Ryzen 7000 Mobile: Erste Gerüchte zu “Phoenix”-Prozessoren

Notebook-CPUs mit Zen 4 1 Min. lesen
News amd  / Tim Metzger
Bild: AMD

Notebooks mit Ryzen 5000 Mobile sind gerade erst gestartet und jetzt tauchen bereits Gerüchte zur übernächsten Serie der Mobilprozessoren auf. AMD soll Ryzen 7000 Mobile unter dem Codenamen Phoenix entwickeln und für Notebooks erstmals Zen-4-Technik einsetzen.

Aktuell basieren die Notebook-Prozessoren von AMD bis auf drei Ausnahmen wie die Desktop-Modelle auf Zen 3. Vor der Einführung von Zen 4 könnte der Hersteller einen Refresh (Zen 3+) veröffentlichen, dessen Prozessorserien Warhol (Desktop) und Rembrandt (Mobile) intern heißen. Diese Zwischengeneration soll Gerüchten zufolge im Sechs-Nanometer-Verfahren gefertigt werden, während die aktuellen CPUs noch eine Strukturgröße von sieben Nanometern aufweisen.

Mit Zen 4 steht jedoch ein größerer Schritt bevor, bei dem AMD im Desktop-Segment erstmals seit der Entstehung von Ryzen den AM4-Sockel ablösen wird. Der Codename Phoenix tauchte ursprünglich Juli 2020 in einem Tweet des Leakers Komachi auf, allerdings ohne weitere Infos. Nun twitterte der Software-Entwickler und Leaker Patrick Schur über Phoenix im Zusammenhang mit dem BGA-Sockel FP8, womit sich die CPU-Serie für das Notebook-Segment einordnen lässt. Ryzen 5000 Mobile setzt auf FP6 und die genannte Zwischengeneration soll FP7 einführen.


Das Desktop-Pendant zu Phoenix hört offenbar auf den Codenamen Raphael und kommt voraussichtlich mit dem AM5-Sockel daher. Beide Prozessorserien dürften DDR5-Arbeitsspeicher unterstützen und auf Zen 4 sowie einer Fünf-Nanometer-Fertigung basieren. Konkretere Details zu AMDs CPU-Plänen gibt es bislang nicht, denn die Gerüchte sind noch recht früh und spekulativ. Wenn der Hersteller tatsächlich an einem Zen-3-Refresh arbeitet, erscheint Ryzen 7000 Mobile vermutlich nicht vor Anfang 2023.

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