Welche Gaming-Maus passt zu mir?

Geschrieben von Redaktion am 21.02.2017.

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Egal ob Ego-Shooter, Rollenspiel oder Simulationsgame – die meisten PC-Spiele werden mit einer PC-Maus gesteuert. Und die richtige Gaming-Maus kann im Ernstfall über Sieg oder Niederlage entscheiden. Daher ist es wichtig, eine passende Gaming-Maus zu finden, die einerseits den persönlichen Bedürfnissen gerecht wird, andererseits alle Spielbedingungen erfüllt. Eine hilfreiche Stütze bei der Wahl der richtigen Gaming-Maus können beispielsweise die Testberichte von gaming-maus.net sein.

 

Unterschied zwischen einer Gaming-Maus und einer herkömmlichen PC-Maus

Eine herkömmliche PC-Maus muss in der Regel nicht viel mehr können, als den Cursor auf dem Bildschirm zu bewegen und einen Rechts- sowie Linksklick ermöglichen. Bei einer Gaming-Maus handelt es sich hingegen um ein Hightech-Werkzeug, das viele verschiedene Funktionen und Techniken miteinander vereint. Daher sollten bei der Anschaffung einer Gaming-Maus verschiedene Produkte hinsichtlich einiger spezifischer Eigenschaften miteinander verglichen werden, um die passende Spielmaus zu finden.

Ergonomie der Maus spielt wichtige Rolle

Ganz wichtig für den Erfolg beim Spiel ist, dass man die Maus ungehindert verwenden kann. Liegt die Maus schlecht in der Hand, sind verfehlte Klicks und Ungenauigkeit beim Setzen des Cursors die Folge. Im schlimmsten Fall kann eine Maus, die nicht zur eigenen Hand passt, für Krämpfe im Arm sorgen. Eine Niederlage im Spiel ist damit quasi vorprogrammiert.

Bei Gaming-Mäusen werden grundsätzlich drei Grifftypen unterschieden:

  • Der Palm-Grip ermöglicht der Hand, komplett auf der Mausoberfläche zu liegen. Die Maus wird durch die Bewegung von Handgelenk und Unterarm gesteuert. Die meisten Mäuse mit Palm-Grip sind groß und weisen ein asymmetrisches Design vor.
  • Mit Claw-Grip-Maus wird die Maus von der Hand umgriffen, sodass die Haltung an eine Klaue erinnert. Während die Finger an der Seite der Maus anliegen, sind die restlichen Finger angewinkelt.
  • Fingertrip-Grip-Mäuse sind für all diejenigen die passende Maus, die mit Fingerspitzengefühl arbeiten. Denn bei diesem Grifftyp berühren nur die Fingerspitzen die Maus, um feinste Bewegungen auf dem Bildschirm ausführen zu können.

Zwar können andere Griffe erlernt werden, es ist jedoch sinnvoll, sich eine Maus zuzulegen, die der natürlichen Handhaltung entspricht. Damit lässt sich einfacher umgehen und Spielerfolge sind wahrscheinlicher.

Welche Funktionen muss die Gaming-Maus mitbringen?

Neben der ergonomischen Form muss natürlich darauf geachtet werden, dass eine Gaming-Maus alle Funktionen mitbringt, die für das jeweilige Spiel benötigt werden. In der Regel verfügen alle Gaming-Mäuse über zwei Feuertasten, zwei Daumentasten sowie ein Mausrad. Damit lassen sich eine Vielzahl von verschiedenen Spielen bereits hervorragend spielen. Allerdings gibt es darüber hinaus Modelle, die noch mehr Tasten besitzen. Gerade für Spiele wie Counter-Strike oder Battlefield muss der Spieler blitzschnell reagieren können, sodass die Maus über mehr Funktionen verfügen muss. Die Hersteller dieser Spiele bieten daher ebenfalls häufig eigene Gaming-Mäuse an. Ideal sind Gaming-Mäuse, die über frei konfigurierbare Zusatztasten verfügen, sodass sie für verschiedene Spiele verwendet werden können. Auch austauschbare Einzelteile sind sehr sinnvoll, da dadurch die Maus einerseits besser in der Hand liegt, andererseits kann sie für verschiedene Games passend umgebaut werden.

Mit oder ohne Kabel?

Die ersten kabellosen Mäuse hatten leider mit vielen Verbindungsstörungen oder Sensorproblemen zu kämpfen, sodass spielen mit diesen Mäusen sehr anstrengend sein konnte. Inzwischen wurden die Mängel jedoch behoben und Gaming-Mäuse ohne Kabel können beinahe genauso wie Mäuse mit Kabel verwendet werden. Trotzdem kann bei einigen Modellen das Signal verzögert weitergegeben werden. Dabei handelt es sich nur um wenige Millisekunden, die bei einigen Spielen jedoch von großer Bedeutung sind. Allerdings stört viele Spieler das relativ hohe Gewicht des eingesetzten Akkus, da sich die Maus damit schwerfälliger bewegen lässt. Zudem bedeuteten kabellose Mäuse eine etwas höhere Investition, als es bei Mäusen mit Kabeln der Fall ist.

Abtastauflösung für Preis entscheidend

Ob sich eine Gaming-Maus im oberen oder unteren Preissektor befindet, liegt häufig an der Abtastauflösung, die mit den Buchstaben „DPI“ abgekürzt wird. Je höher diese Zahl ist, desto exakter arbeitet der Sensor an der Unterseite der Gaming-Maus und desto genauer ist beispielsweise Zielen im Spiel möglich. Gute Gaming-Mäuse ermöglichen den Spielern zwischen verschiedenen Werten hin- und herzuschalten. Um einen hohen DPI-Wert zu erreichen, sind Gaming-Mäuse häufig mit der neueren Laser-Technologie ausgestattet. Diese sorgt für bessere Ergebnisse als bei Mäusen, die mit LEDs abreiten. Darüber hinaus ist mit einer Laser-Maus das Abheben der Maus problemlos möglich, während LED-Mäuse dabei oft ungewollte Cursor-Bewegungen nach sich ziehen.

USB-Abfragerate für störungsfreie Kommunikation

Damit die Maus genau die Befehle weitergibt, die der Spieler ausführt, sollte die USB-Abfragerate sehr hoch gewählt werden. Eine hohe Hertzzahl sorgt dafür, dass die Kommunikation zwischen Maus und PC ohne Probleme funktioniert. Dadurch werden flüssige Mauszeigerbewegungen sowie störende Aussetzer vermieden.

Preis in die Überlegung miteinbeziehen

Bevor man sich endgültig für eine Gaming-Maus entscheidet, ist es sehr hilfreich, verschiedene Vergleiche anzusehen und damit die jeweiligen Vor- und Nachteile der Mäuse kennenzulernen. Auch Erfahrungsberichte können die Kaufentscheidung häufig einfacher machen. Insgesamt lässt sich jedoch sagen, dass der Preis bei Gaming-Mäusen eine relativ wichtige Rolle spielt. Je mehr Technik in der Gaming-Maus verbaut ist, desto mehr Funktionen besitzt sie und desto höher fällt schließlich der Kaufpreis aus. Daher sollte man vor einem Kauf genau auf die Eigenschaften achten und vielleicht lieber ein paar Euros mehr ausgeben, um wirklich vollen Spielspaß genießen zu können.

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