Samsung Galaxy S23 (Plus): Erste Preise geleakt

Neue Smartphones mit Kamera-Design des S22 Ultra
Samsung

Die Samsung Galaxy S23-Serie soll mehreren Quellen zufolge Anfang Februar 2023 in den USA vorgestellt werden. Eine entdeckte FCC-Zertifizierung verheißt außerdem nichts Gutes für die Ladegeschwindigkeit des Galaxy S23+.

Update vom 27. Januar 2023:

Inzwischen hat Roland Quandt die vollständige Preisliste für die S23-Serie in Deutschland veröffentlicht. So soll das Samsung Galaxy S23 tatsächlich mit 128 GB für 949 Euro UVP starten, das Galaxy S23 Ultra wird dabei als Topmodell mit 256 GB höchstwahrscheinlich ab 1.399 Euro UVP verfügbar sein.

Die Preise im Überblick:

Update vom 25. Januar 2023:

Für den deutschen Markt gibt es nun auch endlich erste Preise, die von Leaker Roland Quandt gepostet wurden. So soll das Samsung Galaxy S23 hierzulande für 949 Euro UVP in den Handel kommen, während das Ultra-Modell in der Basis 1.399 Euro UVP kosten soll. Nur für die Plus-Variante hat Quandt noch keine Preise. Allerdings wurden die Preise eines spanischen Händlers geteilt, die sich nur leicht von den deutschen Preisen unterscheiden dürften:

Update vom 12. Januar 2023:

Inzwischen sind erste offizielle Pressebilder vom Galaxy S23 aufgetaucht, auf denen die verschiedenen Farbvarianten gezeigt werden. Die Bilder wurden durch WinFuture verbreitet. Auf diesen wird nochmals deutlich, dass sich die Unterschiede zur vorherigen Generation stark in Grenzen halten. Das Design wurde lediglich an das Ultra-Modell angeglichen, wodurch der bisherige Kamerabuckel wegfällt. Stattdessen ragen nur noch die einzelnen Sensoren aus dem Gehäuse heraus.

Bild: WinFuture

Das Smartphone wird laut dem Bericht in den Farben Phantom Black (Schwarz), Botanic Green (Grün), Mystic Lila (Pink/ Lila) und Cotton Flower (Weiß) verfügbar sein. Dabei wird der Metallrahmen ebenfalls in der entsprechenden Farbe eingefärbt sein. Sowohl die Rückseite als auch das vordere Display sind flach, allerdings ist der Gehäuserahmen scheinbar leicht gewölbt. Dadurch könnte die Griffigkeit des Smartphones verbessert werden.

Update vom 10. Januar 2023:

Samsung setzt endlich global auf Snapdragon-Chips von Qualcomm, anstatt Geräte in Europa mit den schwächeren hauseigenen Exynos-SoCs auszustatten. Bei der Galaxy S23-Serie soll zudem eine verbesserte Version des Snapdragon 8 Gen 2 eingesetzt werden. Soweit so gut. Doch Gerüchten zufolge wird der angepasste Chip nicht von TSMC, sondern in Samsungs eigener Chipfabrik hergestellt. Der Fertigungsprozess von Samsung gilt als den taiwanesischen Chip-Experten unterlegen und hat einen schlechten Ruf. Nachdem Samsung für die Fertigung des Snapdragon 8 Gen 1 verantwortlich war, beauftrage Qualcomm TSMC mit der Herstellung des Snapdragon 8+ Gen 1, der einen höheren Takt bei geringerem Verbrauch schaffte.

Update vom 05. Januar 2023:

Auf der koreanischen Webseite fmkorea.com sind weitere Renderbilder der S23-Serie aufgetaucht, die das bisher geleakte Design nochmal etwas genauer zeigen. Vor allem zeigt sich das Smartphone erstmals in mehreren Farben, die so dann schlussendlich auf den Markt gelangen könnten. Welche Variante ist euer Favorit?

Quelle: fmkorea

Update vom 29. Dezember 2022:

Der Leaker Ice Universe hat nochmals bestätigt, dass die komplette Galaxy S23-Serie über ein Satelliten-Kommunikation-Feature verfügen wird. Bereits zuvor hatte ETNews darüber berichtet, dass der Hersteller die Integration eines solchen Features plant. Hierbei handelt es sich zudem um die erste bestätigte Funktion, die bei Android 14 neu hinzukommen wird. Bisher bietet lediglich Apple eine entsprechende Satelliten-Funktion an, welche mit iOS 16.2 auf weitere Geräte ausgeweitet wurde.

Update vom 29. November 2022:

Nach einem neuen Bericht von Korea JoongAng Daily soll die Galaxy S23-Reihe Anfang Februar 2023 in den USA vorgestellt werden. Die koreanische Zeitung beruft sich auf eine anonyme, „mit der Angelegenheit vertraute Führungskraft von Samsung Electronics“. Weitere Quellen sollen von einem Galaxy Unpacked Event in San Francisco gesprochen haben, das in der ersten Februarwoche stattfinden soll. Da auch die Galaxy S22-Serie im frühen Februar 2022 enthüllt wurde, scheint diese neue Information nicht abwegig.

MySmartPrice will zudem die Modelle S23 und S23+ mit den Modellnummern SM-S911B und SM-S916B in Zertifizierungen der US-Behörde FCC entdeckt haben. Unter den spärlichen Informationen machen vor allem die Ladegeschwindigkeiten stutzig, denn beide Geräte sollen mit maximal 25 Watt laden. Für das Standardmodell bliebe damit alles beim Alten, doch das S22+ konnte bereits mit 45 Watt geladen werden.

Update vom 17. November 2022:

Die europäische Version des Galaxy S23 zeigt sich erstmals in der Geekbench Datenbank. Der Eintrag bestätigt nochmals, dass das Smartphone auch hierzulande mit einem Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 ausgestattet sein wird. Allerdings unterscheidet sich der genutzte SoC leicht vom regulären Snapdragon Modell. So taktet der leistungsstarke Cortex X3-Kern mit 3,36 GHz, wobei dieser laut Qualcomm lediglich 3,2 GHz erreicht.

Bild: Geekbench via Ice Universe
Bild: Geekbench via Ice Universe

Entsprechend scheint es wahrscheinlich, dass Samsung einen leicht modifizierten Chip für das Galaxy S23 nutzt. Dieser wird scheinbar die Modellnummer „SM8550-AC“ tragen und eine etwas höhere Single-Core-Leistung bieten. Im Benchmark erreichte der Chip einen Single-Core-Score von 1.504 Punkten sowie ein Multi-Core-Ergebnis von 4.580 Punkten. Bei der getesteten Version handelt es sich um das Modell mit 8 Gigabyte RAM.

Update vom 11. November 2022:

Einem neuen Gerücht zufolge will Samsung das „normale“ Galaxy S23 wohl stärker vom Plus- und Ultra-Modell abgrenzen. Mit dem 6,1 Zoll Display soll es sich nicht nur hinsichtlich der Größe unterscheiden, auch sollen die Displayränder wieder etwas breiter ausfallen. Darüber hinaus könnte Samsung auch beim Vibrationsmotor für Einsparungen sorgen und vermutlich ein „günstigeres“, nicht ganz so präzises Modell verbauen. Da es sich jedoch um Gerüchte handelt, müssen sich diese Details am Ende nicht unbedingt bewahrheiten – lassen wir uns also überraschen.

Update vom 18. Oktober 2022:

Der zumeist zuverlässige Leaker Yogesh Brar hat einige Details zum normalen Galaxy S23 preisgegeben. Demnach wird das Smartphone ein 6,1 Zoll großes Super-AMOLED-Display beherbergen, das mit einer FullHD-Auflösung auflöst. Die Bildwiederholrate wird scheinbar erneut bei 120 Hz liegen. Im Inneren wird der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 werkeln, dem acht Gigabyte RAM zur Seite stehen. Dazu wird es wohl wahlweise 128 oder 256 Gigabyte Speicher geben.

Bei der Kamera erwartet uns offenbar ein Triple-Kamera-Setup bestehend aus einem 50-MP-Hauptsensor, einem 12-MP-Ultraweitwinkel und einer 10-MP-Telekamera. Auf der Front lässt sich eine 10 MP scharfe Selfie-Cam finden. Angetrieben wird das Gerät laut Brar durch einen 3.900 mAh starken Akku, der mit bis zu 25 Watt geladen werden kann.

Update vom 17. Oktober 2022:

Das Galaxy S23 soll bekanntlich weltweit auf den Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 setzen. Entsprechend dürfte der Performe-Schub im Vergleich zum aktuellen Exynos SoC ordentlich ausfallen. Inzwischen sind erste Benchmark-Ergebnisse der Gerätes in der Geekbench-Datenbank aufgetaucht.

Demnach erreicht der Chip einen Single-Core Score von beachtlichen 1.524 Punkten, während der Multi-Core Score bei 4.597 Punkten liegt. Damit wird er Exynos 2200 des Galaxy S22 um rund 33 Prozent geschlagen. Im Single-Core-Benchmark wird das aktuelle Flaggschiff immerhin um 28 Prozent übertroffen. Spannend bleibt, wie sich der Performance-Zuwachs im Alltag auswirkt.

Update vom 11. Oktober 2022:

Dem bekannten Leaker Digital Chat Station zufolge soll das Samsung Galaxy S23 erneut über ein kompaktes Format mit 6,1 Zoll großem Display verfügen. Trotz des unveränderten Gehäuses soll der Akku jedoch auf knapp 3.900 mAh (brutto) anwachsen, was eine erfreuliche Nachricht wäre. Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy S22 verfügt über 3.700 mAh und somit 200 mAh weniger. Die eher unterdurchschnittliche Ladeleistung der Samsung „Fast-Charging-Technologie“ soll jedoch weiterhin bei 25 Watt verbleiben.

Update vom 06. Oktober 2022:

Inzwischen sind weitere Details zum Galaxy S23(+) aufgetaucht. Laut einem Bericht von GalaxyClub wird das größere Plus-Modell über einen leicht stärkeren Akku verfügen. Demnach wird der Akku auf 4.565 mAh anwachsen, wobei die offizielle Angabe bei 4.700 mAh liegen dürfte. Das entspricht einem Anstieg von rund 200 mAh. Inwiefern die Akkulaufzeit davon positiv beeinflusst wird, bleibt abzuwarten.

Weiterhin gibt es neue Informationen zum Ultraweitwinkelsensor der Smartphones. Scheinbar wird Samsung im nächsten Jahr abermals den bekannten 12-MP-Sensor verbauen. Es kann jedoch sein, dass zumindest ein leicht modifizierter Sensor zum Einsatz kommt.

Ursprünglicher Artikel vom 28. September 2022:

Im ersten Quartal 2023 stellt Samsung wohl die S23-Serie vor. Zum Haupt- und Plus-Modell lieferte der verlässliche Leaker Steve Hemmerstoffer, alias OnLeaks, bereits jetzt Renderbilder und erste Informationen. Abseits der unterschiedlichen Größe ist das grundlegende Design der zwei Modelle identisch. Der südkoreanische Hersteller setzt offenbar auf eine schlichte Optik mit je drei vertikal platzierten Kameras hinten und ohne umrandendes Element. Es wird also das Kamera-Design des Galaxy S22 Ultra (Test) mit hoher Wahrscheinlichkeit übernommen. 

Galaxy S23+ (Quelle: OnLeaks / SmartPrix)

Beide Modelle fallen angeblich leicht größer als ihre direkten Vorgänger aus. Das Galaxy S23+ soll 157,7 × 76,1 × 7,6 Millimeter messen (S22+: 157.4 × 75.8 × 7.6) und das normale S23 hingegen 146.3 × 70.8 × 7.6 (S22: 146 × 70.6 × 7.6). Abseits der hinteren Kameras ist das Design in beiden Fällen wohl praktisch unverändert. Demnach behält das Galaxy S23 eine Bilddiagonale von 6,1 Zoll und das Plus-Modell eine von 6,6 Zoll bei. 

Aus Zertifizierungen bei einer chinesischen Behörde geht hervor, dass Samsung es offenbar bei einer Ladeleistung von maximal 25 Watt via USB-C belässt. Anstelle eines Exynos-Chips kommt bei der S23-Serie allerdings ein Snapdragon 8 Gen 2 zum Einsatz, den Qualcomm im November präsentieren wird. Das Hauptmodell könnte eine um fünf Prozent höhere Akkukapazität aufweisen, jedoch ist die Infolage zu den Spezifikationen noch spärlich. Zum S23 Ultra gibt es derzeit keine Renderbilder, allerdings dürfte sich dies in absehbarer Zeit ändern. Große Design-Neuerungen sind angesichts der anderen Modelle beim S23 Ultra aber nicht unbedingt zu erwarten.

Quellen
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