Xiaomi, Oppo, OnePlus, Realme: Chinesen wachsen am stärksten in Europa

Und Samsung holt sich den ersten Platz zurück 2 Min. lesen
News  / Jonathan Kemper

Es gibt aktuelle Zahlen zu den Entwicklungen des europäischen Smartphone-Marktes, die uns ein repräsentatives Bild dessen liefern, wie es um altbekannte und aufstrebende Marken derzeit bestellt ist. Wie immer gibt es Gewinner – und vor allem einen deutlichen Verlierer.

Die Analysten von Counterpoint Research sind stets eine gute Anlaufstelle, um sich einen Überblick über die Marktverhältnisse zu verschaffen. Nach einem eher schwierigen Jahr 2020, das mit einem kurzfristig abgesagten Mobile World Congress begann und sich irgendwie mit digitalen Produktvorstellungen über Wasser musste, ist nun das erste Quartal 2021 ins Land gezogen. Zeit also, es mit dem ersten Quartal des vergangenen Jahres zu vergleichen.

Huawei und Honor verlieren massiv Marktanteile

Dieser Vergleich zeichnet ein etwas optimistischeres Bild für die Zukunft. Insgesamt ist der Absatz über alle Hersteller hinweg um sechs Prozent gestiegen. Das lag aber ganz bestimmt nicht an den Smartphones des Huawei-Konzerns, worunter auch Honor gezählt wird. Mit vier Prozent hält sich der chinesische Hersteller zwar noch auf dem fünften Platz der Smartphone-Rangliste, musste aufgrund der bekannten Umstände aber einen Rückgang von 75 Prozent der verkauften Geräte hinnehmen.

Bild: Counterpoint Research

Den ersten Platz konnte sich Samsung von Apple zurückerobern und belegt unerreicht mit fast einem Drittel aller verkauften Smartphones die Spitze. Gleichwohl bleibt Apple laut Counterpoint in Deutschland, Frankreich und Großbritannien der „klare Marktführer„. Andere Märkte schienen für Apple besser als für Samsung gelaufen zu sein, denn das Unternehmen aus Cupertino weist mit 31 Prozent das deutliche größere Wachstum vor.

Samsungs aktuelle Flaggschiff-Reihe S21 aus dem Januar dürfte schon in die Zahlen eingeflossen sein und misst sich dementsprechend mit dem zuletzt erschienenen iPhone 12 aus dem vergangenen Herbst. Fairerweise muss man auch festhalten, dass die meisten iPhones traditionell kurz nach der Präsentation verkauft werden.

Xiaomi auf drittem Platz hinter Samsung und Apple

Bleiben noch die Smartphone-Marken aus dem BBK-Konzern, also Oppo, OnePlus und Realme, sowie Xiaomi übrig, die in der Statistik auftauchen. Die wichtigsten Treiber dürften die Oppo Reno-4-Serie gewesen sein, das OnePlus 8T, die Realme-7-Geräte und das Xiaomi Mi 1oT.

OnePlus und Realme konnten mit 85 respektive satten 183 Prozent Steigerung ihren Smartphone-Verkauf beachtlich ankurbeln. Mit jeweils zwei Prozent Anteil sind sie jedoch noch immer nicht so im Markt verwurzelt wie es zum Beispiel Oppo (sechs Prozent) und Xiaomi (18 Prozent) sind. Xiaomis aggressive Werbemaßnahmen und die Flut an neuen Smartphones machen sich also offenbar bezahlt. Besonders Südeuropa sei laut Counterpoint für Xiaomis Erfolg verantwortlich gewesen.

Quellen
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