AMD Athlon & Ryzen 7020: Zen 2 und RDNA 2 für Budget-Notebooks

Mehr Leistung und Effizienz für Einsteigergeräte
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Quelle: AMD

Mit den Serien Athlon 7020 und Ryzen 7020 hat AMD neue Prozessoren auf Basis von Zen 2 sowie RDNA 2 vorgestellt. Sie sollen in günstigen Notebooks zum Einsatz kommen und übliche Nachteile in dieser Klasse abschaffen.

Nach der ersten Ankündigung im Mai enthüllte AMD nun Details zu Athlon 7020 und Ryzen 7020, alias Mendocino. Vor den für 2023 geplanten Mainstream- und Premium-Modellen der Ryzen-7000-Generation starten ab dem vierten Quartal 2022 schon drei neue APUs der Budget-Klasse. AMD zufolge bestehen in diesem Marktsegment derzeit Nachteile wie eine schlechte Akkulaufzeit und langsame Performance. Die neuen 7020-Prozessoren sollen diesbezüglich Abhilfe schaffen. 

Sie werden im Sechs-Nanometer-Verfahren gefertigt und beinhalten je eine Radeon 610M auf Basis von RDNA 2. Die Leistungsaufnahme beträgt acht bis 15 Watt. Obwohl die neuen Desktop-Prozessoren schon auf Zen 4 basieren, setzt AMD bei Mendocino erneut auf die ältere CPU-Architektur Zen 2. Dies spart Produktionskosten und dürfte für Notebooks in der 500-Euro-Klasse dennoch ausreichend sein. Zudem werden die APUs ausschließlich mit aktuellem LPDDR5-Arbeitsspeicher gepaart.

7020-APUs sollen ganztägige Akkulaufzeit ermöglichen

Eine Akkulaufzeit von circa 12 Stunden (Videowiedergabe) wird von typischen Systemen mit 40 bis 45 Wattstunden großen Akkus erwartet. Dies hängt mit dem effizienten Fertigungsverfahren sowie der modernen Grafikeinheit zusammen. Neben dem Notebook-Bildschirm werden bis zu drei gleichzeitige Display-Outputs von der Radeon 610M unterstützt. Sogar für Casual-Gaming mit 720p-Auflösung und über 60 Bildern pro Sekunde in Titeln wie League of Legends, CS:GO und Dota 2 soll die Grafikleistung genügen.

Für Vergleiche hat AMD ein System mit Intels Core i3-1115G4 herangezogen. Der nicht mehr taufrische Zweikerner (Herbst 2020) sei aktuell in zahlreichen Budget-Notebooks vorzufinden. Während das Intel-System mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher getestet wurde, steckten im AMD-System mit dem Ryzen 3 7320U lediglich vier Gigabyte Arbeitsspeicher. Dennoch zeigen die offiziellen Leistungsdiagramme einen klaren Sieg für den neuen Ryzen 3 auf – bei vier Kernen wenig überraschend.

Trotz der älteren CPU-Architektur kommen die 7020-Modelle mit modernen Sicherheits- und Windows-Features daher, etwa effizientes Standby- und Power-Management sowie Unterstützung für Schnellladen. Im vierten Quartal erwartet AMD zuerst Systeme mit dem Ryzen 3 7320U, danach sollen auch der Ryzen 5 7520U und der Zweikerner Athlon Gold 7220U folgen. Neben Modellen von Asus und HP wurden bereits ein Lenovo Ideapad 1 sowie ein Acer Aspire 3 bestätigt.


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Tim Metzger

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