Xiaomi 12S (Pro/Ultra): Launch-Event gestartet

Neue Flaggschiffe stehen bevor
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Bild: Xiaomi

Bereits vor ein paar Monaten tauchten erste Schutzhüllen für ein potenzielles Xiaomi 12 Ultra auf, wodurch es bereits zu Design-Spekulationen kam. Anschließend wurden weitere und tatsächlich kaufbare Hüllen für das Smartphone entdeckt. Jetzt gibt es Hinweise auf den verbauten Hauptsensor der Kamera.

Update vom 04. Juli: Preise und Ausstattung

Das Xiaomi 12S Ultra ist endlich offiziell vorgestellt worden. Das Flaggschiff-Smartphone stellt die Speerspitze der neuen Serie dar und kommt mit einem massiven Kameramodul daher. Beinahe die gesamte obere Hälfte der Rückseite wird durch das rundliche Leica Kameramodul bedeckt. Ein Highlight ist dabei insbesondere der neue Sony IMX989 Sensor, bei dem es sich um den aktuell größten Smartphone-Sensor handelt. Ergänzt wird das Ganze durch eine 48 MP Periskop-Kamera mit einem digitalen 120-fachen Zoom sowie durch eine 48 MP Ultraweitwinkel-Kamera.

Bild: Xiaomi

Im Inneren des Smartphones werkelt der Qualcomm Snapdragon 8+ Gen 1, dem bis zu 12 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Zudem verfügt das Smartphone über einen bis zu 512 Gigabyte umfassenden internen Speicher. Trotz der massiven Ausmaße der Kamera hat es Xiaomi außerdem geschafft, einen 4.860 mAh starken Akku im Gehäuse unterzubringen. Hierzu hat der Hersteller laut eigenen Aussagen auf eine neuartige Akkutechnik gesetzt, die durch ein Akku-Managementsystem erweitert wird.

Einen genauen Launch-Zeitraum für den chinesischen Markt hat Xiaomi bisher nicht bekannt gegeben. Dafür sind bereits die verschiedenen Speicherausstattungen sowie Preise bekannt. Demnach wird das Xiaomi 12S Ultra in der kleinsten Ausbaustufe (8 + 256GB) etwa 5.999 Yuan (~860 Euro) kosten, während das Topmodell (12 + 512 GB) 6.999 Yuan (~1.000 Euro) kosten wird. Ob eine internationale Veröffentlichung geplant ist, ist derzeit unbekannt.

Neben dem Ultra-Modell wurden überdies ein Standard- sowie ein Pro-Modell angekündigt. Diese setzen ebenfalls auf die neue Snapdragon-Plattform, wogegen die Pro-Version ebenso als MediaTek-Variante erscheinen wird. Das Pro wird für mindestens 4.699 Yuan (~672 Euro) den Besitzer wechseln, wobei für das kleinere Standard-Modell 3.999 Yuan (~570 Euro) aufgerufen werden.

Update vom 04. Juli: Vorstellung

Aktuell könnt ihr die Vorstellung der Xiaomi 12S-Serie im offiziellen YouTube-Stream des Herstellers verfolgen. Neben dem Xiaomi 12S Ultra werden mitunter auch das normale Xiaomi 12S sowie das neue Pro-Modell angekündigt. Alle Geräte sollen sich dabei der Flaggschiff-Kategorie zuordnen lassen und einige Verbesserungen mit sich bringen. Besonders die Leica-Kooperation im Kamera-Segment steht im Fokus.

Update vom 28. Mai

Wie Xiaomi über den internationalen Twitter-Kanal verkündet, wird es am 4. Juli ein Launch-Event zur 12S-Serie geben. Es beginnt um 19 Uhr chinesischer Zeit, in Deutschland also um 13 Uhr. Beim Teaser ist lediglich eine hervorstehende Kamera und der Leica-Schriftzug ersichtlich, das auf Weibo geteilte Teaserbild für den chinesischen Markt zeigt allerdings drei Smartphones mit unterschiedlichen Kameramodulen und Farben.

Das hinterste Modell mit dem goldenen Rahmen und einer grünen Rückseite (womöglich Kunstleder) dürfte das Xiaomi 12S Ultra sein. Abseits der luxuriösen Rahmenfarbe hat es nämlich das größte Kameramodul. In früheren Gerüchten war von mehreren Rückseiten-Optionen die Rede. Mittig platziert und in Dunkelblau gehalten steht wohl das Xiaomi 12S Pro und vorn befindet sich das sichtlich kleinere Xiaomi 12S. Alle Modelle sollen der Flaggschiff-Klasse angehören.

Bild: Xiaomi (Weibo)

Update vom 23. Mai

Das deutsche Kameraunternehmen Leica ist in der Smartphonebranche kein unbeschriebenes Blatt. Für einiges Aufsehen hatte schließlich damals die Kooperation mit Huawei für das Huawei P9 (Testbericht) gesorgt. Nachdem Huawei aufgrund des Google-Bans leider große Marktanteile einbüßen musste, hat sich Leica offenbar nach einem neuen Partner umgesehen – und hat ihn in Xiaomi gefunden. Per Pressemitteilung gibt Xiaomi eine „langfristige strategische Partnerschaft“ bekannt. „Diese Kooperation wird die Bildbearbeitungsstrategie von Xiaomi deutlich voranbringen. Im Rahmen der Zusammenarbeit vom optischen Design bis zur Abstimmung der ästhetischen Ausrichtung wurden die innovativen Technologien, Produktphilosophien und Bildbearbeitungspräferenzen beider Parteien in beispielloser Gründlichkeit miteinander fusioniert“, so Xiaomis CEO Lei Jun. Das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit, ein „Flagship-Smartphone mit einem „co-engineered with Leica“ Kameramodul“, soll schon im Juli auf den Markt kommen. Wir haben also allen Grund zur Annahme, dass es sich dabei um das Xiaomi 12 Ultra handelt.

Update vom 20. Mai

Seit dem letzten Leak zum Xiaomi 12 Ultra ist mal wieder ein bisschen Zeit vergangen. Der in der Regel verlässliche Leaker Digital Chat Station hat nun allerdings ein Update zur erwarteten Kameraaustattung des nächsten Topmodells parat. Laut seines Weiboposts wird das Xiaomi 12 Ultra also mit den gleichen Spezifikationen bezüglich der Kameras aufwarten wie das Xiaomi Mi 11 Ultra (Kameratest). Zuvor wurde auf eine größere Blende der Hauptkamera spekuliert, doch diese Hoffnungen macht der neuste Leak leider zunichte. Die maximale Blendenöffnung beträgt dementsprechend wohl f/1.95, bei höchstem Zoom nur noch f/4.1. Die Kameras sollen außerdem die altbekannten äquivalenten Brennweiten von 12 mm (Ultraweitwinkel), 24 mm (Weitwinkel) und 120 mm (Periskop) mitbringen, wie sich aus dem oben gezeigten Case ablesen lässt. Der Bildschirm auf der Rückseite, eine der großen Besonderheiten des Mi 11 Ultra, scheint gestrichen worden zu sein – ob sich das auch in einem niedrigeren Preis widerspiegelt? Gewissheit dürften wir in den nächsten Wochen haben, allzu lange kann die offizielle Vorstellung nicht mehr auf sich warten lassen.

Update vom 27. März

Gerade bei Smartphonekameras spielt die verfügbare Sensorfläche eine wesentlichere Rolle als die schiere Auflösung. Während es einerseits Gerüchte über eine erste 200-MP-Kamera im Xiaomi 12 Ultra gab, spricht ein Leaker nun von dem Debüt eines bestimmten Sony-Sensors in dem anstehenden Topmodell. Digital Chat Station hat auf Weibo nämlich vom Sony Exmor IMX800 berichtet, der mit einer Fläche von 1/1,1 Zoll und erneut mit einer Auflösung von 50 MP ausgestattet ist. Der Sensor wäre damit etwas größer als der Samsung ISOCELL GN2 mit 1/1,12 Zoll, der im Mi 11 Ultra zum Einsatz kam. Zwar knackt Xiaomi immer noch nicht die magische Marke von 1 Zoll, doch es muss ja auch noch Raum für Verbesserungen geben.

Ursprüngliche Meldung vom 10. Januar 2022

Anfang Dezember sorgte ein erstes geleaktes Case für das Xiaomi 12 Ultra für einiges an Diskussion rund um das Design des Flaggschiff-Smartphones. Der damalige Leak zeigte das Gerät mit seiner massiven Ringkamera, welche das gesamte obere Drittel der Rückseite bedeckt. Zudem wurden gleich sieben Kameraaussparungen sichtbar und damit nochmals mehr als beim Xiaomi Mi 11 Ultra. Zur selben Zeit tauchten ebenso Details zu den anderen Geräten der Serie auf, inzwischen wurden diese aber durch offizielle Aussagen abgelöst.

Bild: Notebookcheck

Nun sind über die chinesische Handelsplattform Aliexpress weitere Hüllen für das vermeintliche Smartphone aufgetaucht, welche das Design nochmals betätigen zu scheinen. Tatsächlich waren diese sogar für einen kurzen Zeitraum kaufbar, wurden jedoch nach nur wenigen Tagen wieder von der Plattform entfernt. Hierfür zeigt sich wohl Xiaomi verantwortlich, wodurch in den sozialen Medien eine Diskussion rund um dieses Vorgehen angeheizt wurde. Teilweise wird die Löschung von der Community als eine Art Bestätigung der Optik gesehen.

Letztlich steht es in den Sternen, ob es dieses Jahr überhaupt zu einer Veröffentlichung eines Xiaomi 12 Ultra kommt. Zumindest das Design mit seiner kreisrunden Kamera könnte aber als Xiaomi Mix 5 (Pro) den Markt erreichen oder als reine Illusion in der Versenkung verschwinden. Bereits in der Vergangenheit kam es häufig zu solchen Leaks in Form von vorab veröffentlichtem Zubehör. Hiervon betroffen ist aktuell zum Beispiel auch das Google Pixel 6a, für welches bereits Schutzhüllen sowie Displaygläser erhältlich sind.

Quellen
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Arian Krasniqi …ist seit 2021 Teil des Teams und befasst sich vor allem mit Hardware-Komponenten sowie mit weiteren technischen Neuheiten. Auch aktuelle Spiele auf PC und Konsole gehören zu seiner Leidenschaft. Neben der Arbeit studiert Arian an der RWTH Aachen Umweltingenieurswissenschaften.

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