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Google Pixel 7a vs. Poco F5 Pro: Vergleichstest der 500 Euro Smartphones

Welches kann eher überzeugen?

Zum Preis von 500 Euro bieten sowohl das Google Pixel 7a als auch das Poco F5 Pro eine vielversprechende Ausstattung. Doch welches der beiden Smartphones kann im Praxistest eher überzeugen? Und welche Kamera schießt womöglich die besseren Fotos? Wir haben uns beide Geräte etwas näher angesehen und sie miteinander verglichen.

Beide Smartphones sind gerade frisch auf den Markt gekommen, sogar fast gleichzeitig. Das Google Pixel 7a gibt es in den Farben Charcoal, Snow, Sea und Coral ab etwa 490 Euro – beispielsweise bei Alternate. Das Poco F5 Pro bekommt ihr hingegen in Weiß und Schwarz zu einem Preis ab 530 Euro.

Design & Verarbeitung

Auf den ersten Blick mag dieser Vergleich etwas unfair sein, denn das Google Pixel 7a ist um einiges handlicher gestaltet als das Poco F5 Pro. Das macht eine Einhandbedienung deutlich einfacher als beispielsweise beim Poco F5 Pro, welches sich aber gar nicht mal so wuchtig anfühlt, wie es womöglich aussieht. Denn mit einem Gewicht von 204 Gramm ist es nur 10 Gramm schwerer als das Pixel mit 194 Gramm.

Beide Modelle liegen angenehm in der Hand, auch die Knöpfe auf der rechten Seite lassen sich gut erreichen. Entsperren könnt ihr beide komfortabel mit dem In-Display-Fingerabdrucksensor oder per 2D-Gesichtserkennung. Das klappt bei beiden ausgesprochen schnell und präzise. Die leicht höhere Positionierung des Sensors beim Pixel finde ich aber angenehmer.

Die verfügbaren Farben der beiden Geräte – Bilder: Google, Poco

Hinsichtlich Verarbeitung gibt es bei beiden Smartphones eigentlich nichts zu bemängeln. Nur beim Pixel scheint das rückseitige Cover aus Kunststoff, welches sich übrigens wie Glas anfühlt, nicht perfekt mit der Rundung des Alurahmens abzuschließen. Poco setzt hingegen auf einen Kunststoffrahmen mit einer Rückseite aus Glas.

Auf der Front kommt bei beiden dann aber Gorilla Glass zum Einsatz. Zudem sind beide Geräte gegen Wasser geschützt: Das Poco ist nach IP53 zertifiziert und hält Spritzwasser aus, das Pixel bietet sogar einen IP67-Schutz und ist somit komplett wasserdicht. Abseits dessen bieten beide einen Support für Dual-SIM: Beim Poco mit zwei SIM-Slots, beim Pixel mit SIM + eSIM, sowie sehr solide Stereo-Lautsprecher. Auf eine Klinke verzichten beide, dafür ist aber natürlich USB-C mit an Bord.

Video: Das beste 500 Euro Smartphone?

Display

Bedingt durch die Größe setzen beide Smartphones natürlich auf unterschiedlich große Displays, haben aber einen Aspekt gemeinsam: Ein OLED-Panel. Das Pixel 7a bietet eine Diagonale von 6,1 Zoll mit einer Full-HD Auflösung und 90 Hz. Beim Poco erwarten euch hingegen 6,67 Zoll, eine knackige QHD-Auflösung und 120 Hz.

Beide Bildschirme machen einen erstklassigen Eindruck, sowohl bei den Farben, den Blickwinkeln, als auch der Helligkeit. Und besonders bei Letzterem sticht vor allem das Pixel hervor, denn mit bis zu 1.270 nits bei reduziertem Weißanteil wird das 7a in unserem Test ein gutes Stück heller als das Poco F5 Pro mit maximal 970 nits. Auch beim weißem Vollbild kann sich das Pixel mit 980 nits gegenüber 850 nits beim Poco behaupten.

Am Ende haben beide Geräte aber wirklich sehr gute Bildschirme, die sich wunderbar für Spiele und das Schauen eurer Lieblingsserie eignen .. also, außer ihr seid im Urlaub, wo Netflix euch dann sagt: Nö, das kannst du hier nicht gucken denn dann braucht ihr einen VPN!

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Leistung

Etwas spannender wird es tatsächlich, wenn wir jetzt mal einen Blick unter die Haube wagen. Denn während das Pixel 7a auf den Google-eigenen Tensor G2 SoC setzt, der auch schon im normalen Pixel 7 und dessen Pro-Variante werkelt, so spendiert Poco dem F5 Pro einen Snapdragon 8+ Gen 1 – der letztjährige Flaggschiff-Chip von Qualcomm.

Rein auf dem Papier hat das Poco daher ein paar Pferdestärken mehr, was sich auch in den Benchmarks widerspiegelt. Im Geekbench 6 bietet das Poco knapp 25 Prozent mehr Single-Core- und 35 Prozent mehr Multi-Core-Rechenleistung. Auch im 3D Mark Wild Life Extreme, der besonders die Grafikeinheit anspricht, hat das F5 Pro über 30 Prozent mehr Performance.

Das macht sich im Alltag jedoch nicht ganz so direkt bemerkbar, auch das Pixel 7a lässt sich natürlich flüssig bedienen. Ihr könnt auch mit dem Google-Phone ein paar Spiele zocken, nur eben nichts super grafikintensives – da ist das Poco klar besser für ausgelegt. Darüber hinaus sind beide Geräte aber mit 8 GB Arbeitsspeicher (bzw. 12 GB beim Poco mit 256 GB internem Speicher) sowie schnellem UFS 3.1 Speicher ausreichend für ein ordentliches Multitasking ausgestattet.

Wärmebildaufnahme – links: Pixel, rechts: Poco

Was jedoch besonders auffällig ist: Das Pixel erwärmt sich schneller als das Poco. Die Kühlungsmöglichkeiten scheinen beim Google-Phone also etwas eingeschränkter zu sein, was womöglich auch am kleineren Format liegen könnte. Das Poco kann seine Leistung daher deutlich stabiler aufrechterhalten, was sich auch im Stresstest des 3D Mark Wild Life Extreme sehr gut zeigt. Während das 7a direkt im zweiten Durchlauf abbaut, erhält das F5 Pro seine maximale Leistung noch bis zum 11. Durchgang aufrecht. 

Software & Updates

Hinsichtlich Software wird das Poco F5 Pro mit MIUI 14 auf Basis von Android 13 ausgeliefert. Die Oberfläche ist für unseren Geschmack etwas zu unaufgeräumt, zu bunt, hat zu viel Bloatware vorinstalliert (die sich immerhin entfernen lässt) und hat ab und an Werbeanzeigen in System-eigenen Apps.

Das Pixel 7a dagegen besitzt cleanes Android 13, ohne viel „tamtam“, und mit schlichtem Material You Design – was eher unseren Geschmack trifft. Hier könnt ihr euch dann auch auf Features wie den Magic Eraser und die Live-Übersetzung freuen. Schaut hier gern mal in unseren Tipps & Tricks Beitrag rein.

Auch bei Updates knallen zwei Welten aufeinander, denn hier verspricht Google dem Pixel 7a rund fünf Jahre Sicherheitspatches und drei große Systemupdates (also theoretisch bis Android 16). Xiaomi hat beim Poco F5 Pro leider keine richtige Update-Garantie, es ist also etwas ungewiss, wie lange Updates kommen.

Akku & Laden

Mit einer Kapazität von 5.160 mAh bietet das Poco F5 Pro einen wirklich üppigen Akku. Demgegenüber stehen 4.385 mAh im Google Pixel 7a. Im PC Mark Battery Benchmark (Szenario: fixierte 300 nits Displayhelligkeit, höchste Bildrate, aktiviertes WLAN + GPS sowie 10-15 % Lautstärke) erreicht das Pixel einen Wert von 8 Stunden und 20 Minuten, ehe noch 20 % Restladung im Akku sind. Das Poco kommt hingegen auf 9 Stunden und 35 Minuten und kann seine höhere Kapazität ausspielen, wohlgemerkt mit WQHD Auflösung.

Obwohl das Pixel durch den kleineren Akku nicht ganz so lange wie das Poco durchhält, kann sich das Ergebnis dennoch sehen lassen. Das Poco wird euch problemlos durch einen Tag bringen, auch das Pixel dürfte im Alltag für gute Laufzeiten sorgen.

Geladen wird beim Poco kabelgebunden mit bis zu 67 Watt, wodurch das Smartphone in unter einer Stunde wieder voll ist. Das Pixel ist da mit maximal 18 Watt leider etwas unterdurchschnittlich langsam und braucht mindestens anderthalb Stunden, teilweise sogar zwei Stunden, für eine volle Ladung – das ist selbst für ein Smartphone dieser Preisklasse für meinen Geschmack etwas zu lahm. Immerhin lassen sich beide Smartphones auch kabellos mit frischer Energie versorgen: Poco kann hier bis zu 30 Watt aufnehmen, das Pixel maximal 7,5 Watt.

Kamera

Bei der Kamera kommt es jetzt zum 64 Megapixel Duell, denn beide Smartphones haben einen Sensor mit dieser Auflösung. Während das Pixel 7a einen leicht größeren Sensor aufweist, so bietet das Poco F5 Pro eine etwas offenere Blende. Dazu gesellt sich bei beiden eine Ultraweitwinkelkamera: Beim Pixel mit 13 MP und beim Poco mit 8 MP. Dort ist zudem noch eine 2 Megapixel Makrokamera vorzufinden, die, naja, nicht hätte sein müssen – aber das sehen wir gleich. Für Selfies sind eine Frontkamera mit 13 Megapixel im Pixel und 16 Megapixel im Poco mit an Bord.

Einen ordentlichen Eindruck der Kameras bekommt ihr im Video (09:06 min), klickt euch gern mal rein. Wir haben euch hier dennoch ein paar Fotos der beiden Smartphones eingebunden, die ihr miteinander vergleichen könnt.

Google Pixel 7a – Fotos

Poco F5 Pro – Fotos

Fazit

Als Fazit lässt sich erst einmal festhalten: Es ist großartig, wie viel Smartphone es mittlerweile für knapp 500 Euro gibt! Sowohl das Google Pixel 7a als auch das Poco F5 Pro bieten eine gute Ausstattung, legen den Fokus jedoch teilweise auf unterschiedliche Aspekte.

Pixel 7a

Das Pixel sticht besonders durch sein handliches Format, das sehr gute OLED-Display mit 90 Hz sowie die lange Update-Garantie mit schnellen Updates hervor. Dazu gibt es eine solide Alltagsperformance, kabelloses Laden und ein wasserdichtes Design mit IP67-Zertifizierung. Das Kamerasystem, darunter vor allem der Hauptsensor, sorgt zudem für sehr ansehnliche Fotos – sowohl bei Tag als auch Nacht.

Etwas schade finden wir hingegen das vergleichsweise langsame Aufladen. Zudem hätten wir uns noch über etwas dünnere Displayränder gefreut, das geht auf jeden Fall schicker. Und: Google bietet das 7a leider nur mit 128 Gigabyte Speicher an. Preislich geht es hier bei derzeit 480 Euro los, einige Farbvarianten kosten jedoch noch 500 Euro. Für etwa 40-50 Euro mehr, gibt es da allerdings schon das normale Pixel 7, welches mit 6,3″ etwas größer ausfällt, zwei etwas bessere Kamerasensoren mitbringt und kabellos etwas schneller laden kann.

Pro

  • sehr gutes OLED-Display mit 90 Hz
  • gute Alltagsperformance
  • wasserdicht nach IP67
  • gute Kamera bei Tag & Nacht
  • lange Update-Garantie

Contra

  • lädt etwas langsam
  • wird unter Last schnell warm

Poco F5 Pro

Das Poco kann wiederum durch sein großes Display mit 120 Hz, die starke Performance sowie die längere Akkulaufzeit mit schnellem Aufladen punkten. Vorteile sind auch das kabellose Laden und zumindest ein offizieller Schutz gegen Sprühwasser. Auch hier erwartet euch eine gute Kamera, die aber eher bei Tageslicht überzeugen kann. Über den mickrigen Makrosensor müssen wir erst gar nicht reden.

Kritik gibt es darüber hinaus für die eher undurchsichtige Update-Strategie, den lahmen USB 2.0 Anschluss und die vorinstallierten Bloatware-Apps. Das Poco F5 Pro gibt es in der Basisvariante ab etwa 500-530 Euro, mit mehr Speicher kostet das Smartphone knapp 570 Euro.

Pro

  • großes OLED-Display mit 120 Hz
  • lange Akkulaufzeit
  • kabelloses Laden
  • Schutz gegen Sprühwasser
  • gute Kamera bei Tag
  • schnelles Aufladen (Netzteil dabei)

Contra

  • undurchsichtige Update-Strategie
  • Kamera schwächelt bei Nacht
  • lahmer USB 2.0 Anschluss
  • Makrosensor unnötig

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Leonardo Ziaja Portrait Leonardo Ziaja stellv. Chefredakteur

Ist vor allem für die Bereiche Smartphones und Mobile zuständig, testet aber auch andere Hardware-Highlights wie Gehäuse, Prozessoren und Mainboards. Darüber hinaus sorgt er für hochwertige Bilder in unseren Testberichten.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher und diverser Sprachformen (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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