Apple legt nach: App Store Apps werden 20 Prozent teurer

Preiserhöhung ab Oktober
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Bild: Laurenz Heymann/Unsplash

Ab dem 05. Oktober wirds teuer: Apple hat in einer Mitteilung an Entwickler angekündigt, dass man die App Store Preise erhöhen wird. Damit setzt der Hersteller schon die nächste Preiserhöhung in Europa um.

Bereits im Anschluss zum „Far Out“-Event hat Apple klammheimlich den Preis des iPhone SE im eigenen Shop erhöht. Zudem wurde die angekündigte Preissenkung der iPhone 13-Serie nicht nach Europa weitergegeben. Dadurch stieg der Preis der Geräte ebenfalls indirekt an. Nun zeichnet sich die nächste Preiserhöhung des Herstellers ab. Aus einem Entwicklerschreiben geht hervor, dass Apple die App Store Preise ab dem 5. Oktober um 20 Prozent erhöhen wird. Hiervon sind zunächst keine bereits abgeschlossenen Abonnements betroffen, die automatisch verlängert werden.

Der Preis ist heiß: Wer noch mit einer kostenpflichtigen App liebäugelt, sollte jetzt zugreifen (Bild: Unsplash/ Hello I’m Nik)

Die Preiserhöhung bezieht sich in erster Linie auf die verschiedenen Preismodelle, die Apple den Entwicklern anbietet. Die günstigste Stufe steigt damit auf 1,19 Euro, während die zweite Stufe auf 2,49 erhöht wird. Damit läutet der Hersteller zudem das Ende der berühmten 99 Cent App ein. Wer sich für die vollständige, überarbeitete Preisstruktur interessiert, kann diese bei Apple als PDF-Datei einsehen. Zwar sind die Entwickler nicht gezwungen, die Preiserhöhung weiter zugeben, eine wirkliche Alternative gibt es aber nicht. Theoretisch kann die Preisstufe runtergesetzt werden, was aber zu einem teils „drastischen“ Preissturz führen würde.

Betroffen von der Preisanpassung sind vor allem die europäischen Staaten. Grund hierfür ist der derzeit schwache Euro und der damit verbundene veränderte Umrechnungskurs. Zudem steigen die Preise in Ägypten, Chile, Japan, Malaysia, Pakistan, Südkorea und Vietnam. Es wäre denkbar, dass es sich hierbei nicht um die letzte Preiserhöhung seitens Apple handelt. Theoretisch wäre ein ähnliches Vorgehen beim iPad Pro (2022) möglich, das voraussichtlich im Oktober angekündigt wird.


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Arian Krasniqi …ist seit 2021 Teil des Teams und befasst sich vor allem mit Hardware-Komponenten sowie mit weiteren technischen Neuheiten. Auch aktuelle Spiele auf PC und Konsole gehören zu seiner Leidenschaft. Neben der Arbeit studiert Arian an der RWTH Aachen Umweltingenieurswissenschaften.

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