Intel bucht mehr 3-nm-Chips bei TSMC als Apple

Können Intel-CPUs wieder zu AMD Ryzen aufholen? 2 Min. lesen
News intel  / Tim Metzger
Bild: Taiwan Semiconductor Manufacturing Co., Ltd.

Während TSMC aktuell seine 4-Nanometer- und 6-Nanometer-Produktion hochfährt, hat sich der taiwanische Halbleiterhersteller bereits zwei Großkunden für die 3-Nanometer-Fertigung in 2022 gesichert. Von den neuen Chips bekommt Intel anfangs sogar mehr als der Stammkunde Apple.

Dieses Jahr veröffentlicht Apple noch neue 5-Nanometer-Chips aus der TSMC-Schmiede für iPhones sowie Macs und Intel bringt mit Alder Lake zahlreiche 10-Nanometer-Prozessoren auf den Markt. Planungen für das nächste und übernächste Jahr sind bereits im Gange, denn beide Unternehmen haben laut Nikkei Asia Kapazitäten bei TSMC gebucht. Apple und Intel erhalten demnach ab der zweiten Jahreshälfte 2022 Chips mit einer Strukturgröße von 3 Nanometern. Erste Produkte sind im Frühjahr 2023 zu erwarten.

Bild: TSMC

Apple stattet zuerst neue iPads aus

Für die iPhone-13-Serie kommen die Chips also zu spät, doch stattdessen erhalten Nikkei Asia zufolge neue iPads die 3-nm-Prozessoren zuerst – Apple stellt üblicherweise im Frühjahr neue Tablet-Modelle vor. In der zweiten Jahreshälfte 2023 bekommt Apple mehr 3-nm-Kapazität für die iPhone-Prozessoren. Auch Intel dürfte entsprechende Prozessoren in den ersten Monaten des Jahres 2023 präsentieren. Für Intel bedeutet dies einen großen Sprung hinsichtlich des Fertigungsverfahrens. Erst mit Alder Lake stellt Intel im Desktop-Segment von 14 auf 10 Nanometer um, während AMD schon seit 2019 (Ryzen 3000) auf 7 Nanometer setzt. In 2022 wechselt Intel vermutlich bei Meteor Lake auf 7 Nanometer, während AMD wohl Ryzen-CPUs auf 5-Nanometer-Basis einführt.

Bild: TSMC

Intel bringt 3-nm-CPUs für Notebooks in 2023

Durch TSMCs 3-Nanometer-Node könnte Intel also erstmals wieder zu AMD aufschließen. Laut Angaben von TSMC ermöglicht der Wechsel von 5 zu 3 Nanometern circa 10 bis 15 Prozent mehr Leistung sowie eine 25 bis 30 Prozent bessere Effizienz. Dem Nikkei-Bericht zufolge wird Intel die Chips in 2023 für Notebook-Prozessoren und Server-Prozessoren (Xeon) einsetzen.

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