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AMD Ryzen 5 7545U mit Zen 4c: Höhere Effizienz dank kleiner Kerne

Zen 4c feiert Notebook-Debüt

AMD hat die ersten Notebook-Prozessoren vorgestellt, bei denen Zen 4c Kerne zum Einsatz kommen. Die kleinen Prozessorkerne sollen effizientere CPUs ermöglichen, wobei die Leistung im Vergleich zu „normalen“ Zen 4 Kernen nicht geringer ausfallen soll.

Bei Zen 4c handelt es sich um eine abgeänderte Variante von Zen 4, die auf eine höhere Effizienz getrimmt ist. Zeitgleich benötigen die Kerne weniger Platz auf dem Die, wodurch eine bessere Skalierbarkeit möglich wird. AMD spricht hier von einer Platzersparnis von etwa 35 Prozent. Allerdings verfügen die Zen 4c Kerne im Vergleich zu den regulären Zen 4 Kernen über einen reduzierten Cache. Trotz allem soll die IPC („Instructions per Cycle“) unverändert gegenüber Zen 4 sein. Bisher wurden diese Prozessorkerne nur bei den Epyc Serverprozessoren und beim Ryzen Z1 Chip genutzt. Nun feiert Zen 4c auch sein Notebook-Debüt.

AMD Ryzen 7 7800X3d Prozessor Vepackung

AMD Ryzen 7 7700X3D

Beim AMD Ryzen 7 700X3D handelt es sich um das Gaming-Flaggschiff des Hersteller mit 3D-Cache. Die CPU für den Sockel AM5 bietet 8 Kerne und 16 Threads bei einem Takt von bis zu 5 GHz. Aktuell gibt es die CPU für rund 405 Euro (hier kaufen) zu kaufen.

Ryzen 5 7545U mit vier Zen 4c Kernen

Den Anfang macht der AMD Ryzen 5 7545U, der über zwei Zen 4 Cores und vier Zen 4c Cores verfügt. Dank SMT stehen insgesamt zwölf Threads zur Verfügung. Der Basis-Takt beträgt hier 3,2 GHz, wobei im Boost sogar mit bis zu 4,9 GHz getaktet werden darf. Als Grafikeinheit dient eine Radeon 740M mit 4 Compute Units und 256 Shadereinheiten. Die TDP beträgt hier 15 bis 30 Watt.

Daneben erscheint mit dem Ryzen 3 7440U eine kleinere APU mit einem Zen 4 Kern und drei Zen 4c Kernen. Die verschiedenen Prozessorkerne dürfen mit einer Basisfrequenz von 3,0 GHz und einem Boost-Takt von 4,7 GHz arbeiten. Analog zum Ryzen 5 7540U kommt eine Radeon 740M als iGPU zum Einsatz.

AMD Ryzen 5 7545U Zen4c Kerne
Bild: AMD

Ryzen 8000 „Strix Point“ kommt mit Zen 5c

Auch zukünftige AMD APUs sollen auf dieses hybride Konzept zurückgreifen. So soll Ryzen 8000 „Strix Point“ ebenfalls Zen 5 Kerne mit Zen 5c Kernen kombinieren. Allerdings soll dieser Ansatz nicht von einer Lösung zu unterscheiden sein, bei der ausschließlich Zen 4 Kerne genutzt werden. In diesem Punkt unterscheidet sich das Ganze von Intels „Effizienz-Kernen“, die nur einen geringen Teil zur Performance beitragen. Zen 4c soll im Gegensatz dazu einen echten Mehrwert liefern.

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Arian Krasniqi Profilbild Arian Krasniqi Redakteur

Seit 2021 schreibt er News und Artikel für Allround-PC und kommt ursprünglich aus dem Bereich der Hardware-Komponenten. Inzwischen berichtet er aber auch über verschiedene Gadgets, Smartphones sowie Tablets und informiert als ehemaliger Umwelt­ingenieursstudent über Neuheiten im Bereich der PV-Technik.

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