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Radeon RX 7800 XT & 7700 XT: Neue Grafikkarten für WQHD-Gaming

Mit Starfield-Code ab 6. September

AMD hat auf der Gamescom zwei neue Desktop-Grafikkarten enthüllt, die für Gaming in 1.440p ausgelegt sind. Die Radeon RX 7800 XT soll für 549 Euro mit Nvidias RTX 4070 konkurrieren, die 489 Euro teure Radeon RX 7700 XT hingegen mit der RTX 4060 Ti.

Die Grafikkarten-Mittelklasse bekommt Zuwachs mit der Radeon RX 7800 XT und Radeon RX 7700 XT. Sie starten am 6. September für 549 Euro respektive 489 Euro im Handel. Als Bonus gibt es beim Kauf einen PC-Code für Bethesdas Starfield dazu. Die neuen Modelle positionieren sich zwischen der RX 7600 und der RX 7900 XT. Als direkte Konkurrenz sieht AMD die Nvidia RTX 4070 (Test) und RTX 4060 Ti (16 GB).

AAA-Spiele in WQHD mit über 60 FPS

Dem Unternehmen zufolge besteht Bedarf nach adäquaten Grafikkarten, um anspruchsvolle Titel mit höchsten Grafikeinstellungen in WQHD (2.560 × 1.440 Pixel) zu spielen. Laut der Steam-Hardwareumfrage von Juni 2023 hat der Anteil an Steam-Nutzern mit 1.440p-Display innerhalb eines Jahres um 44 Prozent zugenommen. Beide Karten sollen Spiele wie The Last of Us Part 1, Star Wars Jedi Survivor, Hogwarts Legacy und das aktuelle CoD: Modern Warfare 2 mit über 60 Bildern pro Sekunde mit maximalen Einstellungen in WQHD schaffen. Die Testsysteme von AMD waren allerdings auch mit 32 Gigabyte DDR5-Arbeitsspeicher und einem Ryzen 9 7900X ausgestattet.

Bild: AMD

Hauptsächlich unterscheiden sich die Modelle bei der Anzahl der Compute-Units und der Speicherkonfiguration. Auch die Taktraten und die Leistungsaufnahme sind leicht unterschiedlich. Die wichtigsten Eckdaten könnt ihr der folgenden Grafik entnehmen.

Bild: AMD

Mehr Speicherbandbreite, aber höherer Stromverbrauch als Nvidia

Gegenüber den GeForce-Alternativen sieht AMD die neuen Radeon-Modelle besonders beim Speicher im Vorteil. Die RTX 4070 ist zwar mit schnellem GDDR6X-Speicher ausgestattet, dafür hat sie nur ein 192-Bit-Interface und eine Speicherbandbreite von 504 Gigabyte pro Sekunde. AMDs RX 7800 XT hat vier Gigabyte mehr Videospeicher, ein 256-Bit-Interface und 624 GB/s. Die RX 7700 XT landet mit 12 Gigabyte GDDR6 zwischen den beiden Speichervarianten der RTX 4060 Ti, aber das 192-Bit-Interface sorgt für eine höhere Bandbreite von 432 GB/s, während die Nvidia-Karte 128 Bit bzw. 288 GB/s aufweist.

Ein weiterer Vorteil der AMD-Karten ist die Unterstützung von DisplayPort 2.1, während Nvidia maximal DisplayPort 1.4 bietet. Anzumerken ist jedoch der höhere Stromverbrauch der Radeon-Modelle. Der Hersteller gibt die Total Board Power der RX 7800 XT mit 263 Watt an, bei der RX 7700 XT sind es 245 Watt – die Nvidia-Konkurrenz benötigt hingegen 200 bzw. 160 Watt. Entsprechend sind zwei Acht-Pin-Stromanschlüsse bei AMD vonnöten.

FSR 3 für mehr FPS mit Frame-Interpolation

Als Antwort auf Nvidias Upsampling-Technologie DLSS 3 führt AMD übrigens FSR 3 ein, was die Bildraten mit Frame-Interpolation ebenfalls deutlich steigern soll. Im Spiel Forspoken soll ein System mit einer RX 7800 XT, einem Ryzen 5 7600X und 32 GB DDR5-6000-RAM etwa 122 FPS in UHD auf “Ultrahoch” mit Raytracing und FSR 3 Performance schaffen, während es nativ (ohne FSR) nur 36 FPS erreicht. Die Besonderheit gegenüber Nvidia: FSR 3 läuft auch auf älteren Nvidia- und AMD-Karten, sogar auf aktuellen Xbox-Konsolen. Board-Partner wie Asus, ASRock, Gigabyte, Sapphire und XFX sollen zum Start am 6. September bereits Custom-Modelle der RX 7800 XT und RX 7700 XT bereithalten.

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Quellen:
Foto von Tim Metzger Tim Metzger Redakteur

Schreibt seit 2020 für Allround-PC zu Technik aller Art und hat schon in jedem Ressort Artikel verfasst. Abseits des Redakteur-Jobs studiert Tim Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher und diverser Sprachformen (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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