Intel Arc: Grafikkarten erscheinen wohl mit Verzögerungen (Update)

Intel streicht Erwähnung des 1. Quartals 2 Min. lesen
News intel  / Arian Krasniqi
Bild: Intel

Die CES 2022 brachte uns leider keine neuen Informationen zu den Intel Arc-Produkten. Nun entfernte der Hersteller zudem sämtliche Vermerke bezüglich einer Veröffentlichung im ersten Quartal des Jahres von der offiziellen Website.

Update vom 10. Januar 2022:

Nachdem es zu einigen Spekulationen rund um den Veröffentlichungszeitraum der Arc-Produkte gekommen war, äußert sich Intel nun mit einem offiziellen Statement dazu. Demnach wird auch weiterhin an einem Release erster Produkte im ersten Quartal 2022 festgehalten, trotz der Entfernung entsprechender Verweise auf ihrer Website. Aufgrund der gezeigten Folien auf der CES Präsentation, wird es sich hierbei aber wohl ausschließlich um Notebook-Hardware auf Arc-Basis handeln. Wann mit ersten Desktop-Grafikkarten zu rechnen ist, bleibt auch weiter unklar.

We are targeting the first Alchemist products to be in market in Q1 2022.

Intel

Ursprünglicher Beitrag vom 09. Januar 2022:

Intels neue Arc-Grafikkarten werden wohl nicht wie bisher angenommen im ersten Quartal 2022 veröffentlicht, wofür Fertigungsverzögerungen bei TSMCs 6-nm Fertigungsverfahren verantwortlich sein sollen. Im Gegensatz zu anderen Produkten des Herstellers werden die Alchemist-GPUs nämlich nicht in den eigenen Fertigungshallen produziert, wodurch Kapazitäten mit anderen Herstellern geteilt werden müssen. Dies geht zumindest aus einem Bericht der Website SemiAccurate hervor.

Bild: Intel

Weiter bekräftigt wird diese Vermutung durch die offizielle Website zu den Arc-Produkten. Hier entfernte Intel vor wenigen Tagen jegliche Erwähnungen eines Veröffentlichungszeitraums im ersten Quartal und kündigt die GPUs nun lediglich für das Jahr 2022 an. Schon zur CES wurde dieser Zeitraum nur noch im Zusammenhang mit einigen Notebook-Modellen genannt, nicht aber für Desktop-Produkte. Insgesamt äußerte sich der Hersteller auf dem Event wenig zu den neuen Grafikchips, sprach aber von einer begonnen Auslieferung an die OEM-Partner. Einzig Acer hat in einer Pressemitteilung mit der Arc A370M erstmals ein entsprechendes Produkt erwähnt. Diese soll demnach im Acer Swift X 12 und 16 als Alternative zur GeForce RTX 3050 Ti zum Einsatz kommen.

Bild: Intel

Wann genau die neuen GPUs letztlich erscheinen werden, bleibt abzuwarten. Trotz Verschiebung sind bereits einige Details und Bilder zum Referenzdesign von zwei Desktop-Grafikkarten im Vorfeld aufgetaucht. So sollen die Karten unter anderem bis zum Performance-Level einer GeForce RTX 3070 reichen und auf zwei verschiedenen GPU-Chips basieren. Zu diesem Zeitpunkt wurde außerdem noch vom 2. Quartal als Veröffentlichungszeitraum gesprochen, was nun wieder realistischer wirken dürfte.

Quellen
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