Samsung Galaxy S21, S21+, S21 Ultra: Specs durch Leak bekannt

Umfangreiche Vorabinfos zu den Smartphones 3 Min. lesen
News samsung  / Tim Metzger
Bild: OnLeaks via Voice

Bislang sickerte nur das voraussichtliche Design der S21-Serie durch, aber jetzt gab der zuverlässige Leaker Max Weinbach einen Großteil der Spezifikationen preis. Die wohl wichtigsten Neuerungen des Samsung Galaxy S21, S21+ und S21 Ultra erfahrt ihr hier.

Der in der Branche bekannte Leaker Max Weinbach ist an technische Daten und Pressematerial zu Samsungs S21-Serie gelangt und hat die Informationen auf AndroidPolice veröffentlicht. Zuerst erscheinen offenbar erneut drei Modelle, das Galaxy S21, Galaxy S21 und Galaxy S21 Ultra. Laut Weinbach soll 2021 auch noch ein S21 FE folgen, dessen Veröffentlichungszeitraum ist jedoch unklar.

Bild: AndroidPolice

Design und Display

Optisch gibt es den Leaks zufolge kaum Unterschiede im Vergleich zu den S20-Modellen, jedoch läuft das Kameramodul bei den S21-Smartphones wohl seitlich in den Rahmen über. Das S21 bestehe hinten aus Kunststoff, beim S21+ sei es noch unklar und bei der Rückseite des S21 Ultra handele es sich um Glas.

Die Bildschirmgröße des S21 und S21+ bleibe mit 6,2 beziehungsweise 6,7 Zoll unverändert, aber die Auflösung betrage Full-HD+ anstatt WQHD+. Bei den entsprechenden S20-Modellen (Test) ist WQHD+ möglich, sofern die Bildwiederholrate auf 60 Hertz beschränkt wird. Maximal 120 Hertz sollen auch die S21-Modellen wieder unterstützen, einzig das S21 Ultra setze auf ein OLED-Panel der neueren LTPO-Art. Dadurch wechselt die Bildwiederholrate adaptiv zwischen ein und 120 Hertz, um Strom zu sparen.

Bild: OnLeaks via Voice

Das OLED-Display des S21 Ultra falle gegenüber dem S20 Ultra (Test) mit 6,8 Zoll minimal kleiner aus und die Auflösung bleibt dem Datenblatt zufolge bei WQHD+. Weinbach merkt im Artikel diesbezüglich noch an, dass die maximale Spitzenhelligkeit auf 1.600 Nits steige und das Kontrastverhältnis mit 3.000.000:1 noch höher sein soll. Laut Weinbachs Quellen unterstütze das S21 Ultra zudem den von der Note-Serie bekannten S Pen. Dieser sei jedoch nicht im Lieferumfang enthalten, sondern Samsung plane, den Stylus separat mit speziellen Hüllen anzubieten, in denen sich der S Pen verstauen ließe.

Prozessor und Akku

Intern diene abhängig von der Region entweder ein Samsung Exynos 2100 oder ein Qualcomm Snapdragon 875 als Prozessor. In Europa ist mit dem Exynos-Chip zu rechnen. Ob Samsung abseits der 5G-Varianten auch wieder 4G-Varianten anbieten wird, weiß Weinbach nicht. Angaben zu den Speichergrößen machte der Leaker bislang ebenfalls nicht.

Keine großen Änderungen sind in puncto Akkukapazität zu erwarten. Den geleakten Spezifikationen zufolge beträgt die Akkukapazität des S21 erneut 4.000 Milliamperestunden, das S21+ erhält ein leichtes Upgrade auf 4.800 Milliamperestunden und beim Ultra-Modell bleiben es 5.000 Milliamperestunden. Die maximalen Ladegeschwindigkeiten stünden noch nicht fest, mindestens 25 Watt bei allen Modellen seien aber sicher.

Kameras

Samsungs Marketing-Begriff „Space Zoom“ kehrt offenbar beim S21 Ultra zurück und soll diesmal seinem Namen gerecht werden. Abseits des verbesserten 108-Megapixel-Hauptsensors, der schon im Note 20 Ultra (Test) sitzt, seien dieselbe 12-Megapixel-Weitwinkelkamera und zwei Telekameras verbaut. Die erste Telekamera biete einen dreifach optischen Zoom und die zweite einen zehnfach optischen Zoom. Bereits das Huawei P40 Pro+ (Test) setzt auf eine solche Telekamera-Kombination.

Samsung lässt sich offenbar von der Kamera des Huawei P40 Pro+ inspirieren.

Auch neue Kamera-Funktionen soll der Hersteller allen Modellen spendieren. Die Option, Videos in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde aufzunehmen, werde auf alle Kameras ausgeweitet. Samsungs Super-Videostabilisierung könne neuerdings ebenfalls mit 60 Bildern pro Skeunde aufnehmen und automatische Bildratenwechsel abhängig von den Lichtbedingungen seien auch möglich. Ein verbesserter Modus für Mondfotos sei zusätzlich integriert.

Wann Samsung die S21-Serie offiziell enthüllt, bleibt abzuwarten, doch Gerüchten zufolge könnte es schon im Januar 2021 soweit sein. Die Startpreise sollen eventuell geringer als bei den S20-Modellen ausfallen.


Quellen :

AndroidPolice
Max Weinbach (Twitter)


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