AMD Ryzen 6000: Feiert er sein Debüt in dieser Handheld-Konsole? (Update)

Desktop-Leistung im Hosentaschenformat
News AMD  / Jonathan Kemper
Bild: Aya Neo

Desktop-Rechenleistung ist längst nicht mehr auf Desktop-Geräte beschränkt. Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich Handhelds, die die bekannten AAA-Titel auch unterwegs spielbar machen.

Update vom 29. Dezember 2021

Es gibt ein Update in Sachen Aya Neo Next, aber vielleicht nicht so, wie ihr es erwartet hättet. Laut dem ursprünglichen Plan müsste die Vorstellung jetzt nämlich schon hinter uns liegen, doch das Unternehmen hat kurzfristig eine Verschiebung angekündigt. So soll der Gaming-Handheld erst am 4. Januar enthüllt werden, was die Gerüchte befeuert, dass eine „Rembrandt“-APU von AMD zum Einsatz kommen wird. Diese wird ebenfalls am 4. Januar offiziell vorgestellt. Zuvor sorgte es schon für Verwirrung, dass der mutmaßlich verbaute Chip erst nach dem Aya Neo Next präsentiert werden sollte. Auf Twitter hält sich Aya Neo bedeckt und schreibt nur, dass „gewisse Gründe“ für die Verschiebung verantwortlich seien.

Ursprüngliche Meldung vom 22. Dezember 2021

Vielleicht war es der überwältigende Erfolg der Nintendo Switch, der für einen regelrechten Boom im Sektor der Handheld-Konsolen sorgte. In letzter Zeit haben wir dahingehend unter anderem Ambitionen von Valve in Form des Steam Decks gesehen, auch Qualcomm hat auf dem Snapdragon Tech Summit kürzlich ein interessantes Modell für Entwickler gezeigt, das in Zusammenarbeit mit Razer entsteht. Mit Aya Neo gibt es ein weiteres Unternehmen, das diese Nische bedienen will und schon ein paar derartige Produkte auf den Markt gebracht hat.

Erst im Herbst startete etwa der Aya Neo 2021 Pro, der wahlweise mit einem Ryzen 5 4500U oder einem Ryzen 7 4800U ausgestattet ist. Ende des Jahres soll jedoch noch der Aya Neo Next vorgestellt werden, der wieder auf AMD-Hardware setzt, allerdings einen Generationensprung vollziehen könnte. Die Präsentation des Aya Neo Next ist für den 28. Dezember angekündigt und findet damit nur wenige Tage vor dem 4. Januar statt – also dem Tag, an dem AMD seine Prozessoren aus der Ryzen-6000-Serie mutmaßlich enthüllen wird.

Alle hoffen auf RDNA-2-iGPU im Aya Neo Next

Das wäre eine deutliche Steigerung gegenüber der Ryzen-5000-Familie, nicht nur wegen der neuen Zen-3+-CPU-Kerne, sondern vor allem in Bezug auf die integrierte Grafikeinheit dank RDNA-2-Architektur. Es ist davon auszugehen, dass der Aya Neo Next wie auch die Vorgänger, die bei rund 1.000 US-Dollar liegen, kein wirkliches Schnäppchen wird. Dafür dürfen wir uns wahrscheinlich auf mindestens 16 GB RAM und bis zu 2 TB PCIe-Speicher auf extrem kleinem Raum freuen. Wie wichtig der mobile Markt für AMD geworden ist, zeigt sich allein an der RDNA-2-GPU in den Exynos-Chips, die aller Voraussicht nach in den Galaxy-S22-Smartphones von Samsung zum Einsatz kommen werden.

Der Aya Neo Next dürfte nicht nur aufgrund seiner Rechenleistung beeindrucken, denn der chinesische Hersteller hat Features versprochen, die noch nie in einem solchen Gaming-Handheld zu sehen waren – welche das sein sollen, verrät das Unternehmen allerdings nicht.

Quellen
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Jonathan Kemper ... ist fertig studierter Technikjournalist und Techblogger seit rund einem Jahrzehnt. Bei Allround-PC kümmert er sich vor allem um die neusten Entwicklungen aus der Smartphone-Branche und den TikTok-Kanal.

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