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Intel Raptor Lake Refresh: Asrock enthüllt Leistungsdaten und DDR5-6400 RAM

Arrow Lake erscheint erst Ende 2024

Glaubt man den aktuellen Gerüchten, dann werden die Topmodelle des Intel Raptor Lake Refresh gegen Ende Oktober erscheinen. Hierbei soll es sich zudem um die letzten Prozessoren handeln, die mit dem alten Namensschema an den Start gehen. Im Desktop-Bereich wird man demnach noch eine ganze Zeit auf die „Ultra“-CPUs warten müssen.

Im Herbst 2022 hat Intel mit Raptor Lake die 13. Generation der Core-Architektur veröffentlicht. Bei der Architektur handelt es sich um eine Weiterentwicklung von Alder Lake, die entsprechend weiterhin auf den Sockel LGA1700 setzt. Gegenüber dem Vorgänger wurde vor allem die Größe des Cache-Speichers erweitert und die Anzahl der Effizienzkerne verdoppelt.

In diesem Jahr dürfte uns jedoch kein größerer Generationssprung erwarten, denn offenbar wurde Meteor-Lake-S für den Desktop gestrichen. Stattdessen wird ein Refresh der momentanen Architektur erscheinen, welcher die Zeit bis Ende 2024 überbrücken muss.

Ein neuer Bericht der chinesischen Webseite ECSM geht davon aus, dass im Oktober 2023 die Topmodelle mit K-Suffix an den Start gehen werden. Schließlich sollen im November und Dezember die regulären Desktop-Modelle ohne Beinamen den Markt erreichen. Bisher war nicht ganz klar, ob der Raptor Lake Refresh als Core-i-14000-Serie vermarktet wird, mehreren Quellen bestätigen inzwischen aber den Namen. Das kommende Spitzenmodell, der Core i9-14900K(S), soll offenbar mit bis zu 6,2 GHz takten, wobei Intel Turbo Boost 3.0 und Thermal Velocity Boost (TVB) unterstützt werden.

Erneut steigender Strombedarf?

Der höhere Takt scheint abermals durch einen höheren Strombedarf erkauft zu sein. Dabei soll sich allerdings nichts an den bestehenden TDP-Klassen ändern, sodass 150 Watt TDP/ PBP (Processor Base Power) weiterhin das Maximum darstellt. Auch im PL2-State sollen weiterhin 253 Watt benötigt werden. Inwiefern das zutreffen wird, bleibt abzuwarten. Schon auf der Computex 2023 in Taipeh gab es einige Mainboards zu sehen, die mit ihrer aufgebohrten Spannungsmodulation auf einen höheren Verbrauch hinweisen. Laut Wccftech haben zudem „zahlreiche Unternehmen einen steigenden Verbrauch“ bestätigt.

Raptor Lake Refresh wird aller Voraussicht mit dem bestehenden Sockel LGA1700 kompatibel sein. Erst Ende 2024 soll mit Arrow Lake eine neue Architektur samt neuem Sockel für den Desktop-Bereich erscheinen. Währenddessen wird der mobile Sektor im 4. Quartal mit Meteor Lake-H versorgt, wodurch hier bereits das neue Namensschema zum Einsatz kommen wird.

Update [10.07.2023]: Intel Core i7 bekommt mehr Kerne

Aus der aktuellen Intel Roadmap geht hervor, dass der Raptor Lake Refresh keinen direkten Nachfolger des Intel Core i9-13900KS mit sich bringen wird. Stattdessen wird es sich beim Core i9-14900K um das neue Flaggschiff-Modell handeln. Trotz allem soll der Chip höher takten als die bisherige KS-Version, Gerüchte gehen hier von bis zu 6,2 GHz im Single-Core-Boost aus. Damit wäre die CPU rund 400 MHz schneller als das bisherigen K-Modell und 200 MHz schneller als der KS.

Auch beim Core i7 werden Änderungen erwartet. Explizit soll die Konfiguration angepasst werden, sodass zwölf statt acht E-Kerne zur Verfügung stehen. Hierfür sind keine größeren Design-Änderungen notwendig, da der i7 ohnehin auf dem Silizium des Core i9 basiert. Entsprechend sind hier aktuell acht der 16 E-Kerne deaktiviert. Der kommende Core i7 soll somit eine 8P+12E-Konfiguration bieten. Die Änderungen sollen auch die HX-Notebook-Chip betreffen.

Update [15.07.2023]: Performance-Boost

Inzwischen haben bereits mehrere Quellen bestätigt, dass der Raptor Lake Refresh kleinere Änderungen bei der Kern-Anzahl bereithalten wird. Demnach wird der Core i7 über insgesamt 12 E-Kerne verfügen. Dieses Upgrade wird sich wohl auch in der Multicore-Performance niederschlagen, wie nun ein erster Benchmark bestätigt.

Laut dem Twitter User @txnod wird der Core i7-14700K im Cinebench r23 rund 17 % schneller sein als der Vorgänger. Auch soll die wichtige Single-Core-Performance leicht ansteigen. Hier werden etwa 4 % erwartet. Der Performance-Boost dürfte wohl vor allem durch die erhöhte Taktrate ermöglicht werden. Gerüchte sprachen zuvor von einem maximale Boost-Takt von 6,2 GHz.

Update [26.07.2023]: Details zu den Non-K-Varianten

Auf Twitter sind neue Gerüchte zu den Non-K-Varianten der 14. Prozessorgeneration aufgetaucht. Dem Nutzer chi11eddog zufolge wird der Core i9-14900(F) wie sein Vorgänger über 24 Kerne (8x Performance + 16x Effizienz) sowie 32 Threads verfügen. Auch der L3-Cache mit 32 MB sowie der Basistakt mit 2,0 GHz bleiben wohl bestehen.

Ein größeres Update bekommt hingegen der Core i7-14700(F) mit 20 Kernen, 28 Threads und 33 MB L3-Cache. Gegenüber dem Core i7-13700(F) sind das vier Kerne und Threads sowie 3 MB Cache mehr. Die anderen Modelle sollen jedoch mehr oder weniger identisch zu den jeweiligen Vorgängern sein, lediglich die Basis-Taktfrequenz steigert sich um 100 MHz:

Wann Intel den Raptor Lake Refresh an den Start bringt, ist immer noch unklar. Die Gerüchteküche geht mittlerweile von Herbst 2023 aus. Die Preise sollen in etwa zwischen 230 und 600 Euro liegen. Ob sich die Refresh-CPUs wirklich lohnen, müssen Testberichte zeigen.

Update [08.08.2023]: Raptor Lake Refresh zeigt sich in ersten Benchmarks

Überraschend hat die Business Applications Performance Corporation (BAPCo) einen ersten Benchmark zum Intel Core i9-14900K und Core i7-14700K veröffentlicht. Die CPUs wurden jeweils in Kombination mit 16 GB DDR5-4800-Arbeitsspeicher genutzt, wobei der RAM im Single-Channel betrieben wurde. Dazu war eine Nvidia GeForce RTX 4090 im System verbaut. Die Vorgänger-Modelle wurden jedoch mit bis zu 32 GB DDR5-7600 getestet, worunter die Vergleichbarkeit leidet.

Bild: BAPCo via Videocardz

Demnach konnte der kommende i9-Prozessor eine Gesamtpunktzahl von 2.279 Punkten erreichen, während der i7-14700K 1.997 Punkte vorweisen kann. Ein Core i9-13900K erzielte wiederum durchschnittlich 2.299 Punkte dank des schnelleren Speichers. Allerdings ist das alte Spitzenmodell selbst mit einem DDR4-5800-Modul mit 16 GB Speicher noch genauso schnell wie das nächste Topmodell. In diesem Szenario schafft die CPU noch ganze 2.264 Punkte. Diese Ergebnisse liefern jedoch kein finales Bild zur Performance ab, denn bis zum Start im Oktober wird noch einigen in Sachen Optimierung geschehen.

Update [17.08.2023]: Asrock enthüllt Leistungsdaten

Über den offiziellen Weibo-Account von Asrock kommen nun weitere Leistungsdaten zum Raptor Lake Refresh ans Tageslicht. Demnach ist die Rede von „4 bis 8 Prozent mehr Single-Core-Performance“ und „8 bis 15 Prozent mehr Multi-Thread-Performance„. Das würde sich ungefähr mit den bisherigen Performance-Leaks decken und gibt uns einen guten Eindruck, was uns voraussichtlich im Herbst erwartet.

Während Intel die Kern-Konfigurationen größtenteils von Alder Lake aka Core-13000, übernimmt und die Taktraten leicht anhebt, erhält zumindest der Core i7-14700(K/KF) vier zusätzliche Effizienzkerne. Darüber hinaus soll DDR5-Arbeitsspeicher mit bis zu 6.400 MT/s als neuer JEDEC-Standard offiziell unterstützt werden. Gegenüber Alder Lake mit DDR5-4800 und Raptor Lake mit DDR5-5600 wäre das nochmal ein guter Sprung nach oben.

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Beitrag erstmals veröffentlicht am 20.06.2023

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Quellen:
Arian Krasniqi Profilbild Arian Krasniqi Redakteur

Seit 2021 schreibt er News und Artikel für Allround-PC und kommt ursprünglich aus dem Bereich der Hardware-Komponenten. Inzwischen berichtet er aber auch über verschiedene Gadgets, Smartphones sowie Tablets und informiert als ehemaliger Umwelt­ingenieursstudent über Neuheiten im Bereich der PV-Technik.

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