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Anker 737 Powerbank im Test: Dicker Reiseakku nicht nur für Smartphones

Auch Notebooks mit bis zu 140 Watt aufladen
Anker 737 Powerbank powerCore lädt Notebook

Mit einer Akkukapazität von 24.000 mAh und Ladegeschwindigkeiten von bis zu 140 Watt richtet sich die Anker 737 Powerbank an Nutzer, die mehr als nur ein wenig zusätzliche Akkuladung zum Musikhören im Bus benötigen. Bis zu drei Geräte können gleichzeitig geladen werden, selbst Notebooks werden über die Powerbank mit Strom versorgt.

Anker wagte sich in den letzten Monaten immer weiter in neue Geschäftsbereiche vor: Nach mobilen Powerstations wie der PowerHouse 767 (im Test), den Solix-Balkonkraftwerken und einem 3D-Drucker präsentierte der Hersteller erst vor kurzem eine tragbare Akku-Kühlbox mit Zwei-Kammer-System.

Doch auch wer nicht gleich für den nächsten Stromausfall vorsorgen oder steigenden Strompreisen mit einer alternativen Energieversorgung ausweichen möchte, findet im Anker-Portfolio nach wie vor Ladezubehör für Mobilgeräte, mit denen der chinesische Hersteller bekannt geworden ist.

Die Anker 737 Powerbank passt zwar deutlich besser in Tasche und Rucksack als die wuchtigen Powerstations, könnte aber dennoch als Powerbank auf Steroiden beschrieben werden. Denn der kantige Akku liegt mit 630 Gramm in etwa wie ein kleiner Ziegelstein in der Hand und hat eine stolze Kapazität von 24.000 mAh zu bieten.

Damit lassen sich aktuelle Smartphones wie das iPhone 13 oder das Galaxy S22 etwa fünfmal und auch größere Geräte wie ein iPad Pro 12,9″ mindestens einmal voll aufladen. Nach einer vollständigen Ladung eines Google Pixel 6 (Test) blieben der Powerbank noch 74 Prozent Akkuleistung.

Praktisches Display mit hilfreichen Informationen

Dieser verbleibende Akkustand wird auf dem praktischen und gut ablesbaren Farbdisplay direkt an der Powerbank angezeigt. Nach wenigen Sekunden schaltet es sich automatisch aus. Eine dauerhafte Anzeige kann ebenfalls eingestellt werden, entlädt den Akku aber schneller. Neben dem Akkustand wird hier die verbleibende Zeit angezeigt, die noch bis zum vollständigen Aufladen der Powerbank benötigt wird, oder zum Laden anderer Geräte verbleibt. Auch die aktuelle Ladeleistung wird für jeden Ein- und Ausgang einzeln dargestellt.

Beim Drehen der Powerbank dreht sich auch die Anzeige um 180 Grad. Über eine Taste an der Seite werden die verschiedenen Modi durchgeschaltet: Neben den genannten Informationen zum aktuellen Ladevorgang lassen sich auch genauere Details zur Gesundheit und Temperatur des Akkus, die Anzahl der Batteriezyklen sowie ein- und ausgehender Wattstunden anzeigen. 

Die Powerbank verfügt über einen integrierten Ladeschutz, der die Akkuzellen vor Schäden durch Überhitzung oder einen Kurzschluss schützt. Die Ladetemperatur wird automatisch gemessen und die Ausgangsleistung entsprechend angepasst. Zum Laden von Geräten mit niedriger Leistungsaufnahme wird per doppeltem Tastendruck der Trickle-Charging-Modus (Erhaltungsladung) eingeschaltet.

Im Lieferumfang der Anker 737 ist außerdem ein Stoffbeutel für den Transport, sowie ein USB-C-zu-C-Kabel enthalten, das Power Delivery 3.1 unterstützt. Ein Ladegerät für die Steckdose ist leider nicht dabei, sodass auch hier für optimale Ladegeschwindigkeiten (unterstützt werden hier bis zu 140 Watt) gegebenenfalls ein entsprechendes Netzteil angeschafft werden muss. Dass Powerbanks ohne Netzadapter geliefert werden, ist bei weitem keine Seltenheit, in diesem Fall jedoch besonders ärgerlich. 

Schnelles Laden von bis zu drei Geräten

Um das volle Potenzial der Anker 737 auszureizen, sollte ohnehin ein gewisser Bestand an USB-Kabeln mit PD-Unterstützung vorhanden sein. Über die drei Anschlüsse – zweimal USB-C und einmal USB-A – können bis zu drei Geräte gleichzeitig geladen werden. Wenn es schnell gehen muss, versorgen die USB-C-Anschlüsse Smartphones oder sogar Notebooks blitzschnell mit neuer Energie.

Die maximale Ausgangsleistung von 140 Watt erreicht die Powerbank nur mittels des beiliegenden Kabels mit PD 3.1 über USB-C, sowie an einem zu ladenden Gerät, das ebenfalls PD 3.1 unterstützt. Ein Lenovo Yoga Slim 7i Pro X (Test) konnte mit der Anker 737 problemlos aufgeladen werden. Die maximale Ladeleistung betrug hier etwa 90 Watt.

Auch ein Huawei MateBook 13s wurde mit durchschnittlich 90 Watt Ladeleistung geladen. Nach einer Stunde, währenddessen das Notebook zur Hälfte eingeschaltet war, füllte sich der Akku zu 85 %, während dann noch 20 % Restkapazität in der Powerbank vorhanden waren. Damit ließ sich ein leeresApple iPhone 13 Pro aber trotzdem noch auf bis zu 70 % aufladen. Die Powerbank selbst ließ sich mit einem 100 Watt Netzteil in etwa 60 Minuten vollständig aufladen.

Fazit

Die Anker 737 Powerbank ist für einen stolzen Preis und mit vielen praktischen Funktionen vor allem für professionelle Anwender geeignet, die auf Reisen ihre Arbeitsgeräte schnell und sicher mit Strom versorgen wollen. Mit mehr als einem halben Kilogramm liegt der Akku zwar recht schwer in Hand bzw. der Tasche, kann jedoch jedes Gerät vom Smartphone über den Bluetooth-Kopfhörer bis hin zum Notebook aufladen.

Das Display stellt sich als praktische Anzeige für wichtige Informationen zum aktuellen Ladevorgang und dem allgemeinen Zustand der Powerbank heraus. Schade ist, dass der 737 zwar ein schnelles USB-C-Kabel mit PD3.1, jedoch kein Netzteil beiliegt. Ein entsprechend schnelles Netzteil sollte zwar jeder Besitzer eines halbwegs aktuellen Smartphones besitzen, bei einem Preis von knapp 150 Euro würde der Powerbank derart wichtiges Zubehör dennoch gut zu Gesicht stehen.

Pro

  • Simultanes Laden an 3 Anschlüssen
  • 140W per Power Delivery 3.1
  • Enorme Akkukapazität
  • Erhaltungsladungs-Modus
  • Praktisches Display

Contra

  • kein Netzteil enthalten

Beitrag erstmals veröffentlicht am 03.08.2023

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Redakteur Robin im grünen Pulli Robin Cromberg Redakteur

Robin schreibt seit 2014 News und Artikel für Allround-PC und ist hauptsächlich für die Ressorts der Eingabe- und Audiogeräte zuständig, berichtet aber auch über Produktneuheiten aus vielen anderen Bereichen. Für unsere Kanäle auf YouTube, TikTok und Instagram schneidet er regelmäßig Videos und ist hin und wieder auch vor der Kamera zu sehen.

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