Android 13: Intelligentere Navigation mit neuer Zurück-Funktion?

Beta gibt erste Neuerungen preis!
News Google  / Leonardo Ziaja
Bilder: Google / Montage: Allround-PC

Auf der Google I/O 2022 wird es wieder einige Neuheiten zu sehen geben, darunter höchstwahrscheinlich auch zur nächsten Android-Version. Eine erste Testversion des Betriebssystems wurde bereits im Februar veröffentlicht, die erste Beta von Android 13 folgt nun vor wenigen Tagen. Welche Neuerungen wird es geben?

Dieses Jahr wird es Tiramisu für eure Smartphones geben, denn so hat Google die neuste Android-Version getauft. Zwar wird die Bezeichnung als Dessert nicht mehr aktiv genannt, ist aber im Hintergrund weiterhin als Codename für die Entwicklung vorhanden. Apropos Entwicklung, die neuste Android 13 Beta gibt bereits einige Neuerungen des Betriebssystems preis.

So hat Google unter anderem die Zwischenablage mit einer neuen Bearbeitungsfunktion ausgestattet. Ähnlich wie bei einem Screenshot erscheint der soeben kopierte Inhalt in einem kleinen Pop-Up (in diesem Fall unten links), welches sich beim Antippen vergrößern lässt und eine Anpassung des Textes ermöglicht.

Neue Suche für den App-Drawer

Im App-Drawer scheint Google zudem die Suchleiste erweitert zu haben. Statt einer rein lokalen Suche, die einfach nur die installierten Anwendungen oder Inhalte auf dem Smartphone durchsucht, sitzt hier nun eine vollwertige Google-Suche. Mit dieser könnt ihr dementsprechend auch im Internet suchen, wonach auch immer ihr möchtet.

Links: Alt (Android 12) / Rechts: Neu (Android 13)

Für die Navigation scheint Google übrigens die Zurück-Geste zu überarbeiten. Wie der Vortragskalender für die I/O 2022 zeigt, gibt es einen Vortrag zu einer vorausschauenden Rückwärtsnavigation zusammen mit ansprechenden Animationen“. Es ist gut möglich, dass Android 13 dann je nach Situation entscheiden könnte, was bei Betätigung der Zurück-Geste passiert. In der Beta gibt es dazu aktuell leider noch keine genaueren Details, jedoch könnte eine KI im Hintergrund zum Beispiel bestimmte Aktionen priorisieren.

Feintuning im Material You Design

Dem zu Android 11 eingeführten Material You Design spendiert Google weitere Feinheiten. Für den Bildschirmhintergrund kommen neue Farben dazu, mit denen sich das System noch besser auf euren persönlichen Geschmack anpassen lässt. Statt nur vier Wallpaper-Farben gibt es jetzt insgesamt 16 Stück. Für die App-Icons wird es darüber hinaus ein einfarbiges Design geben, welches auf der ausgewählten Akzentfarbe basiert.

Wenn ihr Musik in Android 13 abspielt, gibt es nun eine feine, visuelle Anpassung im Medienplayer (in der Benachrichtigungsleiste). Dort wird in der „Timeline“ des Songs die bereits gespielte Zeit jetzt in Schlangenlinien angezeigt. Darüber hinaus hat Google den Zugriff auf Audio-Dateien angepasst, hierfür können bzw. müssen Apps in Zukunft nach einer Berechtigung fragen.

Links: Alt (Android 12) / Rechts: Neu (Android 13)

Für den Lockscreen lässt sich nun die Smart-Home-Steuerung aktivieren. Ihr könnt dann beispielsweise eine smarte Steckdose oder Beleuchtung steuern, ohne vorher das Smartphone erst komplett entsperren zu müssen. Apropos Entsperren, auch in der Beta von Android 13 gibt es erneut Hinweise auf die Rückkehr der Gesichtserkennung („Face Unlock“) für das Pixel 6 (Pro). Wir sind gespannt, ob Google diese Entsperrmethode wieder in das Betriebssystem integriert.

Finaler Release dann im Sommer?

Weitere Details zu Android 13 wird Google dann auf der hauseigenen Entwicklermesse I/O nächste Woche präsentieren. Einen Zeitpunkt für den „Final Release“ gibt es aktuell noch nicht, dem Zeitplan von Google zufolge dürfte es jedoch August oder September soweit sein. Dann erhalten vor allem die Pixel-Smartphones als Erstes ein Upgrade, darunter zum Beispiel das Pixel 4 (Test), Pixel 5 (Test) sowie die Pixel 6 Modelle (Test).

Bild: Google

Wann andere Hersteller ihre Smartphones mit Android 13 versorgen, ist noch unklar. Samsung hat jedoch als einer der ersten Unternehmen eine Open-Beta mit One UI 5 für Juli angekündigt. Andere Hersteller, zum Beispiele OnePlus, Oppo oder Xiaomi könnten ebenfalls noch kurzfristig eine eigene Beta ankündigen.

Quellen
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