Samsung Galaxy S23 Ultra: Alle Spezifikationen & Preise geleakt

Was erwartet uns beim nächsten Flaggschiff?
Samsung

Anfang nächsten Jahres wird Samsung die Galaxy S23-Serie vorstellen, wobei insbesondere das nächste Ultra-Modell interessant ist. Doch was erwartet uns mit dem nächsten Samsung-Flaggschiff? In diesem Artikel fassen wir alle aktuell bekannten Gerüchte für euch zusammen.

Letzte Aktualisierung am 27. Januar: Preise für den deutschen Markt

Display: Keine großen Neuerungen erwartet

Auf der Front erwartet uns höchstwahrscheinlich ein 6,8 Zoll großes Dynamic AMOLED-Display, das mit einer WQHD+-Auflösung aufwartet. Die Bildwiederholrate wird unserer Einschätzung nach bei mindestens 120 Hz liegen, wobei sich die Refreshrate per LTPO-Technik an den aktuellen Bedarf anpassen kann. Nach aktuellem Stand wird es beim Panel keine größeren Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger geben. Schätzungsweise wird Samsung einige Detailverbesserungen, wie etwa eine höhere Display-Helligkeit, umsetzen.

Update [29.09.2022]

Laut dem Leaker OnLeaks wird sich das Display des Galaxy S23 Ultras kaum von seinem Vorgänger unterscheiden. Das AMOLED-Panel soll demnach erneut 6,8 Zoll messen. Allerdings soll der Bildschirm wohl etwas heller und farbtreuer werden. Zudem könnte es weniger stark spiegeln. Die Krümmung zu den Rändern hin soll außerdem dezenter ausfallen.

Bild: OnLeaks via Smartpix

Update [25.11.2022]

Laut dem Twitter Nutzer RGcloudS wird das Display des Ultra-Modells nochmals heller als zuvor. So soll das AMOLED-Panel eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.200 Nits erreichen, wobei um Durchschnitt eine maximale Helligkeit von 2.150 Nits anliegt. Weiterhin spricht der Leaker davon, dass per „Übertaktung“ bis zu 2.500 Nits möglich wären. Im Vergleich: Das iPhone 14 Pro Max (Test) erreicht bei 1 Prozent APL 2.300 Nits.

Update [27.12.2022]

Laut dem Twitter-Nutzer Ahmed Qwaider soll die Maximalhelligkeit des Galaxy S23 Ultra weiterhin 1.750 Nits betragen. Bei voller Helligkeit sollen die Farben jedoch klarer und stärker im Vergleich zum Galaxy S22 sein. In einem weiteren Tweet behauptet Qwaider, dass die Bildschirmhelligkeit des Galaxy S23 und S23+ ebenfalls 1.750 Nits erreichen soll, was eine Steigerung gegenüber den Vorgängermodellen wäre.

Update [05.01.2023]

Derzeit stellt Samsung Display auf der Consumer Electronics Show 2023 einen neuen OLED-Bildschirm für Smartphones aus, der eine Helligkeit von über 2.000 Nits erreicht. Sehr wahrscheinlich stattet Samsung die Galaxy-S23-Reihe damit aus. Wie ComputerBase berichtet, werde die höhere Helligkeit laut Herstelleraussage nicht auf Kosten der Effizienz oder durch einen höheren Materialeinsatz erzielt. Die Helligkeit wurde durch Underwriter Laboratories verifiziert und mit einem UDR-2000-Siegel wirbt Samsung für die hohe Maximalhelligkeit.

Bild: Samsung Display

Chip: Weltweit mit Snapdragon?

Das Samsung Galaxy S23 Ultra wird wohl weltweit auf den Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 setzen. Hierbei handelt es sich um einen Octa-Core-Prozessor, der im N4 oder N4P-Verfahren bei TSMC gefertigt wird. Bisher ist die genaue Konfiguration des Chips nicht bekannt, allerdings wird Qualcomm wohl auf den ARM Cortex-X3, Cortex-A715 und Cortex-A510 v2 setzen.

Quelle: ARM

Der SoC soll nach jetzigem Stand eine zehn Prozent höhere Gesamtleistung als der Snapdragon 8+ Gen 1 bieten. Allein der neuen X3-Hochleistungskern dürfte bis zu 25 Prozent schneller sein. Bei gleichbleibender Leistung arbeitet der Chip wohl rund zwanzig Prozent effizienter. Dies dürfte vor allem in einer längeren Akkulaufzeit resultieren.

[22.10.2022] Update

Das Galaxy S23 Ultra ist in der Geekbench-Datenbank aufgetaucht. Aus dieser geht hervor, dass der Snapdragon 8 Gen 2 hier einen Single-Core-Score von 1.521 Punkten erreicht. Der Multicore-Score liegt bei 4.689 Punkten. Damit liegt das Ultra ungefähr auf dem Niveau des normalen S23. Letzteres zeigte sich ebenfalls kürzlich in einem geleakten Geekbench-Benchmark.

[25.11.2022] Update

Wie das südkoreanische Branchenblatt ETNews berichtet, wird Samsung beim S23 auch eine Satelliten-Anbindung einpflegen. Hierfür wird der Hersteller scheinbar auf die 66 Iridium Kommunikations-Satelliten setzen, die in einem niedrigen Orbit um die Erde kreisen. Dabei soll sich das Feature nicht nur auf Notrufe, wie etwa bei Apple, beschränken, sondern einen breitflächigen Kommunikationsdienst ergänzen. So könnte es möglich sein, hierüber Text-Nachrichten sowie niedrige auflösende Bilder ohne Mobilfunknetz zu verschicken.

[19.01.2023] Update

Inzwischen sind alle Spezifikationen des Galaxy S23 Ultra bekannt. Kürzlich ist ein Datenblatt aus Frankreich aufgetaucht, das alle Details zu dem Top-Smartphone preisgibt. Wir haben alle Informationen zum Smartphone samt der geleakten Europreise für euch in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

ModellnameSamsung Galaxy 23 Ultra
Bildschirm6,8 Zoll Dynamic AMOLED 2X, HDR10+, 1 – 120 Hz
AuflösungWQHD+ (1.440 x 3.088 Pixel)
ProzessorQualcomm Snapdragon 8 Gen 2, Octa-Core
Arbeitsspeicher8 GB / 12 GB LPDDR5
Interner Speicher256 GB / 512 GB / 1 TB(nicht erweiterbar)
Akku5.000 mAh
Quick- & Wireless-Chargingmax. 45 W + Fast Wireless Charging 2.0
KameraHinten:
– 200 MP, f/1.7, OIS – Hauptsensor
– 12 MP, f/2.2 – Ultraweitwinkel
– 10 MP, f/2.4, OIS – Telefoto (3x Zoom)
– 10 MP, f/4.9, OIS – Telefoto (10x Zoom)
Front:
– 12 MP, f/2.2
BetriebssystemAndroid 13 + OneUI 5.1
Konnektivität5G, Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3, NFC, UWB, S-Pen
SIM + AnschlüsseDual-SIM, USB-C
Abmessungen163,4 x 78,2
1 x 8,9 mm
Gewicht233 g
FarbenPhantom Black, Cotton Flower, Botanic Green, Mystic Lilac
Preis1.419 Euro (256 GB), 1.599 Euro (512 GB)
1.839 Euro (1 TB)

[19.01.2023] Update

Scheinbar wird es sich bei dem verwendeten SoC im Galaxy S23 Ultra doch nicht um einen normalen Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 handeln. Stattdessen soll eine angepasste Variante mit dem Namen Snapdragon 8 Gen 2 Mobile Platform for Galaxy zum Einsatz kommen. Hierbei scheint es sich um eine leicht übertaktete Version zu handeln, die mit maximal 3,36 GHz takten soll. In der Standard-Ausführung liegt der Takt des Cortex-X3 bei 3,2 GHz. Kurzzeitig könnte der Chip eine leicht höhere Leistung bei gleichzeitig höherem Verbrauch ermöglichen. Interessant ist allerdings, wie Samsung die zusätzlich entstehende Abwärme abführen wird.

Datenspeicher

Schätzungsweise wird Samsung erneut eine 128 GB, 256 GB und eine 512 GB Variante des Galaxy S23 Ultra anbieten. Eine Version mit einem Terabyte Speicher wird es vermutlich auch wieder geben. Typischerweise wird der Speicher nicht per microSD-Karte erweiterbar sein. Zumindest der Leaker Ice Universe sprach davon, dass sich die Speicherausstattung im Vergleich zum Galaxy S22 Ultra (Test) nicht ändern wird. Denkbar wäre der erstmalige Einsatz von UFS 4.0 Speicher.

[02.01.2023] Update

Der Leaker Ahmed Qwaider will die offiziellen Speicheroptionen der Galaxy S23-Reihe erfahren haben. 128 GB sollen als kleinstmögliche Speichervariante entfallen, stattdessen werden alle Geräte mit mindestens 256 GB verfügbar sein. Gegenstimmen werfen ein, dass die 128-GB-Option weiterhin bestehen bleibt, es könnte also regionale Unterschiede bei den Speicheroptionen geben.

Die Modelle S23 und S23 Plus sollen beide Qwaider zufolge 8 GB RAM erhalten, während das Galaxy S23 Ultra auf 12 GB RAM aufstockt und in den Speichervarianten 256 GB, 512 GB und 1 TB zur Auswahl stehen soll.

Arbeitsspeicher

Wahrscheinlich wird das Galaxy S23 Ultra über wahlweise acht oder zwölf Gigabyte LPDDR5-RAM verfügen. Es ist allerdings denkbar, dass der Hersteller das nächste Flaggschiff mit einem größeren Arbeitsspeicher ausstattet. Hierbei könnte es sich um ein Modell mit 16 Gigabyte RAM handeln. Eine solche Version gab es bereits 2021 mit dem Galaxy S21 Ultra (Test).

Bild: Samsung

[22.10.2022] Update

Laut dem geleakten Geekbench-Eintrag wird das Galaxy S23 Ultra über mindestens acht Gigabyte Arbeitsspeicher verfügen. Entsprechend wird es bei der kleinsten Ausführung erneut kein RAM-Upgrade geben. Damit würde sich die Arbeitsspeicher-Menge bereits zum dritten Mal nicht ändern.

Akku

Bisher ist davon auszugehen, dass das Galaxy S23 Ultra wie seine Vorgänger über einen 5.000 mAh verfügen wird. Zumindest geht dies aus einem Leak des bekannten Insiders Ice Universe hervor. Geladen wird das Smartphone mit höchster Wahrscheinlichkeit über einen USB-C-Port mit mindestens 25 oder 45 Watt. Ob Samsung die Ladegeschwindigkeit anheben wird, ist nicht bekannt.

Update [04.10.2022]

Die niederländische Website Galaxy Club hat Hinweise auf die Akkuspezifikationen des Galaxy S23+ und S23 Ultra gefunden. Das S23+ soll demnach eine Nennkapazität von 4565 mAh aufweisen, die durchschnittliche Kapazität wird voraussichtlich mit 4700 mAh angegeben. Damit läge diese immerhin 200 mAh über der des Vorgängers S22+. Die Kapazität des S23 Ultra soll exakt der des S22 Ultra entsprechen.

Update [14.10.2022]

Auf Weibo hat sich nun der im westlichen Raum als Digital Chat Station bekannte Leaker zur Akkukapazität des regulären Galaxy S23 geäußert. Auch hier soll der Akku um 200 mAh größer ausfallen als beim direkten Vorgänger, womit das Galaxy S23 auf 3.900 mAh kommt. Der Weibo-Nutzer kritisiert im gleichen Atemzug jedoch, dass auch die gesteigerte Akkugröße kaum für das 6,1 Zoll große 1080p-Display ausreiche.

Update [07.12.2022]

Das Galaxy S23 Ultra wurde mit der Modellnummer SM-S918B/DS von der US-Behörde FCC zertifiziert. Dem Datenbankeintrag zufolge weist es als Akku einen EB-BS918BY auf, der wie beim Vorgängermodell eine Kapazität von 4.855 Milliamperestunden aufweist, was üblicherweise als eine typische Kapazität von 5.000 Milliamperestunden vermarktet wird. 

Des Weiteren bestätigt die Zertifizierung die Unterstützung einer Ladeleistung von 25 Watt. Im Vorfeld legte bereits eine 3C-Zertifizierung nahe, dass das S23 Ultra keine höhere Ladeleistung unterstützen wird. Beim S22 Ultra kann optional mit 45 Watt geladen werden, jedoch macht dies keinen nennenswerten Unterschied bei der Ladezeit. Der von vielen Fans erhoffte Wechsel auf eine neuere Schnellladetechnologie bleibt offenbar erneut aus. Die Konkurrenz ist Samsung in diesem Aspekt deutlich voraus.

Fingerabdrucksensor

Laut dem Twitter-Nutzer Alvin (@sondesix) wird im nächsten Ultra ein Qualcomm 3D Sonic Max zum Einsatz kommen. Hierbei handelt es sich um den aktuell größten erhältlichen Ultraschall-Fingerabdrucksensor. Der Sensor ist 20 × 30 Millimeter groß, womit eine Fläche von stolzen 600 Quadratmillimetern erreicht wird. Die Fehlerquote (False Acceptance Rate) des 3D Sonic Max liegt bei etwa 1:250.000.

Der 3D Sonic Max ist deutlich größer als der Vorgänger-Sensor. (Bild: Qualcomm)

Die große Fläche würde eine Zwei-Finger-Authentifizierung ermöglichen, wovon zum Beispiel Banking-Apps profitieren. Allgemein würde dies Apps zugutekommen, die eine erhöhte Sicherheit erfordern. Bisher lässt sich der Sensor hierzulande nur im Vivo X80 Pro (Test) finden.

Update [25.11.2022]

Laut dem Leaker Ice Universe wird das Galaxy S23 Ultra mit ziemlicher Sicherheit über einen neuen Fingerabdrucksensor verfügen. Allerdings gibt der Leaker keinen Hinweis darauf, welcher Sensor genau zum Einsatz kommt. Die Sensorfläche soll im Vergleich zum Vorgänger größer ausfallen, auch wenn die Fläche nicht deutlich größer sein dürfte. Damit scheint der Einsatz des Qualcomm 3D Sonic Max doch etwas unwahrscheinlicher.

Kameras: Das 200 MP-Flaggschiff?

Es sind neue Details zum Kamerasystem des Samsung Galaxy S23 Ultra aufgetaucht. Die Informationen stammen aus einem Bericht von GalaxyClub. Demnach wird Samsung beim nächsten Flaggschiff erneut auf eine 10 MP Periskop-Telefotokamera setzen. Es ist jedoch nicht bekannt, ob zumindest ein neues, eventuell größeres Objektiv zum Einsatz kommen könnte. Andernfalls würde es sich um die inzwischen dritte Smartphone-Generation ohne umfassendes Zoom-Upgrade handeln.

Zuvor waren bereits Leaks aufgetaucht, welche sich mit der Hauptkamera des Smartphones befassten. So soll das nächste Ultra über einen 200 Megapixel Hauptsensor verfügen, der laut dem Leaker Ice Universe mit einem bisher unbekannten Sensor kombiniert wird. Dabei könnte ein potenzieller ISOCELL HP5 zum Einsatz kommen.

Hexa²pixel: 200 MP-Sensor mit neuer Pixelbinnen-Technik?

Hinweise auf den neuen Sensor lassen sich außerdem bei der EUIPO, dem European Intellectual Property Office, ausfindig machen. Dort ist vor Kurzem ein neues Trademark mit dem Namen Hexa²pixel entdeckt worden, bei dem es sich um eine neue Pixelbinnen-Technik von Samsung handelt. Theoretisch könnten hierbei sechs oder gar 36 Pixel zu einem zusammengefasst werden. Letzteres wirkt zwar weniger realistisch, es würde allerdings zur Potenzschreibweise passen.

Letztlich stellt sich noch die Frage, ob Samsung weiterhin einen dedizierten Dreifach-Zoom verbauen wird. Ein 200 Megapixel Sensor hätte bereits eine ausreichend hohe Auflösung, um einen solchen Zoom rein digital zu lösen. Dadurch wäre der Mehrwert eines einzelnen Sensors fragwürdig. Wir sind auf jeden Fall gespannt, was uns im nächsten Jahr mit dem Galaxy S23 Ultra erwarten wird. Eventuell könnte Europa mit der kommenden Generation ebenfalls in den Genuss des Snapdragon 8 Gen 2 kommen.

Update [25.08.2022]:

Der für gewöhnlich zuverlässige Leaker Ice Universe hat über Twitter weitere Details zum Kamerasystem des Galaxy S23 Ultra preisgegeben. Demnach wird Samsung beim nächsten Flaggschiff keine Design-Änderung am Kameramodul vornehmen. Vielmehr kommt hier die bereits bekannte Optik des Galaxy S22 Ultras (Test) zum Einsatz. Damit wäre dies der erste Generationssprung innerhalb der Ultra-Serie, bei dem es keine optische Auffrischung gibt. Bisher haben die Südkoreaner zumindest kleinere Detailänderungen am Kameramodul vorgenommen. Ob der Leaker mit seiner „100 Prozent sicheren“ Aussage recht behält, bleibt abzuwarten.

Update [11.09.2022]

Der Leaker Ice Universe bekräftigt nochmals den Einsatz eines 200 MP scharfen Sensors. Dieser soll eine Pixelgröße von 0,6 μm besitzen und eine 1/1,3 Zoll große Sensorfläche bieten. Der Einsatz eines größeren Sensors ist scheinbar nicht möglich, da das S23 Ultra sonst dicker ausfallen müsste. Die Blendenöffnung gibt der Leaker mit f/1.7 an, womit die verwendete Blende nochmals mehr Licht aufnehmen könnte. Beim S22 Ultra setzt Samsung auf eine f/1.8-Blende.

Update [04.10.2022]

Die niederländische Website Galaxy Club hat neue, aber eher ernüchternde Informationen zu den Zusatzkameras des Galaxy S23 und S23+. Demnach sollen sowohl die Telefotokamera als auch die Ultraweitwinkelkamera keine großen Änderungen gegenüber der Vorgängerversion erhalten – zumindest, was die Auflösung angeht. Diese soll bei Telefoto weiterhin 10 Megapixel, bei Ultraweit erneut 12 MP betragen. Natürlich schließt das nicht aus, dass sich die Bildqualität durch eine überarbeitete Kamerasoftware dennoch verbessert.

Update [17.01.2023]

Samsung hat wenige Tage vor dem S23-Launch den Isocell HP2 vorgestellt. Er soll in den „Premium-Smartphones von morgen“ zum Einsatz kommen. Der Sensor löst mit 200 Megapixeln auf und ist wie die 108-MP-Kamera des S22 Ultra im 1/1,3-Zoll-Format gehalten. Es gilt als höchstwahrscheinlich, dass der Isocell HP2 als Hauptsensor im S23 Ultra dient. Davon ist ebenfalls der für gewöhnlich zuverlässige Leaker Ice Universe überzeugt.

Design

Glaubt man den bisherigen Aussagen von Ice Universe, wird Samsung keine weitreichenden Design-Änderungen im Vergleich zum Vorgänger vornehmen. Stattdessen soll die bekannte Optik des Galaxy S22 Ultras beibehalten werden. Lediglich der mittlere Teil des Rahmens könnte demnach etwas anwachsen. Dies hätte zu Folge, dass der abgerundete Teil des Glases vorne und hinten weniger stark ausgeprägt ist. Ansonsten wird uns beim Design wohl keiner wirklicher Generationssprung erwarten.

Das Galaxy S23 Ultra wird wohl ziemlich genau wie das S22 Ultra aussehen

Update [03.09.2022]

Beim Galaxy S23 Ultra wird man die Unterschiede zum Vorgänger wohl mit der Lupe suchen müssen. Der Leaker Technizo Concept hat einige Renderbilder auf Basis der aktuellen Gerüchte erstellt. Die Bilder zeigen das aufgewärmte Design des Galaxy S22 Ultra, welches auch 2023 noch weiter verwendet werden soll. Zudem wurde ein kurzer Teaser zum Gerät auf YouTube hochgeladen.

Bilder: Technizo Concept

Update [29.09.2022]

Der zumeist zuverlässige Leaker OnLeaks hat in Zusammenarbeit mit SmartPix einige Renderbilder des Galaxy S23 Ultras veröffentlicht. Die Bilder sollen das angeblich finale Design des Smartphones zeigen. Im Kern erbt das nächste Flaggschiff allerdings die Optik des Vorgängers.

Bild: OnLeaks via Smartpix

Demnach dürfte das kommende Gerät mit 163,4 × 78,1 × 8,8 mm etwas größer ausfallen. Das Smartphone wäre damit 0,2 mm breiter, 0,1 mm höher sowie 0,1 mm dünner als das S22 Ultra. Auf den Bildern fällt zudem auf, dass die drei links sitzenden Kameramodule weiter aus dem Gehäuse hervorstehen. Im Gegensatz dazu sollen die beiden kleineren Linsen flach im Gehäuse sitzen. Ein weiteres Bild vergleicht die Krümmung des Gerätes mit dem Vorgänger, wobei auffällt, dass diese wohl weniger stark ausfallen wird.

Bild: OnLeaks via Smartpix

Update [07.10.2022]

Der Analyst Ross Young beschäftigt sich in der Regel eher mit den Displayspezifikationen von Smartphones, verlässt mit seinem jüngsten Leak aber das gewohnte Revier: Er habe einen Blick auf die geplanten Farboptionen der S23-Serie erhaschen können, so Young auf Twitter. Demnach werde die Smartphone-Serie – und zwar alle drei Versionen – in den Farben Beige, Schwarz, Grün und einem hellen Pink zum Verkauf angeboten. Dabei handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die regulären Farben, im Onlinehandel stehen üblicherweise exklusive, weitere Farboptionen zur Auswahl. Mit Ausnahme des neuen Bora Purple sind die vier genannten Optionen übrigens nahezu identisch zu den Farboptionen der S22-Serie.

Update [24.10.2022]

In einer niederländischen Pressemitteilung zur One UI 5 kündigt Samsung neue Optionen zur persönlichen Gestaltung der Galaxy Smartphones an. In einer Fußnote heißt es, Hintergrundbild, Uhrenstil und Benachrichtigungs-Popups lassen sich künftig direkt über den Sperrbildschirm anpassen. Diese Funktionen seien allerdings erst ab One UI Version 5.1 verfügbar. Möglicherweise wird diese Funktion mit dem Galaxy S23 eingeführt, denn bei der letzten Version des Betriebssystems hatte Samsung ähnlich verfahren und die Version One UI 4.1 zusammen mit dem Galaxy S22 vorgestellt.

Update [17.10.2022]

Hersteller von Zubehör haben begonnen, Schutzhüllen für die Galaxy S23-Reihe zu verkaufen. Der Leaker Ice Universe hat auf Twitter Fotos solcher Smartphone-Cases geteilt, die für das S23, das S23+ (fälschlicherweise als Pro bezeichnet) und das S23 Ultra bestimmt sind. Die nebeneinander aufgereihten Hüllen geben einen guten Eindruck der Größenverhältnisse. Anhand der Aussparungen für die Kameralinsen scheint es, als würden das S23 und das S23+ diesmal auf den Kamerabuckel verzichten und sich eher an der Ultra-Variante orientieren.

Update [31.10.2022]

Nachdem bereits vor Kurzem erste Hüllen für die Galaxy S23-Serie aufgetaucht sind, folgen nun erste Displayschutzfolien. Die Bilder stammen vom bekannten Leaker IceUniverse. Durch die Folien wird nochmals bestätigt, dass lediglich das Ultra-Modell über abgerundete Displayränder verfügen wird. Im Allgemeinen scheinen die Ränder bei allen drei Smartphones aber relativ dünn auszufallen. Allerdings sollte man nicht aufgrund einer Folie automatisch auf dünnere Ränder schließen. Laut älteren Leaks wird etwa der Displayrand des kleinen S23 wohl etwas breiter als beim S22.

Update [20.12.2022]

Der Leaker Evan Blass hat eine lange Liste an Farboptionen für Schutzhüllen der Galaxy S23-Serie sowie des S Pen für das S23 Ultra geteilt. Da der verstaubare Stylus voraussichtlich in derselben Farbe wie das jeweilige Gerät gehalten sein wird, verrät Blass also auch die Farboptionen des leistungsstärksten S23-Modells.

Das Galaxy S23 Ultra wird demnach unter anderem in den Farben Cream, Green, Lavender und Phantom Black erhältlich sein. Die Farboptionen der aufgeführten Schutzhüllen fallen deutlich umfangreicher aus. Neben transparenten Silikon-Hüllen wird es außerdem Varianten aus Leder sowie als „Grip Case“ mit Halteschlaufe auf der Rückseite geben, auch eine robuste „Rugged“-Hülle für den Outdoor-Gebrauch ist mit dabei.

Update [27.12.2022]

Die Webseite 91mobiles hat Promomaterial für das Galaxy S23+ und Galaxy S23 Ultra veröffentlicht, welches das Design und die Farben aufzeigt.

Bild: 91mobiles

Update [02.01.2023]

Der Leaker Ahmed Qwaider teilt per Tweet Renderbilder des Galaxy S23 Ultra, welche die vier Farboptionen des Geräts zeigen sollen. Ein anderer Leaker erklärt das Design des Render-Smartphones mit seinem flachen Display schnell für falsch, doch die Farben könnten weiterhin zutreffen. Neben dem bereit gezeigten Grünton wird es also mindestens die Farboptionen Phantom Black, Lavendel und Cream geben.

Update [16.01.2023]

Der bekannte Leaker Snoopy Tech hat über 100 Bilder geteilt, bei denen es sich um hochauflösende, offizielle Pressebilder handelt. Alle Geräte der S23-Serie werden hierauf in verschiedenen Ansichten gezeigt, wobei auch alle Farben zu sehen sind. Das Ultra-Modell wird analog zu den restlichen Geräten scheinbar in den Farben Cotton-Flower, Botanic Green, Mystic Lilac und Phantom Black erscheinen. Beim Design erwartet uns wie zuvor vermutet kein größerer Generationssprung.

Bilder: SnoopyTech

Release

Bisher ist nicht bekannt, wann das Galaxy S23 Ultra erscheinen wird. Aus den letzten Jahren lässt sich jedoch schließen, dass das Gerät Anfang 2023 veröffentlicht wird. Ein Release wäre somit gegen Ende Januar oder Anfang Februar möglich. Samsung wird das entsprechende Galaxy-Unpacked Event wohl mindestens zwei Wochen im Voraus ankündigen.

Update [05.11.2022]

Wie das südkoreanische Medium Chosun auf Basis eines Industrie-Insiders berichtet, soll Samsung einen Vorstellungstermin (Launch) in der ersten Februarwoche 2023 anvisieren. Das Haupt-Event findet voraussichtlich in San Francisco statt. Chosun geht den Informationen zufolge von einem Marktstart (Release) am 17. Februar aus. Die S22-Serie hat der Hersteller am 9. Februar enthüllt und die Modelle sind seit dem 25. Februar erhältlich.

(Via: Notebookcheck)

Update [22.12.2022]

Der bekannten Leaker Ice Universe hat bestätigt, dass die Galaxy S23-Serie in der ersten Februarwoche vorgestellt werden soll. So wird das kommende Unpacked-Event wohl am Mittwoch, dem 1. Februar 2023, stattfinden. Allerdings dürfte der Launch-Termin aufgrund der Zeitverschiebung hierzulande auf den darauflegenden Tag fallen. Zumindest legen das Tweets von Max Jambor sowie OnLeaks nahe.

Update [07.01.2023]

Bisherige Leaks deuteten bereits an, dass das kommende Unpacked Event am 1. Februar stattfinden wird. Nun hat Samsung Kolumbien den Termin etwas verfrüht bestätigt. Für eine kurze Zeit waren auf der kolumbianischen Website des Herstellers erste Teaser zum Unpacked Event zu finden, die allerdings inzwischen wieder offline genommen wurden. Damit haben wir jetzt aber die erste offizielle Bestätigung, wann das Galaxy S23 Ultra vorgestellt wird.

Bild: Samsung via SamMobile

Update [16.01.2023]

Inzwischen hat auch Samsung Deutschland den Termin für das kommende Unpacked Event bestätigt. Die Vorstellung wird demnach am 1. Februar um 19 Uhr deutscher Zeit in San Francisco stattfinden. Wer die Präsentation live verfolgen möchte, kann dies über den YouTube-Kanal des Herstellers machen.

Update [19.02.2023]

Der Onlineshop Euronics hat etwas voreilig eine Promo-Seite online gestellt, auf der einige Details zur kommenden Release-Promo-Aktion zu finden waren. Demnach werden Kund*innen bis zum 16. Februar ein kostenloses Speicher-Upgrade erhalten. Wer also die 256 GB-Version des S23 Ultra kauft, erhält ein Smartphone mit 512 GB internen Speicher. Zudem wird hierauf klar, dass das Marketing einen klaren Fokus auf die Kamera setzen wird. Samsung spricht hier von einer „legendären Kamera mit Wow-Faktor“.

Euronics via Notebookcheck

Update [23.01.2023]

In Lateinamerika bieten erste Händler die S23-Serie bereits zum Kauf an, obwohl Samsung die Smartphones noch nicht mal offiziell vorgestellt hat. Daher ist das Netz mittlerweile auch mit vielen Fotos und Videos der Geräte gefüllt, die weitere Details zum Design, der Ausstattung und neuen Funktionen zeigen. Ob das am Ende jedoch ohne Konsequenzen für den Händler bleibt, ist fraglich – Samsung war in dieser Hinsicht immer recht strikt, was Leaks vor dem Launch anging.

Preis

Wie viel wird das Galaxy S23 Ultra am Ende kosten? Zwar liefert die aktuelle Gerüchteküche keine Informationen zur preislichen Gestaltung, allerdings geben die Vorgänger die Richtung bereits an. Preislich starteten die „kleinsten“ Gerät stets bei 1.249 Euro, womit das nächste Ultra in einem ähnlichen Preisgebiet liegen könnte. Aufgrund der aktuellen Weltlage könnte es aber sein, dass die Preise doch nochmals angezogen werden.

Update [20.12.2022]

Scheinbar hat Samsung aktuell Probleme damit, den finalen Preis für das Galaxy S23 Ultra festzulegen. Aufgrund dessen könnte sich der Release des nächsten Top-Smartphones leicht verzögern. Dies behauptet zumindest der Tippgeber @TheGalox_ über Twitter. Demnach könnte der Preis im Vergleich zum Vorgänger gleich bleiben, die aktuelle Inflation könnte aber eine leichte Preiserhöhung mit sich ziehen. Dazu kommt, dass die verbesserte Ausstattung einen höheren Preis rechtfertigen könnte.

Update [18.01.2023]

Samsung wird offenbar den Preis von allen Galaxy S23-Modelle im Vergleich zu den direkten Vorgängern anheben. Dadurch wird das Ultra-Modell in der kleinsten Ausstattungsvariante bereits 1.249 US-Dollar kosten. Hierbei wird es sich außerdem um das 256 GB-Modell handeln, da die 128-GB-Version wohl gestrichen wurde. Für 512 GB zahlen Käufer*innen scheinbar 1.349 US-Dollar, während das Gerät mit 1 TB Speicher und 12 GB RAM 1.499 US-Dollar kosten wird. Die Daten stammen vom Twitter-Nutzer RGCloudS.

Auch 9to5Google hat sich zu Wort gemeldet, denn die Website möchte weitere Hinweise zur Preiserhöhung in Australien gefunden haben. Demnach wird das Galaxy S23 Ultra dort für 1.950 AUS an den Start gehen, womit der Preis im Vergleich zum S22 Ultra um 5,4 Prozent ansteigen würde.

Update [18.01.2023]

Nun gibt es auch erste Details zur Preiserhöhung in Europa. Laut dem Twitter Nutzer billibil-kun wird das S23 Ultra hierzulande für 1.419 Euro an den Start gehen. Die 512-GB-Variante wird wohl für 1.599 Euro über die Ladentheke wandern, während das 1-TB-Modell 1.839 Euro kosten wird. Damit würde sich eine massive Preiserhöhung im Vergleich zum Vorgänger abzeichnen. Alleine das „günstigste“ Modelle wäre rund 13,6 Prozent teurer als die Einstiegsversion des S22 Ultra. Im Vergleich zur 256-GB-Version steigt der Preis immerhin um 5,2 Prozent an.

Update [21.01.2023]

In den USA hingegen scheint Samsung eine aggressive Preisstrategie durchziehen zu wollen, um Erzrivale Apple ein paar Marktanteile abknüpfen zu können. Dem Mobilfunkprovider Verizon zufolge, geleakt über Reddit, wird es die S23-Serie wohl zum gleichen Preis wie die Vorgänger geben – also ohne Preiserhöhung wie in Europa. Dem Dokument zufolge soll das Samsung Galaxy S23 demnach 799,99 US-Dollar kosten, das S23+ dann 999,99 US-Dollar und das S23 Ultra 1.199,99 US-Dollar. Und offenbar sollen diese Preise auch für andere Kanäle gelten, also sowohl den Samsung-eigenen Online-Shop als auch Retailer wie Best Buy, Walmart & Co.

Update [25.01.2023]

Für den deutschen Markt gibt es nun auch endlich erste Preise, die Roland Quandt auftreiben konnte. So soll das Galaxy S23 hierzulande für 949 Euro UVP starten, während das Ultra-Flaggschiff in der Basis 1.399 Euro UVP kosten soll. Nur zum Plus-Modell gibt es noch keine Informationen. Allerdings hat Quandt auch Preise eines spanischen Händlers gepostet, die sich nur leicht von den deutschen Preisen unterscheiden dürften:

Update [27.01.2023]

Inzwischen konnte Roland Quandt die vollständige Preisliste für die S23-Serie in Deutschland „auftreiben“. So soll das Galaxy S23 tatsächlich mit 128 GB für 949 Euro UVP starten, das S23 Ultra wird dabei als Topmodell mit 256 GB wohl ab 1.399 Euro UVP verfügbar sein.

Quellen
Arian Krasniqi

…ist seit 2021 Teil des Teams und befasst sich vor allem mit Hardware-Komponenten sowie mit weiteren technischen Neuheiten. Auch aktuelle Spiele auf PC und Konsole gehören zu seiner Leidenschaft. Neben der Arbeit studiert Arian an der RWTH Aachen Architektur.

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