speicher ausstattet und in der Series S sogar nur 512 Gigabyte Speicher verbaut, ist der Zukauf von Speichererweiterungen recht schwer umgänglich. Für diese setzt Microsoft auf eine proprietäre Lösung. Wie The Verge schreibt, hat die Supermarktkette Best Buy die Vorbestellung für erste Speichererweiterungen*  gestartet. 1 Terabyte des vom Hersteller Seagate hergestellten Speichers koste demnach satte 219,99 US-Dollar. In hiesiger Währung sind das knapp 180 Euro. Die Erweiterungen gleichen in der Geschwindigkeit den internen SSDs der neuen Konsolen und bieten somit die nötigen Voraussetzungen für Microsofts Velocity-Architektur.

SSDs und USB-Sticks als Alternative?

Zusammengerechnet böte die Series S so für rund 480 Euro 1,5 Terabyte Speicherplatz und wäre somit nur noch 20 Euro günstiger als die Series X mit 1 Terabyte Speicher. Die Speichererweiterungen kratzen somit ziemlich am Preisvorteil, den die Series S ab Werk gegenüber der teureren Konsole besitzt. Als Alternative ist es laut The Verge aber auch möglich, Speichererweiterungen per USB zu nutzen. Besitzen Spiele nicht die Auszeichnung „Enhanced for Xbox Series X oder Series S“ ließen sich die Titel sogar direkt vom USB-Speicher starten.

Alternativ ist auch ein Upgrade des internen Speichers der neuen Konsolen denkbar. Hier verriet Sony bereits, dass Nutzer eigene SSDs zur Speichererweiterung in die PlayStation 5 einsetzen können. Da PCIe 4.0 NVMe-SSDs wie die Samsung 980 Pro allmählich im Preis fallen, könnte die Speichererweiterungen der PS5 ein wenig kostengünstiger sein. Allerdings ergänzt The Verge diesbezüglich, dass Sony noch keine kompatiblen Modelle genannt hatte. Das Rennen zwischen Sony und Microsoft bleibt dadurch aber umso spannender.

*externer Link



Quelle : The Verge


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